Veranstaltungen
Traditionsseminar Herzogenhorn
Verleihungen
Artikel
Artikel aus den Vereinen
Artikel-Archiv
Hier erhalten Sie eine druckoptimierte Ansicht der aktuellen Seite Druckversion
Inhalt des Artikels: Artikel

Ju-Jutsu-Sommerevent in Walldorf

Samstag, 3. Juli 2010. Es ist 10 Uhr früh, das Thermometer meines Autos zeigt schon jetzt über 20°C. Trotz des verlockenden Walldorfer Waldschwimmbades biege ich in die entgegen gesetzte Richtung ab und befahre den Parkplatz der „Astoria-Halle Sport und Kultur“. Denn heute geht es nicht um Abkühlung, heute wird geschwitzt – das Sommerevent des Ju Jutsu Verband Baden e.V. (JJVB) findet statt.
Trotz der schon jetzt spürbaren Hitze finden sich außer mir noch etliche weitere Athletinnen und Athleten ein und so stehen gegen 11:30 Uhr ca. 130 Ju-Jutsuka auf den Matten und werden durch JJVB-Präsident Rainer Schwarz (7. Dan), Ehrenpräsident Heinz Lamade (‚noch‘ 8. Dan), Lehrreferent Achim Hanke (7. Dan) und das Ju-Jutsu Lehrteam* begrüßt.

Bild* [Michael Korn (6. Dan), Heiko Mitschke (‚noch‘ 5. Dan), Matthias Buchmüller (5.Dan), Günter Beier (5. Dan), Amaury Eber (5. Dan), Sascha Vetter (5.Dan), Uli Sudhölter (5. Dan), Andy Güttner (4. Dan), Christian Senger (3. Dan), Matthias Huber (3. Dan) und Angelo Fasulo (3. Dan)]

Der Lehrgang beginnt und die Teilnehmer verteilen sich auf den insgesamt vier Trainingsflächen, um an den verschiedenen Unterrichtseinheiten teilzunehmen. Nach 60 Minuten endet die Einheit und mündet in eine einstündige Pause. Die Pause scheint sehr lang, denn die Halle ist angenehm klimatisiert und niemand möchte so Recht ins Freie. Mit einigen Gesprächen und guter Verpflegung durch den BC Samurai Astoria geht die Zeit aber schneller rum als gedacht und alles sammelt sich anschließend wieder auf der Matte. Auch auffällig viele Presseleute sind zu sehen und das kann eigentlich nur Eines bedeuten – eine Ehrung steht an.

Kurz darauf steht Dietrich Brandhorst (Ehrenpräsident des DJJV) vor uns und hält eine kurze Begrüßungsansprache. Danach wird Heiko Mitschke, JJVB-Prüfungssachbearbeiter und Trainer des Budo Club Sinsheim nach vorne gerufen und wir freuen uns auf das was kommt. Rainer Schwarz hält eine Laudatio über Heiko und erzählt einiges aus dessen sportlichem Werdegang. Neben den tollen Trainingseinheiten ist dies ein weiterer Grund, warum es sich für mich und die anderen Mitglieder des Budo Club Sinsheim gelohnt hat, in vergleichsweise hoher Teilnehmerzahl hier zu sein. Nach 20 Jahren Ju-Jutsu, langjährigem Wirken als Prüfungsreferent des JJVB, über 100 Lehrgängen als Referent und etlichen abgenommenen Prüfungen (von unzähligen tollen Trainingseinheiten im Verein ganz zu schweigen) bekommt Heiko heute den sechsten Dan verliehen. Wir freuen uns riesig für ihn und lassen es uns nicht nehmen, ihn schwungvoll hochleben zu lassen. Gleich im Anschluss folgt ein weiterer Höhepunkt. Heinz Lamade, Mitbegründer und Ehrenpräsident des JJVB erhält den neunten Dan für sein Lebenswerk. Er hat das Ju-Jutsu in Deutschland mitbegründet und soviel dafür geleistet, wie es andere sicher in mehr als einem Leben nicht hätten leisten können.

Als der nicht enden wollende Beifall und das Klicken und Blitzen der Fotoapparate schließlich doch verklingen, folgen zwei kurze Trainingseinheiten bei den soeben Geehrten, bevor eine weitere Pause zur Stärkung abgehalten wird. Nach der Pause wird nur noch ein geringerer Teil die Matten wieder betreten, denn die Uhr zeigt 16:00 – das Viertelfinalspiel der Fußball-WM Deutschland gegen Argentinien findet statt und die Organisatoren haben keine Mühen gescheut um den Fußball-Fans unter den Ju-Jutsuka das Schauen des Spiels zu ermöglichen. An einem Tag wie diesem kann es gar nicht anders sein, als dass die deutsche Nationalelf die Gauchos vom Platz fegt und mit 4:0 Toren triumphierend ins Halbfinale einzieht. So treffen sich Fußballbegeisterte und erschöpfte Trainingsteilnehmer nach dem Spiel wieder und sind gleichermaßen begeistert. Mit der immer mehr abnehmenden Anzahl an Helfern sind zwei der drei Mattenflächen schnell abgebaut und umverteilt, sodass wir dem BC Samurai Astoria nicht noch mehr Arbeit hinterlassen. Die letzte Mattenfläche bleibt liegen – hier werden am Sonntag die Anwärter der nächsten Kyu- und Dangrade ihr Können unter Beweis stellen. Uns jedenfalls ist es genug körperliche Ertüchtigung für einen Tag und es zieht uns zu den Duschen, um eine knappe Stunde später herausgeputzt im Foyer der Astoria Halle wieder zusammenzukommen.

Der Lehrgang und die Ehrungen am Mittag waren noch nicht genug, es folgt der Ehrenabend des JJVB. Er wird heute zum ersten Mal veranstaltet und soll in Zukunft im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden. Hier sollen nun die Ju-Jutsuka geehrt werden, die in den vergangenen Monaten und Jahren besondere Leistungen erbracht haben.
Ein weiterer Grund zur Freude für den BCS, denn der Verleihung des 6. Dan für Heiko folgt nun die Ehrung unserer Vorzeige-Fighterin Andrea Kornher, die zusätzlich zu ihren regionalen und überregionalen Erfolgen, sowohl bei der WM 2009, als auch bei der EM 2008 und WM 2007 den Titel der Vize-Meisterin nach Baden geholt hat. Neben einer Ehrenurkunde wird ihr für ihre Leistungen zudem der 1. Kyu verliehen. Und auch Tim Streib (ebenfalls BCS), der leider an diesem Abend nicht anwesend sein kann, erhält eine Ehrung für den erreichten Vize-Weltmeister-Titel bei der WM 2009 in Athen. Es folgen noch weitere Ehrungen und Gürtelverleihungen für Sonja Kinz (Verleihung 2. Dan), die (Zitat) „Klitschko-Schwestern des Ju-Jutsu“ Nathalie und Sylvia Gayny (Verleihung 1. Kyu) und Fabio Fasulo (Verleihung 1. Kyu) - alle vom JJ KSV Rastatt.
Ebenfalls geehrt und ausgezeichnet wurden die erfolgreichen Duo-Paare Dominika Zagorski und Tom Ismer aus dem FZC blau-weiß Philippsburg (Verleihung 1. Kyu), Annekathrin Rösch und Roxanne Pfeiffer vom Dokan Bühl und Frauke Kühni und Stephanie Konop von den BudoDragons Walldorf (Verleihung 1. Kyu).

Gegen 21 Uhr endete dieser schöne, erfolgreiche und lehrreiche Tag für mich und ich mache mich wieder auf den Heimweg, während andere sicher noch bis spät in die Nacht zum Feiern blieben. Alles in allem war das Sommerevent mit anschließendem Ehrenabend ein vollkommener Erfolg (und ja, die Leistung von Jogi Löws Jungs war auch ganz nett) und wir dürfen uns schon jetzt auf das nächste große Event beim JJVB freuen – gelohnt hat es sich auf jeden Fall sicher für alle, die da waren.
Zuletzt geht noch ein großer Dank an den BC Samurai Astoria für den Mattenaufbau und die Verpflegung über den Tag, die umliegenden Vereine für die Mattenleihgaben, das gesamte JJVB-Lehrteam für die tollen Trainingseinheiten und die Organisatoren des Tages – so macht ein Lehrgang Spaß, ich freue mich aufs nächste Mal.

Es grüßt
Carmen Müllerthann (Budo Club Sinsheim)

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Zwei Hochkaräter – viel versprochen, alles gehalten

Am Samstag, 10.04.2010 lud der Ju Jutsu Verband Baden zum Techniklehrgang mit Achim Hanke, Lehrreferent in Baden, 7. Dan JJ und Günter Beier, JJVB Lehrteam, 5. Dan JJ, im Budo-Club Karlsruhe. Der Einladung folgten 100 interessierte Ju Jutsuka aus ganz Baden – Württemberg und Rheinland – Pfalz, sowie Gäste aus anderen Kampfsportarten. Alle waren gespannt, was die Beiden an diesem Nachmittag aus ihrem großen Repertoire zum Besten geben würden. Es wurde zu Beginn gleich viel Anstrengung bis zur Belastungsgrenze, viel Schweiß, aber auch viel Spaß versprochen.
Den Anfang machte Günter mit einem wirklich schweißtreibenden und anstrengenden Aufwärmprogramm mit diversen Variationen des Trappings. Beim Ein oder Anderen machten sich da schon Anzeichen von blauen Flecken bemerkbar – aber alle waren offensichtlich danach sehr gut aufgewärmt.
Achim machte anschließend mit Wurftechniken, Finten hierzu, Gegen- und Weiterführungstechniken und Hinweisen zur Prüfung weiter. Im Vordergrund stand dabei der Hüftwurf und man konnte während des Trainings einige „Aha – Effekte“ bei den Trainierenden erkennen. Die richtige Position finden, den richtigen Zeitpunkt finden und Möglichkeiten zum Hüftwurf zu gelangen. Basics für alle leicht verständlich und wirkungsvoll mit den entsprechenden Methoden.
Nach einer kurzen Pause wurden die 100 Kampfsportbegeisterten in zwei Gruppen aufgeteilt. Dabei widmete sich Achim allen Weiß- bis Grüngurten und dem Thema Weiterführung am Beispiel des Armbeugehebel, beginnend im Stand und Günter nahm den Rest der Anwesenden unter seine Fittiche, um Trainingsmöglichkeiten zur Waffenabwehr zu vermitteln. Hierbei ging er auf den Bereich der Messerabwehr in der Nahdistanz sowohl im Stand als auch im Boden ein.
Das Thema gab natürlich auch Anlass zur Diskussion und Fragen zu Lösungsansätzen in speziellen Situationen, was von Günter für alle plausibel und verständlich erklärt und beantwortet wurde.
Zum Ende des 4-Stündigen Lehrgangs wurde noch das Thema „mehrere Angreifer“ aufgenommen und den Trainierenden die Möglichkeit gegeben, sich in lockeren Ausführungen, gegen zwei Angreifer zu verteidigen. Alles schön Slow-Motion, damit die richtige Positionierung geübt werden konnte.
Zum Ende des Berichtes bleibt noch zu sagen, dass Achim und Günter von Anfang an bis zum Schluss mit höchster Motivation und Freude bei der Sache waren, was sich auch deutlich bei den Lehrgansteilnehmern bemerkbar gemacht hat. Die Stimmung war toll und jeder konnte etwas für sich mit nach Hause und ins nächste Training nehmen.
Einige Bilder und Technikserien vom Lehrgangstag werden auf der Homepage
unter www.jujutsuinbaden.de eingestellt werden.

