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Inhalt des Artikels: Traditionsseminar Herzogenhorn |  |
|  | | Herzogenhorn 2010 |
 | Mit einer super Stimmung und mit tollem Wetter nach den langen Regentagen im Mai, startete am vorletzten Maiwochenende das 36. Pfingstseminar in Herzogenhorn im Schwarzwald.
Über 50 Teilnehmer genossen die Pfingsttage im Leistungszentrum. Die Leitung unterlag dem Lehrreferenten des JJVB, Achim Hanke, 7. Dan Ju-Jutsu und dem Vizepräsidenten im JJVB, Michael Korn, 6. Dan Ju-Jutsu. Eine große Leistung, die die beiden Organisatoren hier vollbracht haben. Nicht allein das Ambiente und die Unterkunft, die hervorragend gewählt waren für solch ein Seminar, sondern auch die Referentenauswahl und die familiäre Atmosphäre, die die Tage herrschte, sollte hier gewürdigt werden. Schon am Donnerstag fanden sich die meisten Teilnehmer ein und verbrachten einen gemeinsamen Abend in der Sportschule. Am Freitag stand das erste Training auf dem Programm. Günter Beier, 5. Dan, Volkmar Baumbast, 7. Dan, Präsident JJVW, Robert Sellaro aus der Schweiz, Achim Hanke und Michael Korn heizten den Ju-Jutsuka ordentlich ein. Themen, wie Einzelstockabwehr, Tradition vs. Moderne und Kombinationen aus der Schweiz und von Achim Hanke begeisterten. Am Samstag konnte auch Andreas Güttner, 4. Dan mit in das Geschehen einsteigen und als Referent seine Einheiten unterrichten. Andreas brachte die Teilnehmer mit seiner Stunteinheit dazu, Ihr schauspielerisches Talent zu entdecken und mit einfachen Ju-Jutsu Kombinationen, innerhalb weniger Minuten eine ganze Choreographie auf die Beine zu stellen. Jedes Paar durfte seine kleine Show vor den Anderen vorführen und mächtig Applaus ernten. Eine gelungene Einheit.
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|  | | Aerobar mit Karin |
|  |  | | Robert Sellaro |
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| Achim brachte, wie erwartet, mit seinen Kombinationen von Würgetechniken im Stand und im Boden, alle Teilnehmer zur Verzückung. Bei diesem Seminar der Waffenexperte, Günter Beier, versuchte in seiner Einheit den Teilnehmern die realistische Messerabwehr näher zu bringen. Zu einer realistischen Abwehr gehört natürlich auch ein realistischer Angriff. Mit realistischen Angriffen hat Günter begonnen und den Trainierenden blaue Unterarme verpasst. Der Samstagnachmittag stand allen Seminarbesuchern zur freien Verfügung. Die Turnhalle, Sauna oder das weitläufige Gelände boten kreative Möglichkeiten. Schönes Wetter inklusive. Alle Durstigen und Wanderbegeisterten machten sich am Nachmittag auf den Weg zur Krunkelbachhütte. Dort gibt es wohl den leckersten Frucht- und Beerenwein, hat man den noch Unentschlossenen versprochen. Also trafen sich letztendlich so ziemlich Alle auf der Hütte. Den geselligen Abend, mit einem extra vorbereiteten Buffet, mit einer sehr leckeren Auswahl an feinsten Speisen, hatten die Teilnehmer den Organisatoren zu verdanken. Der Sonntag stand wieder ganz im Zeichen der körperlichen Erschöpfung. Dafür sorgten die Referenten. Mit Bodentechniken bei Achim, Bewegungsformen in Verbindung mit Abwehrtechniken bei Volkmar und Gegentechniken bei Robert kamen alle ins Schwitzen. Thomas Graser, Günter und Andreas teilten sich in einer Einheit die gesamten Seminarteilnehmer und boten zu verschiedenen Themen kleine Workshops an. Thomas heizte mit realistischer SV in Schutzausrüstung auf der Wiese ein, Günter stellte Situationen an der „Tür“ vor und Andreas konterte mit den Stöcken. Ein Zusatzangebot für alle Teilnehmer gab es von Peter Tappe und Karin Wichert. Sie boten Massagen und Pilates an. Am Montag, dem Abreisetag konnten sich alle gemeinsam bei einem Abschlusstraining von dem schönen Wochenende verabschieden.