Caro Hennegriff für JJVB Team

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Jugendlehrgang in Heitersheim

Am 12. Juni war es endlich soweit: in Heitersheim wurde wieder ein Jugendlehrgang mit Swen Harz (Jugendreferent JJVB) veranstaltet.
Die Teilnehmer, die schon im letzten Jahr dabei waren, haben lange auf diesen Tag gewartet, aber auch die Lehrgangsneulings waren gespannt, was sie erwarten würde. Daher zeigten die südbadischen Vereine auch starke Präsenz und füllten das kleine, aber feine Dojo des Malteserstädtchens trotz des schönen Wetters und der Fußball-WM beachtlich.
Swen legte auch gleich zu Beginn ein mächtiges Tempo vor und brachte die jungen und junggebliebenen Teilnehmer mit allerlei Bewegungsspielereien auf Betriebstemperatur, um danach im ersten Lehrgangsabschnitt systematisch an verschiedene Bodentechniken heranzuführen. Nach einer kurzen Pause ging es im Stand mit Kontaktangriffen weiter: die Abwehr von Schwitzkasten und Umklammerungsangriffen stand nun im Mittelpunkt der Übungen. Der letzte Teil des Lehrgangs schließlich war der Abwehr von Atemitechniken vorbehalten. Man staunte, zu welchen komplexen Technikkombinationen die Kinder und Jugendlichen in der Lage waren. Bei allem Ernst, mit dem geübt wurde, kamen dennoch Spiel und Spaß keinesfalls zu kurz - ganz im Gegenteil: Swen lockerte das Techniktraining immer wieder durch lustige kleine Spiele auf. Dies führte dazu, dass alle Kinder bis zum Schluss voll konzentriert bei der Sache waren und manch ein Teilnehmer verwundert war, wie schnell die Zeit vergangen ist. Aber nicht nur die Kinder und Jugendlichen kamen voll auf ihre Kosten; auch die teilnehmenden Erwachsenen - überwiegend Trainer aus den teilnehmenden Vereinen - konnten neue Eindrücke für ihre Trainingsgruppen mitnehmen.
Mit einem dicken Applaus, glücklichen Gesichtern und einer guten Flasche Heitersheimer Weines (in der Pfalz gibt es das ja bekanntlich nicht...) wurde Swen für den tollen Lehrgang gedankt und alle waren sich einig: die Abschiedsformel kann nur lauten "Auf Wiedersehen, Swen - spätestens im nächsten Jahr zum nächsten Lehrgang!".

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Kursleiterausbildung Frauen Selbstsicherheit

Fatma Keckstein hat das Rad nicht neu erfunden - doch sie weiß, wie man es dreht. Kursleiterausbildung Frauen Selbstsicherheit Teil 1 in Baden

Selbstverteidigung, "die Vermeidung und die Abwehr von Angriffen auf die seelische oder körperliche Unversehrtheit eines Menschen"- soviel weiß wohl fast jeder - doch was bedeutet das eigentlich wirklich? Wer eine Antwort haben wollte kam zu Kursleiteraus- und -fortbildung des Ju-Jutsu Verband Badens nach Philippsburg.

Am Freitag, den 7. Mai 2010 fanden sich 18 interessierte Ju-Jutsu-/Ju-Jitsu-Ka um 18 Uhr im Schulungsraum der Schulsporthalle in Philippsburg ein, um gemeinsam mit der Frauenreferentin des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes e.V., Fatma Keckstein 3. Dan aus Hamburg, ein Wochenende zum Thema zu verbringen. Nach der Vorstellungsrunde ging es mit Themen wie: die verschiedenen Formen der Gewalt oder richtiges Verhalten in Konfliktsituationen in die Ausbildung. Geschickt beteiligte die Referentin die angehenden Kursleiter/-innen an den Themen, so dass diese, nicht nur starr heruntergebetet wurden, sondern ausführlich diskutiert. Die Erfahrung vieler war gefragt, so dass die Vielschichtigkeit des Themas deutlich wurde.

Fatma zeigt Grenzen auf ...
Fatma zeigt Grenzen auf ... 
... die eingehalten werden sollten.
... die eingehalten werden sollten. 

Am nächsten Morgen folgte ein weiterer Theorieteil, bei dem es erneut viel zu lernen und zu reflektieren gab, bevor am Nachmittag in der Sporthalle zahlreiche Übungen und Spiele, die Kursbestandteile der Frauen-SV-Kurse sind, präsentiert und trainiert wurden. Die praktischen Einheiten waren offen als „Frauenlehrgang“ ausgeschrieben, so dass sich die Teilnehmerzahl entsprechend erhöhte. Nach vier Stunden Fleiß, körperlicher Ertüchtigung und viel Spaß endete dieser zweite Ausbildungstag und man verabschiedete sich in den Feierabend.

Follow me ...
Follow me ... 
... zum Schlagtraining.
... zum Schlagtraining. 

Auch am Sonntag hieß es „Lernen - statt ausschlafen“, so dass wieder alle pünktlich um 10 Uhr im Schulungsraum saßen. Hier folgten nun Themen zu den Bereichen: Angst, Sicherheit, Notwehr und Nothilfe, bevor es gegen 13 Uhr hieß auseinander zu gehen und Abschied zu nehmen. So konnten die bundesweit angereisten Teilnehmer (Hamburg, NRW, Württemberg, Hessen und Baden) zu noch akzeptabler Stunde ihre Heimat erreichen. Schon am ersten Wochenende konnten die Teilnehmer folgende Erkenntnis mitnehmen: Die Anforderungen an einen Kursleiter/eine Kursleiterin für Frauen-SV sind hoch, die Verantwortung nicht geringer.

Einen großen Dank geht an dieser Stelle an Fatma Keckstein, die den Teilnehmern mit dem nötigen Ernst aber auch mit Humor (und treffenden Zitaten) abwechslungsreich und kurzweilig durch das Wochenende geführt hat und an Michael Korn, der stellvertretend für den FZC Blau-Weiß Philippsburg e.V. die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte, für die Verpflegung sorgte und für uns Matten schleppte – und für die niemals leere Kaffeemaschine.

Eines ist sicher, wir freuen und auf das nächste Mal – den Teil 2 und Abschluss der Ausbildung, die vom 04. – 06. Juni 2010 in Philippsburg stattfindet.

Carmen Müllertham Budo Club Sinsheim und Medienteam

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Ju-Jutsu Techniklehrgang am 27. 03. 2010 in Überlingen

mit Andreas Güttner, 4. Dan Ju-Jutsu und Diplomsportlehrer
"Go for it" | "Mob"-Szenarien | "Ju-Jutsu total"
Ein Mob von 30 Teilnehmer aus dem gesamten Bodenseeraum war am 27.03. 2010 im JSV
Überlingen e.V. zusammengekommen um sich mit mehreren Freunden und jeder Menge Gegner zu
raufen.
Andreas Güttner, 4. Dan Ju-Jutsu und Diplomsportlehrer leitete die3 Massen durch das Geschehen.
Es ging gut los mit einfachen und grundlegenden Bewegungsformen und taktischen Kniffen in einer
Situation mit zwei Gegnern. Langsam aber sicher steigerte sich die Situation bis hin zum
kontrollierten Chaos in der Cowboy-Bar, wo auf Kommando plötzlich jeder gegen jeden kämpfte

 
 

In den kurzen aber wohlverdienten Pausen sorgte Gastgeberin Viola Schumacher mit ihrem
berühmten Kuchenbuffet und Kaffee für das leibliche Wohl der TeilnehmerInnen.
Mini Drills für realistische Selbstverteidigung
Im zweiten Teil des Lehrgangs wurde ein SV-Szenario in seine Bestandteile zerlegt und in hoher
Intensität bearbeitet. Der Angreifer sollte lernen, möglichst realitätsnah anzugreifen und es dem
Verteidiger nicht zu leicht zu machen.

 

Wer kennt das nicht, ein Störenfried will einfach keine Ruhe geben. Einfache Taktische Tips gab es
von Andy Güttner, wenn man zu zweit vorgehen will.

 
 

Zum Finale ging es wieder mal richtig zu Sache. Mit 2 gegen 1 hatte der Lehrgang begonnen. Aber das
war noch nicht alles. Mit 2 gegen 2 bis hin zu 5 gegen 4 waren alle Zahlenspiele vertreten.

 
 

Am Ende waren alle ausgepowert aber glücklich

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Bericht zum Landeslehrgang am 13.03.2010

mit Chris Senger im Rieselfeld - Freiburg

Alle Wünsche erfüllt!

Endlich war es soweit: Am 13.03.2010 konnte vom SVO Rieselfeld e.V. der 1. Ju-Jutsu Lehrgang ausgerichtet werden. Da es in Freiburgs jüngstem Stadtteil erst seit 3 Jahren eine kleine Ju-Jutsu Abteilung gibt, standen uns aus eigenen Mitteln nur 80 Matten zu Verfügung. Mit freundlicher Unterstützung der HotSocks Waldkirch e. V. und der FT-Freiburg e.V. konnte dann mit Hilfe vieler fleißiger Hände in der wunderschönen neuen Halle rasch eine Mattenfläche von 220 qm zusammengetragen werden.
Beim letzt jährigen Intensiv Seminar in Offenburg hat Chris Senger unsere Teilnehmer so begeistert, dass der Wunsch entstand mit Chris einen Lehrgang auszurichten. Glücklicherweise passten die Termine des Referenten und der Hallenbelegung zusammen und so hatten wir für unseren ersten Landeslehrgang auch den gewünschten Referenten.
Nach einem partnerorientierten Aufwärmen wurden die Ju-Jutsu Techniken Hebel, Atemitechniken, Wurf, Kontrolltechniken und Weiterführungstechniken trainiert. Mit großer Übersicht gelang es Chris auf die Belange der Anfänger wie auf die Wünsche der DAN-Träger gleichermaßen einzugehen. Auch die Altersbrücke von 10 bis 50 wurde problemlos gespannt. Die vier Stunden vergingen wie im Fluge und nach dem die Matten wieder in drei Hallen verteilt worden waren konnten 44 Ju-Jutsukas unversehrt den Heimweg antreten. Vielen Dank an Chris, der für uns ein tolles Repertoire an Techniken zusammengestellt und eine weite Anreise auf sich genommen hatte.

Chris beim Würge mit der Kleidung
Chris beim Würge mit der Kleidung 
Teilnehmer
Teilnehmer 
Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
JJ-Sportabzeichen-Lehrgang in Heitersheim

Strahlend blauer Himmel und frühlingshafte Temperaturen - perfekte Bedingungen, um mit der Familie in den Zoo zu gehen.
Oder man macht es wie rund 30 Ju-Jutsuka, die am 27. Februar 2010 von Markus Ridder (Sportreferent des Landesverbandes Baden) nicht nur zum Sportabzeichen-Lehrgang, sondern gleichzeitig auch noch zu einem Zoobesuch begrüßt wurden. Mit bester Laune und einer heiteren Aufwärmgeschichte holte uns Markus aus den Betten und spannte uns als Helfer im Zoo ein, denn die Elefanten mussten gewaschen werden - und scheinbar wollte er die ganzen Dickhäuter nicht alleine sauber machen... Mit so großem Eifer und Spaß waren nicht nur die Kinder, sondern auch die jugendlichen und die erwachsenen Teilnehmer des Lehrgangs dabei, dass kaum jemand merkte, dass es sich hier eigentlich um gezielte Aufwärmübungen handelte.

Kaum waren die Elefanten sauber und unsere Körper auf Betriebstemperatur gebracht, legte Markus auch schon mit diversen Übungen und Spielformen los, um uns das JJ-Sportabzeichen nahezubringen. Es wurde geschlagen und getreten, geworfen und gehebelt, dass es eine wahre Pracht war; vor versammelter Mannschaft wurden die freien Anwendungsformen präsentiert und auf Pratzenstapeln balancierend wurden Fußtechnikserien gezeigt. Auch schwerste Rechenaufgaben (gerüchteweise wurde einigen Teilnehmern der Lehrgang auf das Mathematikstudium angerechnet...) konnten uns beim Üben nicht aus dem Konzept bringen.

Besonders schön war anzusehen, dass es keinerlei Berührungsängste zwischen den verschiedenen Altersklassen der Teilnehmer gab; jeder trainierte mit jedem und alle hatten Spaß dabei.
Als nach vollen vier Stunden der Lehrgang beendet wurde, waren sich alle Teilnehmer einig: Markus darf gerne wieder nach Heitersheim kommen - und zwar nicht erst, wenn die Elefanten wieder eine Wäsche brauchen!

 
 
Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Lehrgang in Karlsruhe am 20.3.10 im Polizeisportverein Karlsruhe

Halbe Sachen gibt’s nit,

war die Devise des Lehrgangs am 20.3.10 im Polizeisportverein Karlsruhe.
Badisch kurz und schmerzlos setzte Jürgen Hauser, 5. Dan JJ aus Offenburg, das Thema Gegen- und Weiterführung
in einer Fülle von Techniken um.
Fast 50 Teilnehmer erlebten eine gutgelaunten und hoch motivierten Trainer, welcher den Schwerpunkt
Zuerst auf die Ausführungen im Wurfbereich legte. Jürgen verstand es die verschiedenen Arbeitsbereiche mit Sinn zu füllen.
Immer wieder erklärte er bei den Techniken den Bezug zum sportlichen Wettkampf, oder die kompromisslose Variante für die Selbstverteidigung. Halbe Sachen gibt es nicht, war ein Spruch, dessen Sinn jedem schwitzenden sich sehr schnell erschloss.
Mit dem unbedingten Willen die eigene Technik durchzuführen kann erst der Grundstein für die Folgetechnik gelegt werden.
Der Partner muss reagieren und öffnet so eine neue Pforte zur nächsten Technik. Gedanklich muss die erste Technik schon zum Erfolg führen, tut sie dies war sowohl der Part in der Prüfung als auch Wettkampf mit Erfolg gekrönt.
Durch seine über 20 jährige Tätigkeit als Vereinstrainer und Prüfer konnte Jürgen sehr individuell auf die Agierenden eingehen.
Da ein veränderter Zug, dort noch etwas mehr mit dem Körper Druck aufbauen und schon funktionierten die Techniken wie von alleine.
Kurze Erholungsphasen mit Hebelketten schafften die nötige Luft für weitere Aktionen im Wurfbereich.
Einfacher, aber nicht weniger anstrengend wurde es für ungeübte Trainierende bei den Gegentechniken. Auch hier war ein Kraftvolles und schnelles Angreifen die Voraussetzung für optimale Technikausführung des Verteidigers.
Festlege und Würgetechniken, sog. „Submission-Techniken“ waren nach der Wurf und Hebelphase erklärtes Ziel zur Kontrolle des Partners am Boden. Auch hier stand Jürgen als Praktiker mit einer Fülle von Techniken gerne sportlich Rede und Antwort.
Nach 4 Stunden Lehrgang konnte Jürgen in verschwitzte und glückliche Gesichter schauen.
Und halbe Sachen gab es an diesem Tag garantiert nicht zu sehen.

Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Erster Techniklehrgang am 30.01.2010 in Hemsbach
Würgetechnik mit Kleidung und Bein
Würgetechnik mit Kleidung und Bein 
Armbeugehebel am Boden
Armbeugehebel am Boden 

Erster Techniklehrgang am 30.01.2010 in Hemsbach

Seit vielen Jahren findet der erste Techniklehrgang im JJVB im nordbadischen Hemsbacher Budo Club statt. Trotz heftigstem Schneetreiben und chaotischen Wetterverhältnissen fanden 50 Teilnehmer den Weg zum Dojo. Lehrreferent Achim Hanke, 7. Dan konnte Gäste aus Hessen, Württemberg und aus der Pfalz begrüßen. Als Thema standen Techniken der Stoffsammlung auf dem Programm. Achim begann nach der Gymnastik mit einigen Nervendruckpunkten, die in Verbindung mit Festlegetechniken am sich wehrenden Partner angewandt werden sollten. Dass ein Festlegen mittels Nervendruck nicht so einfach ist, zeigte sich bei entsprechender Gegenwehr durch den Partner. Hier forderte der Lehrreferent die Teilnehmer auf sich in der Zukunft mehr mit der Realität bei der Anwendung zu beschäftigen um nicht einfach nur einen Finger hinter das Ohr zu legen und zu Glauben dies funktioniert. Nach den Nervendruckpunkten ging es weiter mit einigen Würgetechniken mit der Kleidung. Auch hier wurde in jeder Kombination die Anwendung unter dem Aspekt der Gegenwehr durch den Angreifer trainiert und somit auch gleich die Prüfungsfächer Gegen- & Weiterführung angesprochen. Nach der ersten Hälfte des Lehrgangs kamen dann die Handhebel dran. Ausführungen bei Kipphandhebel, Handdrehhebel, Handsperrhebel wurden ausführlich und auch schmerzhaft trainiert. Griffsicherheit und die notwendige Bewegungslehre waren hier der Schwerpunkt. Auch bei den Handgelenkshebeln wurden die Gegentechniken an einigen Beispielen trainiert um sofort zu erleben ob die eigene Erstabsicht der Technikausführung auch funktionieren würde. Mit sichtlichem Eifer und einigen Fragen zu prüfungsrelevanten Dingen arbeiteten die Teilnehmer auf sehr gutem Niveau und brachten auch Ihre Sicht auf das Ju-Jutsu mit ein, so dass nicht nur stur Kombination an Kombination trainiert wurde. Achim forderte auch immer wieder dazu auf, alle Kombinationen zu hinterfragen um eventuell notwendige Veränderungen für die eigene Kombination vornehmen zu können. Zum Ende gab es noch einige Beispiele zu Sankakumöglichkeiten, welche aber zu kurz kamen, da die 4 Stunden schon vergangen waren. Ein sehr erfolgreicher Lehrgang aus jeder Hinsicht und auch die Heimreise bei 20cm Neuschnee gestaltete sich als sehr spannend und hoffentlich für alle Fahrer auch unfallfrei.

Lehrteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Trainerfortbildung in Schöneck (14./15.11.2009)

Gedanken eines Lehrgangsteilnehmers

Ende des Jahres laufen meine Ju-Jutsu C- und B-Lizenzen aus. Dagegen muss etwas getan werden. Glücklicherweise bietet der JJVB am Wochenende 14. und 15.11. noch einen Fortbildungslehrgang an. Ort ist die Sportschule Schöneck bei Karlsruhe. Mein letzter Besuch liegt schon etwas zurück. Schön mal wieder hier zu sein und ebenfalls schön einige der alten Hasen wieder zu sehen.

Super, du hast also jede Menge Spaß?

- Lass mich kurz überlegen: Samstag Unterricht von 8:45 bis 20:30 Uhr, Sonntag 9:00 bis 12:00 Uhr. Im Ganzen 16 Unterrichtseinheiten. Jede Menge Theorie, Krafttraining, Mattenaction mit Ju-Jutsu, Aikido und Judo. Oh ja, ich habe Spaß.

Was geht genau ab? Der Lehrgang wird von Rainer Schwarz (JJ Trainer-A, 7. Dan) geleitet. Unterstützt wird er von Matthias Buchmüller (JJ-Lehrer, 5. Dan). Allgemeines Thema: Vibrationskrafttraining, d.h. Training auf einer Platte die (elektrisch) in Vibration versetzt wird. Morgens gibt es Theorie, abends einen praktischen Workshop. Interessante Sache, bei der Alle ihren Spaß haben. Teilweise ist nicht ganz klar ob die Trainierenden mehr Spaß haben oder die Zuschauer. JJ-spezifisch steht Methodik bei Gegen- und Weiterführungstechniken auf dem Programm.

Für den Blick über den Tellerrand hat Rainer zwei fachfremde Kampfsport-Referenten eingeladen. Sag es nicht!!! Hey, wir machen Ju-Jutsu, für uns ist Synchronschwimmen fachfremd aber doch kein anderer Kampfsport. Jetzt hast du es doch gesagt. Dudu !!!

Am Samstag gibt es drei Einheiten Aikido mit Thomas Oettinger. Bei Aikido schlagen immer zwei Herzen in meiner Brust. Mir gefallen die Bewegungen, die Eleganz und teilweise die Gedanken die dahinter stecken. Andererseits bin ich immer am Zweifeln. Ich Kleingeist kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Techniken gegen einen Badass Striker oder Grappler funktionieren. Kann aber auch sein, dass ich die Gedanken die dahinter stecken zu wenig verstanden habe. Jedesmal wenn ich bisher mit einem Aikidoka zu tun hatte war ich von der Eleganz der Bewegungen so gefangen, dass ich vergessen habe um eine Runde Sparring zu bitten. Nächstes Mal dran denken !!!

Am Sonntag stehen drei Einheiten mit dem Landestrainer im Judo Bruno Tsafack auf dem Plan. Was soll ich sagen, … nur gut. Methodisch, strukturiert, jede Menge Tipps und Anregungen für’s eigene Training. Er kommt sehr sympathisch rüber, aber… this guy is a ..., da bin ich mir ziemlich sicher.

Zusammenfassung, jetzt !!!

Lehrgang hat richtig Spaß gemacht. Viele Anregungen mitgenommen. Lizenz save bis 2013. Super, dann kannst du die nächsten vier Jahre ja locker angehen. No way, solche Lehrgänge sollte man sich nicht entgehen lassen. Mitnehmen wann immer möglich !!!

Eindrücke eines Lehrgangsteilnehmers:

Es war interessant zu erfahren, was die Vibrationsplatten für das Krafttraining alles bewirken können. Der Vortrag von Matthias war sehr ausführlich und lehrreich. Am Abend konnten wir uns dann noch an den Vibrationsplatten selbst versuchen, und so unsere ganz persönliche Erfahrung mitnehmen.
Matthias, der den größten Teil des Tages mit uns arbeitete, fand eine gute Mischung um den theoretischen, - und praktischen Teil der Trainingslehre miteinander zu verbinden.
Die Aikido – Techniken von Thomas waren für uns eine gute Gelegenheit mal wieder über den Tellerrand unserer Sportart hinaus schauen, und mit anderen Bewegungsformen zu arbeiten.
Die Trainingseinheit mit Bruno war für mich persönlich der Höhepunkt dieser Fortbildung. Seine Art dieses Training zu gestalten war sehr ansprechend und gleichermaßen lehrreich, so dass man die körperlichen Anstrengungen kaum wahrnahm.
Für mich war diese Fortbildung eine rund um gelungene Sache, die mir nicht nur sehr viel Spaß gemacht hat, sondern auch wieder neue Anregungen brachte.

Die Einheiten von Bruno Tsafack aus Sicht eines Teilnehmers:

Zur Thematik, Methodik und Übungsformen bei der Vermittlung von Wurftechniken, wurde Bruno Tsafack vom JJVB als Referent zur Trainierlizenzverlängerung eingeladen. Theoretisch wurden am Anfang alle bekannten Methoden der Trainingslehre von Bruno kurz erörtert. In der darauf folgenden Praxis, welche mit einfachen Bewegungsaufgaben im Boden begann, wurde uns Teilnehmern/innen schnell klar, dass ein Trainer sich nicht immer auf eine einzelne Methode zur Technikschulung verlassen sollte.

So kamen viele Mischformen der Methodik im Laufe der von Bruno aneinander gereihten Übungsformen für die Technikvermittlung zu Tage, die von Bruno zwischen den Übungen sehr gut herausgearbeitet und mit viel Humor dargestellt wurden.

Warum es auch mal richtig sein kann, mit schwierigen Einzelübungen zu beginnen, obwohl die Partnerübung dazu, sich als recht einfach in der Ausführung darstellt, hatte bisher sicher noch nicht jeder von uns Teilnehmer/innen so erfahren.

Am Ende der Lehreinheit angekommen, sah man heitere, zufriedene Gesichter. Durch die humorvolle und positive wechselseitige Interaktion zwischen Bruno und uns, wird uns die Lehreinheit sicher noch lange im Gedächtnis bleiben.

Wir hoffen daher auf ein baldiges Wiedersehen im nächsten Jahr.