Wer beim Pfingstseminar nicht am Training teilnehmen konnte oder wollte, aber mitgereist war und sich trotzdem bewegen wollte, dem standen viele Alternativen zur Verfügung. Schwimmbad, Kraftraum und Sportgeräten für die Halle oder ein Spaziergang, wobei das Tempo jeder selbst bestimmen konnte. Diese Angebote wurde reichlich genutzt. Zur Entspannung am Abend hatte die Teilnehmer die Möglichkeiten die Sauna zu nutzen. Nach der Sanierung des Leistungszentrums sind all die Angebote und Zimmer noch attraktiver geworden. Kein Wunder also, das die Rückmeldungen der Lehrgangsteilnehmer so positiv ausfallen sind. Alle kommen jedes Jahr gerne wieder. So gibt es Wiederholungstäter die schon zum 10. Mal oder öfter dabei waren. Vielen Dank an die Organisatoren.
Sabrina Merseburg
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|  | | Stock und Thomas |
|  |  | | Alexander & der Papa |
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| |  |  | | Herzogenhorn 2009 |
 |  | | Endlich wieder am Horn |
|  |  | | Michael Lehrsaal |
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| Herzogenhorn 2009 ein Lehrgang der Superlative
Wow, was für eine Maßnahme, was für ein Lehrgang, und was die alles auf die Beine stellen. Eine Aussage eines Teilnehmers und das spiegelt die Traditionsmassnahme des JJVB wieder, welche sich jedes Jahr an Pfingsten im Schwarzwald seit Urzeiten (32 Jahre) wiederholt. Mit mehr als 90 Meldungen fing alles im Vorfeld an „Eng“ zu werden. Es galt also zusätzliche Möglichkeiten der Unterbringung zu besorgen und nach Alternativen sich umzuschauen. Michael Korn, Vizepräsident im JJVB hatte jedoch aufgrund langer Lehrgangsplanungen im Schwarzwald über die Jugendfreizeiten, genügend Kontakte und so wurde letztendlich fast jeder glücklich und fand seinen Platz am Horn. Doch der Reihe nach. Im 40zig jährigen Jubiläumsjahr des Ju-Jutsu in Baden hatte man sich einiges überlegt und bot dieses Jahr das Hornseminar zu sehr günstigen Konditionen an, die erstmalig auch einen Ju-Jutsuanzug inkl. T-Shirt mit Druck und Stick, für jeden Teilnehmer beinhaltete. Dies war Dank der Firma Ju-Sports über Jörn Meiners ermöglicht worden. Teilnehmer aus allen Bereichen der Republik haben mittlerweile das Pfingstseminar in Baden fest im Kalender stehen und waren begeistert über die Zugaben zum Jubikäumspreis.
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| Die Auswahl der Trainer und die Themen sind ebenfalls sehr ansprechend und dies bei 1234m über Meereshöhe auch sehr anstrengend. Angefangen beim Lehrreferent, Achim Hanke, 7. Dan und Vizepräsident, Michael Korn, 6. Dan die den Verantwortungspart tragen, waren wieder im Boot: Günter Beier, 5. Dan, Heiko Mitschke, 5. Dan, Oli Hill, 4. Dan, Robert Sellaro (Ch), 3. Dan, Massage und Therapie, Peter Tappe, 2. Dan. Ein abgewogenes Programm wechselte zwischen Belastung und Massage, Out- Door Training und Theorie, Fortbildung und Bodenkampf. Anfänger und Meisterliche, Pratzen und Waschlappen. Auch die Freizeit kam nicht zu kurz, dies war für unseren neuen Gäste sehr angenehm, sich neue Eindrücke auch aus dem Schwarzwald mit nach hause zu nehmen und in der Grunkelbachhütte, Freunde „aufzureisen“ Die Mischung zwischen Urlaub, Training, Wandern und auch einfach nur im Schwimmbad sich zu tummeln, macht das Pfingstseminar zu einem Erlebnis in Mitten der Natur des Schwarzwaldes. Es ist die höchstgelegene Sportschule Deutschlands und die Mannschaft Vorort lässt uns auch kulinarisch immer wieder staunen, schmunzeln und schmatzen. HORN 2010 ist gebucht und ab Januar werden die Ersten wieder melden. Wir freuen uns jetzt schon drauf.
Medienteam Baden
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|  | | Achim am Boden |
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|  | | :D |
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| |  |  | | Herzogenhorn 2008 |
 | Intensiv- Kur für Leib & Seele. Traumwetter in Traumlage führt zu traumatischen Lehrgangserinnerungen im positiven Sinne. Vom 09.-12.05.08 fanden sich wieder knapp 60 Gipfelstürmer zum traditionellen Pfingstseminar im Bundesleistungszentrum Herzogenhorn ein. Auf 1300m über dem Meeresspiegel ist die Anlage am Feldberg mitten in den Schwarzwald gebaut und von Natur pur umgeben. Aus allen Teilen der Republik kamen dieses Jahr die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen. Von München bis Hannover, von Köln bis Fulda und Alsfeld, Gäste aus Frankreich und aus der Schweiz, alles war vertreten. JJVB Lehrreferent Achim Hanke und Vizepräsident, Michael Korn haben aus diesem Grund auch einen ausgewogenen, jedoch intensiven Trainingsplan ausgearbeitet. Nicht nur Badische Referenten wie unser DJJV Vizepräsident Harald Born, Prüfungsbeauftragter Heiko Mitschke, Sportreferent Markus Ridder, Artur Allerborn und als Leib & Seelentröster Peter Tappe waren geladen, sondern auch Olli Hill aus Hessen und Robert Sellaro ehemaliger Nationaltrainer aus der Schweiz standen auf dem Lehrplan.
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|  | | Gipfelstürmer 2008 ... |
|  |  | | ... vor dem Aufstieg! |
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| | Los ging es am Freitagvormittag mit einer Powerakklimatisierung mit Michael Korn. Dieser hatte extra ein Auto voll Pratzen mitgebracht um einen Leistungscirquit mit eben diesen Hilfsmitteln anzubieten, der sich gewaschen hat. Auspowern bei Kicks, Schlagkombinationen und Wurftechniken. Erklimmen von Weichbodenmatten zum Ellbogenschlag abwärts, ein Dauerfeuer an Übungen für die Teilnehmer, die gerade noch an Erholung gedacht hatten. Nach der Einheit übernahm Achim die nun leicht erwärmte Gruppe um mal wieder was Bekanntes zu trainieren. Abwehr von Mehrfachangriffen anhand von Fußtechniken mit dem Abschluss des O-Uchi-Gari. Schon war es Mittag. Das Mittagsbuffet lies keine Wünsche offen und bei allerbestem Wetter, welches alle 4 Tage am Himmel stand konnte man im Freien mit Blick zum Gipfelkreuz des Horn’s seine Mahlzeit einnehmen. Noch schnell einen Capuccino und schon ging’s in die nächsten Einheiten. Olli Hill bot einige Nervendruckpunkte an, welche hässliche kleine, blaue Flecke erzeugten an den