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Nothilfelehrgang 24.10.2009 in Lichtenau

Zur Selbstverteidigung gehört nicht nur das Wissen WIE es geht, sondern auch WAS erlaubt ist.
Daher sollte es eigentlich für jeden Budo-Sportler
selbstverständlich sein, sich neben dem Training der Verteidigungstechniken die rechtlichen Grundlagen für den "Ernstfall" anzueignen.
Um diesem Gedanken Rechnung zu tragen, veranstaltete der Ju-Jutsu-Verband Baden am
24.10.2009 in Lichtenau ein Notwehr- / Nothilfeseminar. Leider nahmen hieran nur Sportler teil, die diesen Lehrgang für ihre anstehende Prüfung als
Pflichtlehrgang benötigen. Dennoch waren alle sehr motiviert und vor allem interessiert.
Trotz des langen theoretischen Teils von ca. drei Stunden mit komplizierten Themeninhalten wie der Rechtsgrundlage für die Notwehr und Nothilfe sowie der vorläufigen Festnahme durch Jedermann, einer Übersicht über den Verlauf eines Straf-/Ermittlungsverfahrens und einem kleinen Ausflug in die unterschiedlichen Körperverletzungsdelikte, wurden durch die Teilnehmer interessante Fragen aufgeworfen und gemeinsam diskutiert.
Im anschließenden Praxisteil wurden unterschiedliche Nothilfesituationen dargestellt und hierbei insbesondere auf die Schwierigkeit der Situationsbeurteilung für den "Helfenden" eingegangen. Dabei wurde deutlich,
dass sich ein richtiges Einschreiten nicht nur auf die bloße Anwendung von Ju-Jutsu-Techniken beschränkt, sondern eine korrekte Beurteilung der Lage einem Einschreiten unbedingt vorangestellt werden muss.
Als Fazit kann daher festgehalten werden, dass die angebotenen Nothilfeseminare nicht nur für Prüfungsteilnehmer notwendig, sondern auch für alle anderen Ju-Jutsu-Ka zu empfehlen sind.

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Lehrgang in Karlsruhe 17.10.09
Festlegetechnik
Festlegetechnik 

Thomas Wenz (6. Dan) und Achim Hanke (7. Dan) gemeinsam auf der Matte
Landestechniklehrgang in Karlsruhe mit zwei hochkarätigen Referenten.

Am 17.10.09 fand das Projekt beim Budo-Club Karlsruhe statt. Gemeinsam und länderübergreifend. Der ehemalige Lehrreferent und Landesvorsitzende Thomas Wenz, 6. Dan aus Hessen und der Lehrreferent des Ju-Jutsu Verbandes Baden unterrichteten zusammen auf einer Mattenfläche. Das Thema war entsprechend vielseitig gewählt und von Weiterführung - & Gegentechnik bei Hebel über Wurftechniken, hin zur Stockabwehr.

Handdrehgriffvariante
Handdrehgriffvariante 

4 Stunden Technik, Taktik, Spaß und Information.
Thomas Wenz, der mit Achim Hanke schon Ende der Achtziger gemeinsam auf der damals noch Wettkampfmatte stand konnte ganz kurzfristig zu diesem Lehrgang gewonnen werden.

Wolfgang Kroel, 7. Dan und Lehrreferent aus NRW musste leider absagen. Thomas ist aber ein technikkreativer Ju-Jutsuka, so musste das Lehrgangsthema nicht verändert werden, nur der Referent wurde gewechselt. Den Termin mit Wolfgang Kroel werden wir in der Zukunft nachholen.
Thomas übernahm das Aufwärmen mit Lauf- und Spielformen. Partnerübungen und methodische Wege zum Handlungskomplex führten zum Technikteil hin. Danach wurden die 70 Teilnehmer in zwei Gruppen geteilt und die Referenten wechselten jeweils nach eineinhalb Stunden die Gruppe. Achim begann mit seiner Gruppe, den unteren Graden mit einem Körperstreckhebel hinführend zur ersten Weiterführungstechnik nach Reaktion durch den Angreifer. So fanden die Teilnehmer einfache Aktion-Reaktion-Aktion Möglichkeiten. Im Verlauf der Stunde hatte man dann den Körperstreckhebel, den Armbeugehebel und eine Würgetechnik erarbeitet. Thomas begann mit Schulterwurf und Seitstreckhebelmöglichkeiten. Den Gegner vom Stand zu Boden bringen und kontrollieren, dann mit einer Technik zur Aufgabe bringen. Danach wechselten die Referenten Ihre Gruppen. Achim ging hier nun zu Weiterführung bei Körperstreckhebel in verschiedene Ausführungen mit Wurf- Übergang und Beinhebel über. Thomas zeigte seinen Schülern kombinierte Hebel- & Festlegetechniken. Der letzte Teil des Lehrgangs wurde mit einigen Stockabwehren nach den Winkel 1-5 bestückt. Thomas Wenz zeigte seine aus seiner Erfahrung heraus funktionierende und kurze Abwehren, die den Angriffsarm so schnell als möglich sicherten. Ohne Umwege zum Schlagarm und fixieren. Danach mit Atemitechniken weiterarbeiten.

Ein toller Lehrgang mit 2 Referenten die gut gelaunt einen intensiven Nachmittag miteinander referierten.

Medienteam Baden.

 
Doppelarmsicherung
Doppelarmsicherung 
Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Techniklehrgang in Stegen 10.10.09

Ju-Jutsu-Techniklehrgang in Stegen am 10.10.09

Zum Techniklehrgang im südbadischen Stegen konnte der JJVB den Landestrainer Fighting, Angelo Fasulo, 3. Dan, Trainer B verpflichten und einladen. Insgesamt fanden 50 Teilnehmer/innen den Weg zum Lehrgang und Angelo konnte sich über eine volle Halle erfreuen. Der ausrichtende Verein aus Stegen hatte unter der Leitung von Markus Beck wie immer die ganze Halle ausgelegt und somit sehr gute Bedingen für diesen Lehrgang geschaffen.

Teilnehmer
Teilnehmer 

Wer sich zu Anfang noch über die polkaähnlichen Partnerübungen wunderte, fand sich bald darauf in daraus resultierenden Hüftwürfen, Hüftfegen und Außensicheln wieder. Die "Tanzeinlagen" waren also eine hervorragende Übung für die Richtung und den Fluss der Wurftechniken.
Die logische Fortsetzung der Wurfübungen waren die Bodentechniken bzw. der Übergang vom Stand zum Boden. Bis zur Pause erfreuten wir uns also an Kippstreckhebeln, Seitstreckhebel und Unterarmwürgen.

 

Aufgrund der verkürzten Pause waren wir zu Beginn der zweiten Hälfte noch warm und es konnte gleich weiter gehen. Zum Einstieg ein paar Schlag- und Trittkombinationen. Danach gingen wir zu den Weiterführungstechniken über.
Weiterführungen bei Hüftwurf, Körperstreckhebel und Außensichel konnten besonders intensiv geübt werden.
Dazu wurden auch Gegentechniken trainiert.
Für alle besonders interessant: Angelos schöne Alternative zum Talfallzug.

Zum Abschluss der Einheit wurde noch einmal Gas gegeben: Part 1, 2 und 3 Randori war angesagt - im wahrsten Sinne des Wortes. Die aus zu führenden Parts wurden von Angelo eingerufen.
Die Geschwindigkeit, mit der die Parts gewechselt wurden, war atemberaubend. Das brachte alle Teilnehmer nochmals richtig ins Schwitzen.

Es war also ein gelungener, interessanter Lehrgang.


Frauke und Ulrike Hinrichs
Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
26. September 2009 Techniklehrgang in Überlingen

Am Samstag, 26. September 2009 fand beim JSV Überlingen am Bodensee ein Techniklehrgang mit vielseitigen Themen statt. Als Referent an diesem Tag war Günter Beier eingeladen. Die rund 30 Teilnehmer, von denen sogar 8 Stück aus dem weit entfernten Ludwigshafen am Rhein angereist waren, haben sich im Dojo und bei der Outdooreinheit in der zweiten Hälfte des Lehrgangs sichtlich wohl gefühlt.

Im ersten Teil wurden prüfungsrelevante Atemi-Wurf-Kombinationen behandelt.

Der zweite Teil behandelte den Umgang mit dem Stock. Stockblöcke, Snake-Hand sowie Kontrolltechniken und Nervendrucktechniken unter Einsatz eines Socks wurden geschult.

Sehr positiv wurde es bewertet, dass Günter auch aktuelle Themen wie Nothilfe und Notwehr auf dem Lehrgang angesprochen hatte. Eine Nothilfesituation zu erkennen und dabei schnell und richtig zu handeln ist nicht einfach. Daher wurden verschiedene Situationen anhand von Rollenspielen nachgestellt, besprochen und bewertet.

Ebenso die gute Laune des Referenten als auch die Gastfreundlichkeit des Ausrichters haben den Lehrgangstag zusätzlich abgerundet und zu einem schönen Erlebnis für alle Teilnehmer gemacht.

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
„Nicht mit mir!“ Kursleiterausbildung in Philippsburg

„Nicht mit mir!“ Kursleiterausbildung


Am letzten Freitag, 24 Juli 2009 trafen sich acht wissbegierige Anwärter zum zweiten Ausbildungsteil der „Nicht mit mir!“ Kursleiterausbildung in Philippsburg.

Die Ausbildung vermittelt den Teilnehmern ein fundamentales Wissen zu wichtigen Themen wie Prävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Genau in dieser Reihenfolge sollte man auch immer denken. Dies gilt für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren in gleichem Maße. In der Ausbildung wird dies als Ampel dargestellt. Grün entspricht somit der bevorzugten und stets angestrebten Prävention und Rot dem letzten Weg der Selbstverteidigung.

Besonders bei Kindern ist es wichtig, diese auf brenzlige Situationen vorzubereiten. Dabei wird z. B. anhand von Rollenspielen ein wachsames Auge zur Früherkennung solcher Situationen erläutert. Auch der Umgang mit Gefahrensituationen wird geübt. Hierzu bekommen die Ausbildungsteilnehmer eine Fülle von Spielen, Hilfsmittel und Methoden aufgezeigt. Dies ermöglicht ein effektives und sicheres Arbeiten der späteren Kursleiter in Arbeitsgruppen von Schulen, bei Eltern-/Lehrerseminaren, in den Vereinen uvm. Die Einsätze der Kursleiter sind sehr vielfältig und abwechslungsreich.

Die Auszubildenden hatten in beiden notwendigen Modulen viel Spaß in der Gruppe. Jeder Teilnehmer kann heute mit Sicherheit behaupten viel gelernt zu haben. Das ist auch gut so, denn mit dem neuen Wissen haben alle Ausbildungsteilnehmer unter dem wachsamen Auge der Ausbilder Annemarie Besold, Michael Korn und Matthias Huber sowohl die praktische Lehrprobe als auch die theoretische Prüfung erfolgreich abgeschlossen.

Der ausrichtende JJVB beglückwünscht die neuen Kursleiter im Land und freut sich darauf, schon heute neue Termine für den nächsten Ausbildungsgang präsentieren zu können.

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Megaevent in Baden

Badischer Großlehrgang in Philippsburg mit weit über 500 Teilnehmern

Ju-Jutsu in Deutschland wird 40 Jahre. Unter diesem Motto laufen zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland. Auch der innovative Ju-Jutsu Verband Baden hat das Thema aufgegriffen und für alle Ju-Jutsu Begeisterten ein großes badisches Ju-Jutsu Fest veranstaltet. Freunde einladen, Freunde treffen und gemeinsam trainieren, das sollten die Schwerpunkte dieser Ju-Jutsu Party sein.

Die Referenten mit JuJu ...
Die Referenten mit JuJu ... 

Auf 1.600 qm Trainingsfläche und über 1100 qm Mattenfläche, konnten die über 500 Teilnehmer in 4 Großhallenteilen und auch unter freiem Himmel, ein umfangreiches vielseitiges Ju-Jutsu-Programm genießen. Ju-Jutsu für alle und keep on rockin’, so hieß das Motto am 18. Juli 2009 in Philippsburg. Kinder, Jugendliche, Erwachsene – Alt und Jung – aus ganz Deutschland wollten sich dieses Event nicht entgehen lassen.
Mit Teilnehmern aus 84 Vereinen und 7 Landesverbänden, Baden, Bayern, Württemberg, NRW, Hessen, Niedersachsen, Rheinlandpfalz, aus Holland und vor allem mit über 30 Teilnehmern aus befreundeten Taekwondo Vereinen, Kickboxer und Grappler.
Zu Beginn der Veranstaltung sprach Rainer Schwarz, 7. Dan & Präsident des JJVB einige kurze Begrüßungsworte danach stelle Achim Hanke die Referenten vor.
"Alle für Einen und Einer für Alle", unsere Ju-Jutsurobic Cefinstrukteurin, Heike Löffler hat mit Ihren 6 Mädels das Eröffnungsprogramm geleitet und die Teilnehmer mit Begeisterung aufgewärmt. In anschließenden Workshops wurde die JJ-Robic Möglichkeiten weiter vertieft.
Alle Fassetten des Ju-Jutsu wurden auf der Matte geboten – moderne und traditionelles Ju-Jutsu, Wettkampftechniken und Methodik-Training, Selbstverteidigung und Techniktraining im Stand und in der Bodenlage.
Junge Nachwuchsreferenten wie Swen Harz (Landesjugendreferent), Tom Ismer und Dominika Zagorski (aktuelle Deutsche Meister und EM Dritte im Duo-Mixed) standen neben Alt-Meistern des Ju-Jutsu wie Dieter Kopp (6. Dan) oder Frank Piaskovy (7. Dan) auf der Matte. Abgerundet wurde das Referententeam mit Gästen wie Bernd Hillebrand (7. Dan) (ehemaliger Technischer Direktor Deutscher Ju-Jutsu Verband e.V.), Jörn Meiners (Weltmeister und World Games Sieger Fighting), Martin Gerstner (6. Dan Jiu-Jitsu) oder Artur Allerborn (7. Dan Kickboxen und 4. Dan Ju-Jutsu) auf der Matte, so dass eine Zeitreise durch die Entwicklung des Ju-Jutsu möglich wurde. Ansonsten waren, wie es in Baden üblich ist die Top-Referenten der aktuellen Zeit mit vertreten. So konnten die Teilnehmer eindrucksvolle Techniken sehen und Tipps von den bundesweit bekannten Leistungsträgern des Badischen Verbandes wie Achim Hanke (7. Dan), Sascha Vetter (5. Dan), Matthias Huber (2. Dan), Andy Güttner (4. Dan) und Michael Korn (6. Dan) erhalten.

... einige der über 500 Teilnehmer
... einige der über 500 Teilnehmer 

Nach 24 Trainingseinheiten ging am Abend ein großartiger Event zu Ende – mit Sicherheit einer der größten deutschen Ju-Jutsu-Tageslehrgänge. Als Erinnerung an diesen Lehrgang erhielt jeder Teilnehmer ein T-Shirt. Den Referenten wurde als Anerkennung ein Gi mit Namensstick der Firma JU-Sports übergeben. Die Firma JU-Sports ist offizieller Ausstatter des badischen Lehrteams.

Viele Teilnehmer konnten noch die Feierlichkeiten zur 1225 Jahrfeier der Stadt Philippsburg nutzen, die auf idealer Weise das sportliche Angebot ergänzte. So konnte u.a. das Open-Air-Konzert der SWR3-Baden besucht werden.

Für die logistische Meisterleistung gilt dem FZC blau-weiß Philippsburg, der aus Mannheim, Schwetzingen, Reilingen und Wiesental weit über 1.000 Matten zum Event transportierte und insgesamt für die guten Rahmenbedingungen verantwortlich war.

Und, so wie es viele Teilnehmer schon bei der Verabschiedung sagten, das Ende eines jeden Tages läutet den Anfang des nächsten Tages ein und in diesem Sinne, bis zum nächsten (sym)badischen Event!

Gez: Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Kinder- und Jugendlehrgang in Philippsburg

Erstes reines Duonachwuchsturnier für Kinder in Philippsburg

Der Ju-Jutsu Verband Baden und der Philippsburger Verein gehören zu den innovativen Ju-Jutsu Kräften, die sich im besonderen Maße um die Entwicklung des Jugendsport kümmern. Nicht ohne Grund kommen zahlreiche Funktionäre des Jugendbereichs im Deutscher Ju-Jutsu Verband e.V. oder Spitzensportler aus Baden.

Am 05. Juli 2009 fand in Philippsburg der 1. Trommler-Cup, das Nachwuchsturnier im Duo für Kinder statt. Unter der Leitung von Michael Korn und dem Duo-Weltmeister Matthias Huber gingen 24 Duo-Teams aus St. Leon-Rot, Philippsburg, Rastatt, Heidelberg und Mainz an den Start. Vier Wochen zu vor konnten an gleicher Stelle sich die Kids auf dieses Event vorbereiten und mit den aktuellen Deutschen Meistern und EM-Dritten im Duo Mixed Tom Ismer und Dominika Zagorski gemeinsam trainieren.

Gestartet und gewertet wurde in 7 Kategorien/Klassen und in der Champion-Klasse. Die Klasse U15/12 männlich konnte das Team Alec Hoffmann/Slawa Povolin aus Rastatt gewinnen, die Klasse U 15 weiblich Annalena Sturm/Blanca Birn aus Philippsburg, die Klasse U 12 weiblich Pia Weber/Sabine Hacenko aus Rastatt, die Klasse U 10 weiblich Lara Korn/Frowe Gräsel aus Philippsburg, die Klasse U 10 mixed Fabjenne Hettel/Max Panschenko aus Rastatt, sowie die Klasse U 10 männlich die Rastatter Teams Dennis und Daniel Hermony und Pavel Pavlinski/David Jarosch.

Alle Siegerpaare der jeweiligen Kategorie durften in der Champion-Klasse um den Gesamtsieg und den Sonderpokal im K.O.-System kämpfen. Als bestes Duo-Team gingen die Rastatter Hoffmann/Slawa Povolin hervor. Mit 5 Goldmedaillen sichert sich der Rastatter Verein den Wanderpokal. Der gastgebende Verein Philippsburg landete mit 2 Goldmedaillen auf dem 2. Platz, der BC Emmertsgrund auf dem 3. Platz der Gesamtwertung.

Nach der Siegerehrung mit Pokalen, Medaillen und Urkunden, die von den EM-Dritten 2009 Tom Ismer und Dominika Zagorski und dem Weltmeister Matthias Huber verliehen wurden, wurden die Kids noch mit Getränken und einer Grillwurst belohnt. Die Pokale wurden vom Vize-Präsidenten Michael Korn gestiftet.

Alle Trainer, Betreuer und Eltern waren von der 2,5 stündigen gemeinsamen Veranstaltung begeistert und die Rufe nach weiteren Veranstaltungen dieser Art wurden lauter. Künftig sollen regelmäßig gemeinsame Trainingseinheiten oder kleinere Turniere stattfinden, so lautete das unmittelbare Statement des Vize-Präsidenten, welche vom Präsidenten des badischen Verbandes unterstützt wird. Die Jugend und die Zukunft des Verbandes sind uns wichtig, deshalb: Fortsetzung folgt!

Der Dank gilt allen Helfern der Vereine, die bei der Organisation und beim Kampfgericht mitgewirkt haben und nochmals Herzlichen Glückwunsch an die Medaillengewinner.
Download als PDF-DokumentDownload Ergebnislisten

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Deutsche Meisterschaften 2009
Sonja Kinz mit Ralf Pfeifer, Steffen Heckele und Joe Thumfart (v.l.)
Sonja Kinz mit Ralf Pfeifer, Steffen Heckele und Joe Thumfart (v.l.) 


World Games 2009 in Taiwan
Sonja Kinz gewinnt Bronze

.

Mehr Infos dazu gibt es hier

Hallo Athleten, Trainer, Vereinsvertreter, Vorstandskollegen und Supporter,

die Deutsche Meisterschaft 2009 ist Geschichte. Die Athleten der Arbeitsgemeinschaft Leistungsport Baden Württemberg sind gemeinsam als Team erfolgreich aufgetreten. Angefangen von der gemeinsamen Busanreise bis hin zum gemeinsamen feiern.
Zahlreiche Athleten konnten sich auf dem Treppchen wieder finden. Markus Stay (BC Hemsbach) konnte sogar den Ehrenpreis für den schnellsten Kampf gewinnen.

Die Länderwertung ging aufgrund der Erfolge folgender Athleten nach Baden:
Deutsche Meister 2009:
Andrea Kornherr, BC Sinsheim, U 21 über 70 kg
Nathalie Gayny, JJ KSV Rastatt, U 21 bis 70 kg
Josef Geddert, JJ KSV Rastatt, über 94 kg
Fabio Fasulo, JJ KSV Rastatt, U 18, bis 60 kg
Frauke Kühni / Stefanie Konop, U 21 w, Budo Dragons Walldorf
Michael Kunz / Sylvia Rösch, U 21, mix, Dokan Bühl
Tom Ismer / Domenika Zagorski, Mix, FZC Philippsburg
Axel Saur / Alena Büchner U 18, mix, TSV Weikersheim


Mein besonderer Dank gilt unseren Kampfrichtern Gertrud Huber und Ralf Pfeiffer, sowie allen mitgereisten Fans und Eltern, sowie unserem Busfahrer Helmut Ridder.

Detaillierte Berichte und Informationen gibt es hier.

Mit sportlichen Grüßen
Markus Ridder (JJVB-Sportreferent)

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Jugendtechniklehrgang in Heitersheim

Kinder- und Jugendlehrgang mit Swen Harz in Heitersheim

Seit Wochen schon fieberten die Ju-Jutsuka des TV Heitersheim dem großen Ereignis entgegen und am 20. Juni war es dann endlich soweit: der mit Spannung erwartete Kinder- und Jugendlehrgang.
Aus dem weit entfernten Ludwigshafen machte sich Swen Harz (Jugendreferent des JJVB) auf den Weg, um in der beschaulichen Malteserstadt Heitersheim einen Lehrgang der Extraklasse auf die Matte zu zaubern.
Mit allerlei Spiel und Spaß, aber auch mit wunderbar altersgerechten Techniken und neuen Trainingsanregungen begeisterte er die Kinder und Jugendlichen ebenso wie die teilnehmenden Erwachsenen, so dass der Lehrgang wie im Fluge verging. Wer schon einmal mit Kindern trainiert hat, kann abschätzen, wie schwer es ist, diese mehrere Stunden am Stück bei Laune zu halten.

Kindertechniktraining mit ...
Kindertechniktraining mit ... 
... Spielen und Spaß
... Spielen und Spaß 

Swen ist dieses Kunststück mühelos gelungen! Die Technikeinheiten, die sich überwiegend "passend für die Mehrzahl der Teilnehmer" um das Programm für den 5. Kyu drehten, wechselten sich in kurzen Abständen mit spielerischen Elementen ab, so dass aus Ju-Jutsuka im Handumdrehen Sumo-Ringer, Balance-Akrobaten und Ballkünstler wurden.
Die Heitersheimer Ju-Jutsuka würden sich freuen, Swen wieder einmal zu einem Lehrgang begrüßen zu dürfen und dann hoffentlich auch wieder mit auswärtigen Sportkameraden, die die Anreise ins Markgräflerland nicht scheuen...

gez.: Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Messerlehrgang in Rastatt

Am Samstag, den 23.05.09 fand in dem Dojo des Jiu-Jitsu Kampfsportverein- Rastatt ein Techniklehrgang mit dem Schwerpunkt Messerabwehr und Weiterführung statt. Als Referenten durften wir Günter Beier 5. Dan Ju-Jutsu begrüßen. Er belehrte die rund 35 Teilnehmer über die vielen Gefahren eines Messerangriffes und zeigte Möglichkeiten auf diesem zu entkommen bzw. im Notfall abzuwehren. Es wurden nicht nur prüfungsrelevante Techniken erlernt, sondern auch Selbstverteidigungsvarianten erläutert .Durch seinen geschickten Einsatz der Musik half er uns diese Bewegungsformen zu verinnerlichen, wobei er immer betonte die „Daumenmaus“ unter Kontrolle zu halten. Denn die Kontrolle des Waffenführenden Armes ist eine Grundvoraussetzung bei der Messerabwehr. Günter zeigte uns auch einige Entwaffnungstechniken.