Armen, Beinen und auch sonst verschiedenen Körperstellen der Trainierenden. Da dies jedoch alles draußen statt fand kombinierten diese Flecken gut mit den Grasflecken an Hosen und T-Shirts. Am späten Nachmittag ging es dann aus sonnenschutztechnischen Gründen in die Halle. Achim bot in einer Einheit Weiterführungen an und Heiko Mitschke und Michael Korn standen den Prüfungsanwärtern zur Sommerprüfung Rede und Antwort. Um 17.00 Uhr war dann der Lauf oder Spaziergang zum 3 km entlegenen und doch „höherem“ Gipfel des Herzogenhorns angesagt. Also hoch und teilweise noch durch meterhohe Schneefelder. Die Aussicht in die Rheinebene, die Schweiz und in den Restschwarzwald entschädigte jedoch für die Schnauferei und schon gab es wieder Abendessen. Auch hier konnte man sich erneut vom kalten oder warmen Buffet bedienen. Ab 19.15 Uhr gab es dann für die geschundenen Körper noch ein Workout, welches im Allgemeinen als Randori oder im speziellen als Bodenrandori bezeichnet wird. Robert und Harry knechteten hier noch einige Freiwillige durch. Nebenan sah man wieder Prüfungstraining. Danach traf man sich in der Sauna zum Einstimmen auf das Restprogramm und freute sich den ersten Tag mit Sonnenbrand und Muskelkater hinter sich gebracht zu haben. Peter Tappe bot jedoch parallel zur Sauna seine Massageeinheiten an, welche sehr intensiv genutzt und besucht wurden. Hier entspannt sich schnell der müde Muskel und war bereit für den nächsten Tag. Am Abend noch schnell was Isotonisches oder gar ein Bier und schon gab es wieder Essen, Frühstücksbuffet und ein schneller Blick auf den Lehrplan. Kombinationen mit Harald oder Gegentechniken bei Achim. Später dieselbe Qual der Wahl, Wurftechniken von außen eingedreht mit Achim oder Prüfungstechniken mit Michael. Dann der ersehnte freie Nachmittag mit einer Exkursion durch den Schwarzwald zur Krunkelbachhütte. Wandern durch Schneebretter und Entspannung bei Beerenwein und Geschichten aus den Vorjahren. Wer zuviel Beerenflüssigkeit zu sich genommen hatte, dem erzählt man dann am nächsten Tag eben diese Geschichten. Sonntag, Tag der Gastteilnehmer. Ca 20 Hornwillige treffen jedes Jahr am Sonntag ein um mit die einmalige Stimmung und das intensive Training zu genießen. Dieses Jahr sollten Sie auf ihre Kosten kommen. Artur Allerborn war leider nur am Sonntag da, allerdings, den ganzen Tag und ohne Unterbrechung. Insider wissen was das heißt. Bei jeder Übung lächeln aber viele tausend Mal. ? Um alle Teilnehmer auf Artur vorzubereiten gestaltete Heiko Mitschke die ersten 60 Minuten als JJ-Robiceinheit erster Klasse. Powern ohne Ende bis man sich auf die Einheit danach als Entspannung freut. So übernahm Artur also eine gut gelaunte leicht erwärmte Gruppe für die nächsten Stunden. Als Ausweicheinheit boten am Nachmittag Achim und Michael eine Einheit im Freien und im Gelände an. Wer dachte, da wird’s leichter, hat sich leicht getäuscht. Auch die beiden boten ein Training an, welches als natürliches Erkunden der Region auch unterhalb der Grasnarbe bezeichnet werden konnte. Sprints bergauf, Waffenangriffe mit natürlichen Waffen regionaler Art, also Knüppel und Busch sowie Spezialaufgaben (Blind, ohne Schuh, wer ist den nun der Angreifer und wo bin ich überhaupt) wurden tapfer überstanden. Leicht lädiert und verschrammt wollte man zur nächsten Einheit wieder zu Artur. ? ? Hier hieß es dann Powertraining, was für eine Herausforderung. Für einige doch zu viel und die entspannten sich dann bei Harry in der freien SV und bei Achim mit Armstreckhebel und hier im Detail bei Ude-Gatame in der Bodenlage. Für ca. 15 Teilnehmer begann die letzte Einheit als Zerreisprobe. Dehnen bei Artur. Was nicht geht, geht doch. Artur saß 45 Minuten im Querspagat und referierte den sich quälenden Gesichtern die Vorzüge von Beweglichkeit und die Notwendigkeit fürs