Weiter erfolgt die Verteidigung bspw. während man an die Wand gepresst und mit einem Messer bedroht wird nur, sobald der Angreifer den Blickkontakt unterbricht und damit abgelenkt ist.

Am Schluss zeigte er uns noch wie man Messerabwehrtechniken noch trainieren und deren Abwehr verbessern kann. Eine dieser Trainigsformen ist beispielsweiße die Konfrontation mit zwei Gegnern. Diese greifen den Partner in der Mitte mit jeweils verschiedenen Angriffen an. Hierbei lernt der Partner unter Anderem Automatismen in den Abläufen zu schaffen und deren Anwendung auch unter Stress zu ermöglichen.

Mit diesen und einigen weiteren Lektion verbleiben wir in Rastatt und freuen uns Günter Beier am 6.06.09 zusammen mit Heiko Mitschke wieder willkommen zu heißen.

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Landeslehrgang beim JSV Überlingen

mit Christian Senger, 3 DAN JJ. Die Themen bei diesem Landeslehrgang am 25.04.2009 waren JJ Kombinationen mit Schwerpunkt Atemi, weiterführende Techniken nach abgewehrter Atemi, Techniken aus den Graden 5.-1. Kyu, freie Anwendungen und mehr.

Christian mit Innenschenkelwurf
Christian mit Innenschenkelwurf 

Chris Senger legte hierbei seinen Schwerpunkt nicht nur auf die richtige Ausführung, die Körperspannung und Atmung bei den Atemis, sondern auch auf die Ausführungsart der Angriffe und die Angriffsgeschwindigkeit. Im Verlauf des Lehrganges wurde den zahlreichen Teilnehmern schnell bewusst, welche Rolle das richtige Distanz- und das Reaktionsgefühl für eine erfolgreiche Verteidigung bei den einzelnen Techniken spielen.
Im Bereich der weiterführenden Techniken zeigte Chris Senger an nur 3 Angriffsarten eine zahlreiche Auswahl an Abwehrtechniken mit allem was das Ju-Jutsu in seiner Vielfalt bietet.

Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
JuJu on Tour in Philippsburg - Tourauftakt 2009
Matthias, Michael, JuJu, Tom und Andy (v. l.)
Matthias, Michael, JuJu, Tom und Andy (v. l.) 

JuJu on Tour 2009 - Tourauftakt in Philippsburg
Am Samstag, 14. Februar 2009 fiel in Philippsburg der Startschuss zu „JuJu on Tour“. Über 165 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und weit über 200 Zuschauer und Eltern feierten mit JuJu - dem Maskottchen der Deutschen Ju-Jutsu-Jugend - und seinen Freunden Michael Korn, Vize-Präsident des DJJV, Matthias Huber, Weltmeister 2006, Andy Güttner und Tom Ismer das 40jährige Ju-Jutsu-Jubiläum.
Nach einer kurzen Begrüßung der jungen und jung gebliebenen Teilnehmer durch den Landesjugendreferenten des Ju Jutsu Verbandes Baden e.V. Swen Harz betraten die Hauptakteure des Tages die Halle. Michael Korn wärmte in Zusammenarbeit mit JuJu in gewohnt ansteckend, fröhlicher Art alle auf.

165 Teilnehmer!
165 Teilnehmer! 
Erste Versuche im Wettkampf
Erste Versuche im Wettkampf 

Anschließend wurde in mehreren Gruppen – einfache, aber effektive Technikkombinationen - trainiert. Dabei konnten die Kids vieles von den erfahrenen Trainern aufnehmen. Unterschiedliche methodische Elemente, wie Spiel oder Zeitlupentraining gestalteten die Übungen abwechslungsreich.
Ju-Jutsu kann so einfach sein und trotzdem vielseitig. Ju-Jutsu ist Spaß, Sport und Spiel – Gewaltprävention – Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. All diese Elemente stecken im Ju-Jutsu und im Besonderen im technischen Vergeblich!
Nach der Gruppenarbeit gab es eine Pause, in der sich alle, dank der super Vorbereitung des gastgebenden Vereins FZC Blau - Weiß – Philippsburg e.V. für den anstehenden Vergleichswettbewerb zur Findung der beiden Lehrgangsbesten mit Snacks und Getränken stärken konnten.

So sehen Fighter aus!
So sehen Fighter aus! 

Gegen Ende des Lehrgangs stellten sich alle Kinder dem technischen Vergleichskampf. Dabei hatten sichtlich nicht nur die Kinder Spaß sondern auch die Eltern waren sehr begeistert und mit großem Interesse dabei. Die Stimmung steigerte sich zunehmend bis zum Finale. Es wurde in 16 Gruppen, mit jeweils 4 bis 5 Paaren gestartet. In jeder Gruppe kämpften die Paare mindestens zweimal bis der Gruppensieger feststand. Im Anschluss kämpften die Gruppensieger gegeneinander. Das Finale der letzten 4 Paare wurde dann im „Hexenkessel“, der von 350 Zuschauern belagert wurde, ausgetragen. Die Sieger wurden durch den stärksten Applauses ermittelt. Nach ca. 30 Minuten standen die Siegerpaare fest.

Nach Ende des technischen Vergleichswettbewerbs wurden die beiden Siegerpaare mit großen Beifall und einem kleine JuJu belohnt. An diesem Tag war jedoch jeder ein kleiner Sieger und wurde daher zum Lehrgangsende mit einem Preis bestehend aus einem Aufkleber, einer Urkunde und einem T-Shirt belohnt.
Auch der Philippsburger Bürgermeister Stefan Martus war von der großen Teilnehmerzahl beeindruckt.

Parallel zur Kinder- und Jugendveranstaltung fand eine Trainer- und Übungsleiterfortbildung mit dem Thema „technisches Vergleiche – der Weg zur Vergleichskultur“ statt.
In einer ersten Phase wurde den 16 Teilnehmern das Konzept des technischen Vergleichskampfes vorgestellt. Dabei wurde auf die Idee eingegangen, die Funktionsweise und praktische Umsetzung, die Integration ins Training, Vergleichskampf zur Prüfungsvorbereitung, Variation als Kinderprüfung, Vereinsturnier und die Steigerung zum Vergleichskampf zwischen Nachbarvereinen. Dabei wurde natürlich von praktischen Umsetzungen und deren Erfahrungen und Erkenntnisse berichtet.
Dann wurden Trainingsmethoden vorgestellt. Technisches Zirkeltraining in Variationen nach Angriffen und Prüfungsthemen, verschiedene methodische Kärtchen zur Ausführungsform von Technikkombinationen sowie Methoden zur Automatisierung.
Beim Abschließenden technischen Vergleichskampf mit den 150 Kindern wurden dann die Übungsleiter und Trainer eingesetzt. So konnten wir mit 16 Gruppen parallel arbeiten und die Trainer hatte somit sofort die Möglichkeit den technischen Vergleichskampf in der Praxis umzusetzen.
Das Feedback der Trainer war sehr positiv und so dürfen wir uns auch auf weitere technische Vergleichskämpfe in der Zukunft freuen.

gez.: Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Techniklehrgang 24.01.09 in Hemsbach

Am Samstag, 24.01.09 fand der traditionelle erste Lehrgang jeden Jahres im Dojo des BC Hemsbach statt. Der JJVB hatte zu einem Lehrgang mit dem Lehrreferent Achim Hanke (7. Dan) eingeladen, der sich mit den Hebeltechniken der Stoffsammlung im neuen JJ1x1 beschäftigte. 40 Teilnehmer/innen aus dem Badener Raum und dem benachbarten Hessen fanden sich zum Lehrgang ein. Mehrheitlich waren hohe Kyu-Grade und Danträger/innen anwesend, was besonders nennenswert ist. Nach der Begrüßung und der kurzen warmup Phase begann Achim mit der ersten Hebeltechnik im Programm. Jede Hebeltechnik wurde entsprechend ihres Prinzips erklärt und mehrere Angriffsmöglichkeiten zu Auswahl gestellt um in einer Phase der Kombination, das Bild oder die Bilderreihe aus dem JJ1x1 abgearbeitet zu haben. So konnten während der Lehrgangs-Trainingszeit 17 Hebeltechniken der über 30 Möglichkeiten abgearbeitet werden. Das Feedback war sehr positiv und umfassend. Die meisten Teilnehmer fanden dieses Angebot des JJVB sehr gelungen und fragten gleich nach den weiteren Terminen.

Genickdrehhebel einmal aus der Bewegung ...
Genickdrehhebel einmal aus der Bewegung ... 
... und eher entspannt!
... und eher entspannt! 
Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Großlehrgang in Karlsruhe

Traditionell findet der Herbst-Techniklehrgang in Karlsruhe beim Budo-Club statt. Am Samstag, 11.10.08 fanden sich dann knapp 100 Teilnehmer/innen im Dojo des BC-Ka ein. Bei der Wahl der Referenten zu diesem Großlehrgang hatte der Lehrreferent im JJVB, Achim Hanke (7. Dan), scheinbar ein gutes Händchen. Mit Bernd Hillebrand (7. Dan, ehem. Technischen Direktor des DJJV) und Thomas Graser (3. Dan), dynamischer Power-Nachwuchstrainer, war eine optimale Mischung gelungen, die Jungen Wilden und die Routines des JJ zusammen zu führen. Das „warmup“ übernahm Bernd, indem er freie Bewegungsformen und erste Pratzentechniken miteinander verband und somit das Auge und den Körper schulte und somit eine schnelle Bereitschaft zum Techniktraining herstellen konnte. Die Teilnehmer wurden in drei Leistungs-/Graduierungsgruppen geteilt und jeder Trainer hatte dann die Gruppen für eine Stunde. Der nachstehende Themenkatalog zeigt auf, welche Vielfalt dieser Lehrgang in sich bot. Messerabwehr mit Entwaffnungstechniken, Übungs- und Trainingsformen für Messer- und Stockabwehr. Stockabwehr in Kombination, Koordinationsübungen für das Stocktraining, Anwendungen, Pratzentechniken für JJ-Ka sowie Einzeltechniken und Kombinationen aus den Kyu- & Danprogrammen.

Thomas Graser (links) ...
Thomas Graser (links) ... 
... und Bernd Hillebrand (rechts)
... und Bernd Hillebrand (rechts) 
Achim zeigt ein gutes Händchen
Achim zeigt ein gutes Händchen 

Zum Abschluss des Lehrganges bedankte sich die Gruppe durch das Händegeklapper und Achim übergab an Bernd, einem wirklich gern gesehenen Gast in Baden, ein Präsent.

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Herbstlehrgang in Überlingen

Am 20./21.09.08 fand wieder ein JJ-Lehrgang im Süden von Baden statt. Der JC Überlingen unter der Leitung von Viola Schumacher, konnte wieder einmal den Lehrreferenten des JJVB, Achim Hanke, 7. Dan JJ zu einem Zweitagelehrgang im sehr schönen Dojo begrüßen. An diesem Wochenende sollten nicht nur Herbstblätter von den Bäumen fallen, nein auch einige Teilnehmer erlebten ihre Flugstunden. Als Thema standen Armhebel und Würgetechniken in Kombination auf dem Programm sowie einige Übergänge oder Konter auf Beingreifertechniken.
Speziell der Sonntag war dann den Bodentechniken im Ju-Jutsu gewidmet. Am Samstagmittag standen dann knapp 50 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Regionen der Republik auf der Matte um intensivst zu trainieren. Mit Begeisterung las Achim die Teilnehmerliste. Vereine aus Isny im Allgäu, aus München, Ludwigshafen am Rhein, Schwäbisch Hall und aus ganz Südbaden & Württemberg fanden sich ein. Selbst am Sonntagvormittag sah man noch 20 Teilnehmer/innen die sich auf 4 Stunden Training freuten. Inhaltlich kurz berichtet: Nach der Gymnastik mit spielerischen Hebelformen jeweils am neuen Partner angesetzt zeigt uns Achim einige nicht so oft gesehene Armstreckhebel in Kombination mit Transport oder Abschlusstechniken. Daraus resultierend auch Armstreckhebel zur Unterstützung beim Übergang vom Stand zu Boden in einen Reisballenwurf als Variante, nämlich als Beingreifertechnik. Aus diesen Situationen heraus ergab sich auch die genannte Flugstunde für Achims Partner. Swen Harz, Jugendreferent im JJVB stand hier mehrmals ordentlich in der Luft und zeigte das ein Partner auch was aushält.

Beingreifer (Achim Hanke und Swen Harz)
Beingreifer (Achim Hanke und Swen Harz) 

Eine Beingreiferwurftechnik als Konter auf einen angesetzten Beingreifer (Doppelhandsichel) wurde quasi als Zwischendurchtechnik trainiert. So kamen wir dann im Boden auch zu Genickhebeltechniken und Würgetechniken, welche als Kleiderwürgen trainiert wurden. Jede Menge Stoff mit den Erklärungen bis ins Detail, Herkunft mancher Technik und japanische Geschichte zu den Ausführungen. Am Sonntagmorgen fanden sich auch noch Teilnehmer/innen ein, welche nur das Bodenprogramm erleben wollten. Hier begannen wir mit Aufwärmspielchen mit Hilfsmittel und speziell am Medizinball. Raufspiele und Propriozeptive Übungen fanden ihren Weg zu den Muskeln und Schweißdrüsen. Achim zeigte uns neben den einzelnen Techniken wie Seitstreckhebel oder Armbeugehebel auch Bewegungsflows, wie man ausgehend von einer Technik, die Gegenwehr ausnutzend, in andere Techniken gelangt. Zum Ende des Lehrgangs konnten wir dann noch eine Lehreinheit bei Würgetechniken bestaunen. Ein Teilnehmer bekam zu spüren, was es heißt mit einer Würgetechnik richtig unter Stress zu geraten. Armer Vinzenz, auf eine angesetzte Kleiderwürgetechnik (Okuri-eri-jime) sollte er sich befreien und Achim zog die Technik immer weiter zu, kurz vor der Ohnmacht wird der Griff etwas gelockert und das Ganze fängt wieder von vorne an. Willensschulung nennt man das, Vinzenz erzählte danach seine Erlebnisse und Eindrücke und auch das er zwei Mal abgewürgt war, ohne das dies den Teilnehmern richtig aufgefallen ist. Nach diesem Anschauungsunterricht durften wir uns noch im Abschlussrandori vom Partner verabschieden und ohne einen riesen Applaus ließen wir Achim auch nicht gehen. Ein Klasse Wochenende, ein toller Lehrgang. Einen großen Dank auch noch an das Verpflegungsteam, welches mit Kuchen und Kaffee aufwartete und alles in großen Mengen.

Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Günter Beier in Überlingen

Am 14.06.2008 fand ein bemerkenswerter Lehrgang mit Günter Beier (5. Dan Ju-Jutsu) in Überlingen statt. In gewohnter harmonischer Atmosphäre kamen die nicht ganz so zahlreich angereisten Teilnehmer aus dem gesamten süddeutschen Raum bald ins Schwitzen. Über prüfungsrelevanten Themen wie weiterführende Techniken nach abgewehrter Atemi, Gegen– und Weiterführungen, Spielereien mit dem Dreier-Kontakt ging es zu einer kurzen Einführung in eine philippinische Kampfsportart namens Pinoy-Boxen. Diese Sportart ließ doch manchen Teilnehmer ins Staunen und auch ins Stöhnen kommen. Da bekamen nicht nur die Teilnehmer „blaue Flecken“ auch „Günni“ musste leiden. Zum Schluss gab es noch eine Lehrstunde über Nothilfe.

Dreierkontakt mit Günter ...
Dreierkontakt mit Günter ... 
... mit Hebel
... mit Hebel 
Workout am Boden mit Günter
Workout am Boden mit Günter 

Viel zu rasch verging die Zeit mit vielen interessanten Eindrücken. Aber wir freuen uns auf den nächsten Lehrgang mit ihm.

gez.: Medien-Team Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Techniklehrgang in Mannheim

Am 14. Juni 2008 fand erstmals ein Ju- Jutsu Landeslehrgang im neuen Dojo des 1. Mannheimer Judo Club statt.
Als Referenten konnten Uli Sudhölter (5. Dan) für die Erwachsenen und Swen Harz (JJVB-Jugendreferent, 1. Dan) für die Jugend gewonnen werden. Beide verstanden es gut, die angereisten 35 Teilnehmer in ihren Bann zu ziehen.
Uli bot den Erwachsenen einen abwechslungsreichen und interessanten Einblick in die Welt der Gegen- und Weiterführung. Die ständig neuen Ideen von Uli und die tolle Umgebung im neu eingerichteten Dojo des Vereins schafften zudem eine angenehme Atmosphäre.
Auch die teilnehmenden Kids hatten viel Spaß und konnten einige, kleine Techniken zur Gegen- und Weiterführung erproben. Die Abwechslungsreichen Spiele zwischendurch sorgten zudem dafür, dass die Jugend vier Stunden bewegt und anschließend sichtlich geschafft war.
Zum Schluss bedankten sich die Referenten bei Rudolf Gilbert (3. DAN) und dem Vereinsvorstand für die Einladung und für die Ausrichtung des gelungenen Lehrgangs.

Swen Harz, Jugendreferent
Swen Harz, Jugendreferent 
Bodenarbeit
Bodenarbeit 
Lehrgangsteilnehmer in Mannheim
Lehrgangsteilnehmer in Mannheim 
Talfallzug-Variation
Talfallzug-Variation 

gez.: Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Kursleiter-SV-Ausbildung 2008

Jugendlehrgang mit neuen und alten Jugendreferenten in Philippsburg und Kursleiterausbildung auf Schöneck
Kurz nach den Ferien und in der großen Hitzeperiode fand in Philippsburg ein Techniklehrgang für Kinder statt, insbesondere um den Kindern ihren neuen Jugendreferenten näher zubringen und Swen Harz, neuer Jugendreferent im JJVB, eine Repräsentationsplattform zu bieten. Als Referententeam standen Swen Harz und Michael Korn auf der Matte. Michael Korn hat die Jugendleitung in Baden am 31.12.2007 an seinen Nachfolger Swen Harz übergeben. Da die Jugendarbeit vielschichtig und vielseitig ist werden beide in der Zukunft eng zusammenarbeiten. Michael wird sich als Vize-Präsident stärker im Ausbildungsbereich engagieren und als Schnittstelle zum Breitensport fungieren. Swen wird die Kinder- und Jugendarbeit im Land stärker vorantreiben.
Themenschwerpunkt des Lehrganges war die spielerische und zielgruppenorientierte Vermittlung der Technik „Armbeughebel“. Spiele und Bewegungsformen lockerten den Kurzlehrgang ab. Trotz des kleinen Rahmens waren die teilnehmenden Kids vom Referentenduo begeistert, so dass die Zeit wie im Flug verging.
Im Anschluss fanden zwischen Swen und Michael zukunftsorientierte Gespräche in Bezug auf die Jugendarbeit statt. Es wurden Jahresschwerpunkte festgelegt, sowie der Rahmen des gemeinsamen Projektes „Nicht mit Mir – Starke Kinder schützen sich! in Baden“ besprochen. Dieses Thema soll im Jahr 2008 grundlegend bearbeitet werden, um im Jahr 2009 eine entsprechende Verbandsoffensive in Baden oder Baden-Württemberg starten zu können. Auftakt stellte u.a. dieses Gespräch und die Kursleiterausbildung vom 16. – 18. Mai 2008 dar. An dieser Ausbildung nahmen insgesamt 33 Teilnehmer aus Baden, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfahlen teil. Swen, der als Teilnehmer dieser Veranstaltung beiwohnte, konnte sich erste Einblicke in das Projekt verschaffen.

Teilnehmer 2008 ...
Teilnehmer 2008 ... 
... bei der Gymnastik
... bei der Gymnastik 

Die Maßnahme wurde von Michael Korn und Andy Güttner gestaltet, die zum Lehr- und Ausbildungsteam der Ju-Jutsu Jugend im DJJV gehören. Das Modul 2 wird voraussichtlich Ende November in Baden angeboten werden. Die Verbesserung der Qualität der Lehre und die Steigerung der Anzahl an Fachlizenzen stellte einen der Schwerpunkte des Jahr 2008 des badischen Verbandes dar, der durch diese und den Sport-/ Jugendassistentenlehrgängen dieses Angebot auch finanziell entsprechend fördert.

Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Bundeslehrgang mit Wolfgang Kroel
Kipphandhebelvariation von Wolfgang
Kipphandhebelvariation von Wolfgang 

Am Samstag den 17.05.08 fand im PSV Karlsruhe ein Bundeslehrgang besonderer Güte statt. Mit Wolfgang Kroel konnte Günter Beier als Vertreter des JJVB einen Topreferenten begrüßen. Viele Ju Jutsukas kamen in gespannter Erwartung angereist.

Referent Wolfgang Kroel ( 7. Dan, Lehrwart in NRW ) gastierte zum ersten Mal beim badischen Verband. Nach einem schweißtreibenden Aufwärmtraining zeigte Wolfgang verschiedene prüfungsrelevante Techniken, JJ-Kombinationen mit Festlegetechniken und realitätsbezogene Selbstverteidigung. Wichtig bei diesen ganzen Anwendungen waren ihm die Grundtechniken wie z.B. sicherer Stand und Gleichgewichtsbruch, die er immer wieder eindrucksvoll demonstrierte. Auf nur wenige und sinnvolle Schritte sollte stets geachtet werden, um genau diesen guten Stand nicht zu verlieren.

Glücklicher Lehrgangsteilnehmer!
Glücklicher Lehrgangsteilnehmer! 

Ein weiterer wichtiger Aspekt war die realitätsbezogene Ausführung für den tatsächlichen Angriff auf der Straße. Hier zeigte Wolfgang in kleinen Abänderungen der JJ-Techniken, die große Wirkung für den Ernstfall. Bei der Vielfalt seiner Techniken achtete er stets auf die Anwendungsmöglichkeiten für alle Gurtträger, so dass Gelbgurte und auch Danträger gleichermaßen gut unterrichtet wurden.
Durch seine ruhige und gelassene Art hat Wolfgang Kroel einen sehr positiven Eindruck als Referent im PSV hinterlassen. So hoffen wir, dass nicht allzu viel Zeit vergeht, bis mit ihm wieder ein Lehrgang im JJVB stattfindet.
Vielen Dank für einen wirklich tollen Lehrgang, bei dem die Zeit tatsächlich wie im Flug verging.

Rosi Schneider
Medienteam JJVB

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Techniklehrgang in Karlsruhe, 2008

Techniklehrgang in KARLSRUHE

Technikgroßlehrgang mit Lehrreferent Achim Hanke, 7. Dan, Artur Allerborn, 4. Dan JJ, 7. Dan KB und Günter Beier, 5. Dan JJ. Der Budo Club Karlsruhe in dessen Trainingsräumen solche Großveranstaltungen möglich sind, hat am 12.04.08 diesen Lehrgang ausgerichtet. Beate Kopp, Trainerin im BC und ihre Mannschaft unterstützten wie immer in ruhiger und perfekter Art und Weise den JJVB. Listen, Eintrag, Pässe und Kaffee für die Referenten und Getränke bei Bedarf für die Teilnehmer.
So war es nicht verwunderlich das man pünktlich mit den angereisten 104 Teilnehmer den Lehrgang eröffnen konnte. Unser Lehrreferent, Achim Hanke begann nach der Begrüßung der Referenten mit der notwendigen Erwärmung der Teilnehmer. Einige Herzkreislaufübungen, propriozeptive Übungen sowie Übungen in spielerischer Form für Fußfeger reichten aus, um danach in 3 Gruppen getrennt in den Hauptteil des Lehrganges zu gehen. Jeder Trainer hatte seine Gruppe für 70 Minuten und konnte so die unterschiedlichen Themen ausreichend darbieten.
Achim Hanke vermittelte in der Gruppe Grün-Blau Weiterführungen bei Hebeltechniken und erarbeitete hier Möglichkeiten aus dem Armstreckhebel über die Schulter sowie Körperstreckhebel. In der 2. Gruppe waren die unteren Grade dran. Hier wurden erste Hebeltechniken, wie Kipphandhebel und Drehstreckhebel vorgestellt und trainiert. Seine letzte Einheit galt den oberen Graden. Hier konnten sich die Leistungsträger mit verschiedenen Drehstreckhebeln in der Bodenlage versuchen und viele neue Möglichkeiten kennen lernen, da diese Hebel nicht so bekannt sind.