Training. Wer nicht dabei war, das sind Geschichten für das nächste Jahr. Selbstverständlich war dann nach dem Abendessen, die Massageeinheit bei Peter leicht überfüllt. Aber wer Peter kennt, ein Ölchen für jeden Fall war dabei und kam zur Anwendung. Die Sportschule roch nach einem Mix aus Ölen und Tränen trocknen schnell. Man traf sich in der Sauna und dort zum Harryaufguß. Was auch immer da drin war, es war blutbahnerweiternd. Danke- Harry. Vor der Sauna und neben den Dehnungsversuchen, gaben Markus und Michael einer 20 Personengruppe die Einweisung und Erklärung zum DJJV Sportabzeichen. Selbstverständlich wurde dieses auch noch abgelegt. Hatte man ja noch nicht genug Sport an diesem verdammt langen Tag. Der Abend verlief dann durch das große Essensbuffet wieder sehr harmonisch. Zuvor bedankte sich Achim jedoch bei allen Trainern, dem Hausteam und nicht zuletzt bei den Teilnehmern für ein gigantisches Horn 2008 und stellte die gesamte Harmonie und Bereitschaft zum Training nochmals gesondert heraus. Bedingt durch das exzellente Wetter war so ein Lehrgang möglich. Zum Abschlußtraining am Montagvormittag waren dann leider schon etliche Leute nicht mehr da. Die Weitreisenden hatten schon Kurs ins Heimatland genommen. So wurden die letzten beiden Einheiten gemeinsam mit Michael und Achim gestaltet und keine großen körperlichen Herausforderungen mehr abverlangt. Peter gönnte den Teilnehmern noch eine letzte Stunde Massage, dann war’s das wieder. Nach dem Mittagessen und einigen innigen Verabschiedungen folgten schon die ersten Anfragen fürs Horn 2009. Ja - an Pfingsten sieht man sich wieder!
Medienteam Baden
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| |  |  | | Herzogenhorn 2005 |
 | Traditionslehrgang Herzogenhorn, Pfingsten 2005
Full-House-nein, Muliti-Kulti-ja, so könnte man den diesjährigen Traditionslehrgang des JJVB am Olympiastützpunkt & Leistungszentrum Herzogenhorn im Schwarzwald beschreiben. Mit Gästen aus Hessen, Bayern und Nordrheinwestfalen sowie den jährlichen Badenern fand ein intensives Trainingsseminar statt. Neben Lehrreferent, Achim Hanke und dem Vizepräsidenten des JJVB, Michael Korn, waren wieder hochklassige Trainer im Einsatz. Bernd Hillebrand, Heiko Mitschke, Günter Beier, Oliver Hill und Peter Tappe halfen durch Wort und Tat zu einem rundum gelungenen Event der Extraklasse. Freitagvormittag nach der offiziellen Begrüßung durch Achim & Michael, sollte die erste Hürde der notwendigen Akklimatisierung durch Heiko genommen werden. So liegt die Sportschule wohl als höchste Trainingsstätte im Schwarzwald auf 1415 m über dem Meeresspiegel und die „Pumpe“ macht sich bei einer solchen Höhe schnell bemerkbar. In seiner netten, aber motivierenden Art, schaffte Heiko es dann die erste Stunde so zu gestalten, dass sich über das ganze Seminar ein angenehmer Muskelkater einstellte, jedoch die Lunge frei von unnötigen Ballaststoffen aus dem Flachland war. Die weiteren Einheiten des Tages wurden durch Achim mit Atemitechniken aus der Grundschule, durch Olli mit koordinativen Doppelstocktechniken, Kombinationen mit Heiko, Kombinationen aus dem DUO mit Michael sowie Weiterführungstechniken mit Achim gestaltet. Die abendliche freie Einheit wurde zum Prüfungstraining, Randori und zur ersten Massageeinheit mit Peter genutzt. Am Samstagvormittag konnten die Teil- nehmer/innen dann Bodentechniken bei Achim, Kick und Tritte bei Olli sowie Abwehrtechniken bei Bernd trainieren. Der Mittag ist traditionell frei zum Marsch in die Krunkelbachhütte, die feinen Beerenwein und edle Honiggetränke anbietet. Trotz Regenwetter ließen es sich viele SK nicht nehmen den Wald zu durchqueren und mit Gitarre und Bongotrommel bewaffnet dort einzufallen. Der Nachmittag wurde aber auch zum freien Training, zur Sauna, zur Massage und zum einfach Relaxen genutzt.
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|  | | Achim beim Konter auf Schulterwurf |
|  |  | | Olli mit Doppelstock |
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| Sonntag begannen Bernd und Olii, die sich eine Einheit teilten mit Doppelstockkordination und Hebeltechniken nach Schlagangriffen. Heiko unterrichtete eine Bodeneinheit in dem er einige Würgetechniken aus dem Bereich Parallelarmwürgen vorstellte. Am Nachmittag folgten Übergänge vom Stand zu Boden mit Olli und ein Parcours fürs Auspowern mit Pratzen unter der Anleitung von Bernd und Günne. Da auch sehr viele Tagesteilnehmer angereist waren, dampfte die überfüllte Halle und der Schweiß floss entsprechend heftig. Auch Achim unterrichtete wieder und richtete sein Augenmerk auf einige Gegentechniken nach Hüftrad und Schulterwurfangriffen. Michael half und unterstütze die Teilnehmer, die sich speziell auf ihre nächste Prüfung vorbereiten wollten und gab entsprechende Hilfestellung. Parallel hierzu lies er sein Philippsburger Duo-Mixed-Paar spüren, was „Blood, Seat & Tears“ bedeutet. Für viele SK endete die Bereitschaft zum Training und weder Psyche noch Physis waren weiter aufnahmefähig. So konnte Achim in seiner letzten nun kleinen Einheit noch die Feinheiten einiger Beingreifertechniken vermitteln. Das Achim hier ein Experte ist, der über einen riesigen Fundus an Techniken verfügt, wissen ja bereits viele Sportler.
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|  | | Bernd und Günni demonstrieren Messerabwehrtraining |
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| Bei Günter und Bernd konnten sich in der letzten Einheit noch Leute austoben, in dem sie mit den von Günter mitgebrachten „Markierungsmesser“ grüne und rote Kreidestreifen an Arme, Beine und Körper „schnitzten“ Ging es hierbei doch um realistische Messerattacken und Abwehren. Ohne Treffer/Schnitt, geht es nicht, stellt man schnell fest, wenn man entsprechend angegriffen wird. Mehr geht nicht, hörte man von den Teilnehmern und bei Peter wuchs die Schlange derer, die sich nun mit Massage und Ölchen wieder „back in life“ bringen wollten. Das abendliche kalte & warme Buffet, welches traumhaft von der Hornküche arrangiert wurde rundete diesen intensiven Trainingstag ab. Achim nutzt die Gelegenheit um sich nochmals bei allen Trainern, Teilnehmern und der Mannschaft des Herzogenhorn zu bedanken, die alle zu einem hervorragenden Lehrgang beigetragen haben. Der Montag wurde zum Abschlusstraining von unseren beiden hessischen Gästen Bernd und Olli gestaltet. So wurden von Olli zum Erwärmen einige Capoairaübungen ausgewählt, die den Teilnehmern sichtlich Spaß machten um anschließend von Bernd nochmals in die Möglichkeiten einiger effizienten Abwehrtechniken geführt zu werden. Mit Peter und der Partnermassage endete der Pfingstlehrgang. Vier Tage „Horn“, für viele ein Erlebnis, welches über viele Monate nachwirkt und Pfingsten am Horn wurde jetzt schon wieder vorgemerkt für das kommende Jahr. Das da der Lehrgang sich wieder zum „Special“ auszeichnet, wird durch die Tatsache unterstrichen, dass das Moto 2006 lautet: 30 Jahre am Horn.
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|  | | Biggi mit Halbkreisfußtritt |
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| Medienteam-JJVB Artikel: Achim Hanke
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| |  |  | | Herzogenhorn 2004 |
 | Olympiavorfeeling im Schwarzwald. Ju Jutsu olympisch ?????????? Nein, der JJVB hatte eine besondere Ehre und ein tolles Erlebnis über Pfingsten am traditionellen Lehrgang im Schwarzwald auf der Sportschule Herzogenhorn. Judo Bundestrainer und Olympiasieger Frank Wieneke war mit seinen Olymiastartern mit uns auf dem Mitten im Schwarzwald gelegenen Olymipiastützpunkt, um sich die nötige Kraft und Ausdauer anzueignen im August in Athen für Deutschland Medaillen zu erkämpfen. Auch eine gemeinsame Trainingseinheit im Bodenrandori konnte zusammen organisiert werden. Harald Born, VP im DJJV, Joe Thumfart, TD im DJJV, Artur Allerborn, Referent am Lehrgang, Michael Korn, Jugendreferent im DJJV und natürlich alle willigen Teilnehmer durften sich mit Weltmeister Florian Wanner und Kollegen im Bodenkampf messen. Auch Frank Wieneke lies es sich nicht nehmen mit allen JJ-Ka's, die sich getraut haben ein Randori zu absolvieren. Das Randori war natürlich nicht alles an diesem tollen, außergewöhnlichen Lehrgang. Lehrreferent Achim Hanke, hatte wieder mit Artur Allerborn, den Spezialisten in Sachen Motivation und Beintechniken mit Trainingspartnerin Heidi Fischer eingeladen um die Box-, Kickbox, Tritt und Kombinationstechniken verwendbar fürs JJ zu trainieren. Auch unser ehemaliger TD, Bernd Hillbrand war wieder mit vollem Engagement und vielen Handzetteln und dem Redman fürs etwas herzhaftere Training mit von der Partie. Achim Hanke, unterrichtete neben neuen Bodentechniken auch wieder einen neuen Technikbereich des JJ, nämlich die noch nicht so integrierten Beingreifertechniken. Der gesamte Lehrgang war jedoch im Zeichen hoher Bewegungslehre und vielen freien Anwendungen im System aufgebaut, so dass in allen Einheiten ein hohes Maß an Bewegung erforderlich war. Selbst bei den super Einheiten im grünen Außengelände und am extremen freien Nachmittag, an dem zur Hütt'n gewandert wurde, war alles unterwegs und in Bewegung. Der ganze Lehrgang wurde ruhig und immer zu Stelle, wenn er gebraucht wurde, von Peter Tappe als Physio, Masseur und Betreuer für alle Wehwechen begleitet. Michael Korn nahm sich die Zeit einigen SK die Prüferlizenz zu verlängern und und und…..
Fazit: Wer noch nie auf dem Feldberg war, hat was verpasst, wer kommen möchte, sollte sich jetzt schon Pfingsten 2005 notieren und rechtzeitig anmelden. Da geht was. !!!!!!!!!!!!
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| |  | | Bernd Hillebrand |
|  |  | | Klappt immer, meistens, oft ... |
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|  | | Relax mit FIST |
|  |  | | Auf der Wiese mit Artur |
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|  | | Und nochmal ... |
|  |  | | So entspannend kann ein Seminar sein! |
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Zuletzt veröffentlicht am: 30.07.2010 |  |
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