Achim erklärt das Beinstellen
Achim erklärt das Beinstellen 
und die Befreiung auf Würgegriff.
und die Befreiung auf Würgegriff. 

In der Anfänger Gruppe nutzte Günter Beier so genannte Encounterbadts zur Demonstration der psychischen Vorgänge in einer Auseinadersetzung. Die gepolsterten Schlagstöcke ermöglichen eine emotionale Auseinandersetzung ohne großes Verletzungsrisiko. Anhand einer inszenierten Interaktion der Umstehenden Gruppe konnten die Teilnehmer schnell feststellen, dass als Agierender die Außenwelt sehr schnell verschwindet und man in einen Tunnelblick verfällt. In dieser Situation wird fast ausschließlich nur noch sein gegenüber wahr genommen. Diese Umstände sind für die Selbstverteidigung und die Nothilfe von elementarer Bedeutung. Überleitend auf die Techniken mit Waffen warnte Günter, dass der Tunnelblick zwei Varianten besitzt: Einmal als Aktivator, der schnell über das Maß hinausschießt und einmal als Opfer, wo sich der Tunnelblick als Angstbalast auswirkt und weiteres Agieren verhindern kann.
Im Anfängerbereich wurde viel Wert auf die saubere Ausführung der Techniken gelegt. Ebenso auf die richtige energetische Aufwendung von Kraft um Wirkung erzeugen zu können. In der nächsten, der Dan-Gruppe, wurde auf verschiedene Nothilfesituationen eingegangen. Die Möglichkeit Nervendruckpunkte in der Prüfung aus Nothilfesituationen darzustellen empfanden viele als sinnvolle Lösung. Die Kreativität der Gruppe konnte daher schwer gebremst werden, als es darum ging Beispiele zu demonstrieren. Günter schaffte es auch den Realitätsbezug zu vermitteln und schwierige Situationen mit Hilfsmitteln zu entschärfen. So konnten die Ju-Jutsuka mit einfachen Mitteln wie Handtüchern oder Jacken ein Beißen des Angreifers verhindern und kontrolliert zu sichern. In der mittleren Gruppe wurde auf Wunsch der Teilnehmer das Augenmerk auf die Abwehrtechniken gegen Messer gelegt. Dort waren es viele kleine, aber wichtige Details, die das gewünschte AHA-Erlebnis verursachten. Einen kleinen Einblick bekamen auch die Anwärter auf Braun und zum ersten Dan bei den Techniken "Übergang vom Stand zum Boden". Hier wurden Techniken gewählt, welche zur sofortigen Kontrolle in der Bodenlage führten. Nach dem sortieren der eigenen und den Gliedmaßen des Partners konnte auch diese Einheit beendet werden.

Artur mit Doppelhandsichelansatz
Artur mit Doppelhandsichelansatz 
Günter erklärt Würgen mit Hilfmitteln!
Günter erklärt Würgen mit Hilfmitteln! 

Bei Artur Allerborn fanden die Teilnehmer gewohnt strukturierte methodisch und didaktisch perfekte Einheiten. 1. Einheit bei den Danträgern: methodische Übungsreihen und Basis-Formen zum Erwerb und zur Festigung des Halbkreiskicks rückwärts. Timing und Dynamik und die richtige Distanz- tausendfach und lächelnd. 2. Einheit: Bei den Grün-Blaugurten beschäftige sich mit der Problematik der Kampfesführung im Infight - Erschweren von Würfen durch Schläge, Knie, Ellenbogen, klebende Hände und Clincharbeit, Erläuterung des Shoots und SLTD. In seiner letzten Einheit gab Artur Einblicke in Basics im Atemibereich an Pratze und Partnerübungen. Kurz nach 18.00 Uhr fand dieser intensive Tag sein Ende.

Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Landesmeisterschaften 2008

Am 08.03.2008 fanden in Walldorf die diesjährigen Baden Württembergischen Meisterschaften im Ju Jutsu Fighting und Duo statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung in diesem Jahr von dem noch jungen Verein KSV Budo Dragons Walldorf. Da in den letzen Jahren die Teilnehmerzahlen rückläufig waren, hatten sich die Verantwortlichen der Ju Jutsu Arge Leistungssport überlegt die Veranstaltung an einem Tag durchzuführen. Bereits bei den Teilnehmermeldungen wurde deutlich dass es zu einer Rekordzahl kommen würde. 170 Teilnehmer im Fighting und 24 Duo Paare waren dieses Jahr angetreten, um sich zu messen. Alles in allem konnte die Veranstaltung dann reibungslos gegen 19.00 Uhr beendet werden.
Im Teilnehmerfeld war vom Newcomer, Bundeskaderathleten und Weltmeisterin U 18 alles vertreten. Sämtliche Athleten mit Rang und Namen auf zu zählen würde hier den Rahmen sprengen.
Als Neuerung in diesem Jahr, wurde das von Sebastian Dressel/Jörg Böhme entwickelte Wettkampfprogramm verwendet. Sebastian war selber vor Ort um uns in die Geheimnisse des Programms einzuweihen.
Von der Jugend bis hin zu den Senioren gab es spannende Wettkämpfe, welche die Zuschauer in ihren Bann zogen. Unter viel Beifall wurde dann der eine oder die andere Baden Württembergischer Meister.
Danke an den ausrichtenden Verein, den Kampfrichtern und allen, die zum gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Gez. Medienteam Baden
Ergebnisse der Meisterschaften
Bilder zur Meisterschaft

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Techniklehrgang in Pforzheim
Amaury bei der Begrüßung
Amaury bei der Begrüßung 

47 Teilnehmer fanden sich am 23.2.2008 beim JC Pforzheim ein um sich 4 Stunden lang intensiv dem schwierigen und vieldiskutierten Thema Waffenabwehr im Ju-Jutsu zu widmen. Die Gruppe bestand, ausschreibungsgemäß, aus Ju-Jutsuka aller Leistungsniveaus. Vom Gelbgurt bis zum 5. Dan war alles vorhanden.

Kontrolle pur!
Kontrolle pur! 

Referent Amaury Eber, 4. DAN Ju-Jutsu und Ju-Jutsu Lehrer vom PSV Karlsruhe teilte den Lehrgang in 2 zweistündige Blöcke auf. Im ersten Block wurde das Thema Stock behandelt. Die aus dem Gelbgurtprogramm bekannte Beinarbeit (Gleiten, Ausfallschritte) wurde, in Verbindung mit Stockschlagkombinationen, für viele zur Herausforderung. Neben den gängigen Angriffswinkeln wurde als vorbereitende Übung auch ein Doppelstockschlagmuster (Sinawali 4) geübt. Dieses Muster wurde im Verlauf des Seminars vielfach wieder eingesetzt, sowohl mit Stock als auch waffenlos.

Um den Spagat zwischen den Anforderungen der Anfänger und der Fortgeschrittenen zu schaffen zeigte Amaury zunächst einfache Konzepte zur Stockabwehr wie sie im 3. und 2. Kyu gefordert ist. Für die Fortgeschrittenen wurden Anwendungen des Sinawali 4-Eingangs und einige für Ju-Jutsu eher außergewöhnliche Entwaffnungs- und Kontrollmöglichkeiten gezeigt. Die in der letzten Arbeitstagung des JJVB festgelegten Definitionen bezüglich Kontrolle des Waffenarms und Störtechniken wurden deutlich dargelegt.

Beim sensiblen Thema Messerabwehr legte der Referent besonderen Wert auf die Kontrolle des waffenführenden Arms. Es wurde ein Konzept vermittelt, das auf natürlichen Reflexen basiert und dass den Verteidiger bei allen geforderten Verteidigungen in derselben Kontrollposition enden lässt. Im Rahmen mehrer Übungsformen hatten die Teilnehmer ausführlich die Gelegenheit, das Gelernte unter verschiedenen äußeren Bedingungen und Schwierigkeitsgraden zu verinnerlichen.

Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Techniklehrgang in Lichtenau

Das Dojo des Samurai Lichtenau bot ideale Bedingungen für einen Themenlehrgang des JJVB. Am 16.02.08 wurde unter der Leitung von Lehrreferent Achim Hanke (7. Dan) eine Maßnahme "Wurftechniken" angeboten, welche sich mit dem ganzen Spektrum der notwendigen Bewegungslehre, vorbereitenden Übungen, gymnastische Grundlagen zum Wurftraining, Fallschule und weitere Voraussetzungen für ein effektives Werfen beschäftigte. Während der Aufwärmphase wurden sehr intensiv vorhandene Hilfsmittel eingesetzt. So wurden Zugübungen mit dem Gürtel unter propriozeptiven Aspekten genauso trainiert, wie Griff- und Zugarmübungen mit der Judojacke als Gerät. Schnell wurde den Teilnehmern klar, um was es beim Werfen letztendlich geht. Eine entsprechende dynamische Vorbereitung und korrekte Bewegungslehre ist eine absolute Notwendigkeit, um Würfe ausführen zu können. Also weg von statischem Eindrehen vor einem stehenden Partner. Bedingt durch diese Erkenntnis kam man sehr schnell zu Weiterführungstechniken. So fand der Lehrgang einen gelungenen Querschnitt durch die Grundtechniken der Wurftechniken O-Goshi, Seoi-Nage und Ko-Uchi-Gari, bis hin zu Uchi-Mata und einer Rollwurftechnik.

Zügübung mit Jacke
Zügübung mit Jacke 
Lehrgangsteilnehmer
Lehrgangsteilnehmer 
Sukui nage (Variation)
Sukui nage (Variation) 
Tani Otoshi
Tani Otoshi 

Achims Dank ging am Schluss an die erschöpften Teilnehmer und nicht zuletzt an den Ausrichter, Samurai Lichtenau mit seinem Vorsitzenden Siggi Löffler. Im JJVB werden 2008 weitere solche Themenlehrgänge durchgeführt, um im Basistraining verstärkt Akzente setzen zu können.

gez.: Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
ARGE-Kaderlehrgang in Rastatt
Spielerische Technikerklärung durch Sonja
Spielerische Technikerklärung durch Sonja 

Das immer weiter wachsende Dojo des JJKSV Rastatt war wieder einmal das Ziel des ARGE-Ju-Jutsu Kaders aus Baden-Württemberg. Hier finden die Athleten und Athletinnen die besten Voraussetzungen für einen Kader-Lehrgang vor, da 2 getrennte Mattenflächen (für DUO und Fighting zur Verfügung stehen und dadurch die Konzentration für die Teilnehmer der jeweiligen Disziplin wesentlich erleichtert wird.
Als Fighting-Trainerin konnten wir dieses Mal Sonja Kinz, unsere Ausnahmekämpferin aus Rastatt, verpflichten, welche all ihre Wettkampferfahrung auch gerne an die jungen Nachwuchsathleten/Innen weiter gab.

Angelo Fasulo, der Chef-Trainer des JJKSV Rastatt, steuerte auf seine ruhige Art und Weise jede Menge Trainingstipps und Technikvariationen im Bereich des Fightings zum Erfolg des Lehrgangs bei. Auf die gute Dynamik und Balance bei allen Techniken wurde von allen beiden Trainern großen Wert gelegt.
Die Athleten und Athletinnen aus DUO Bereich wurden durch den Sportreferenten des JJVB, Markus Ridder betreut. Auch in dieser Gruppe wurde an der Dynamik und Balance gearbeitet. Im DUO gilt es nach dem Ausstieg einiger Spitzenathleten/Innen eine solide neue Basis für die Zukunft aufzubauen.
Am Samstag fand im Rahmen des Kaderlehrganges die Anti-Doping-Belehrung und Unterrichtung der KaderAthleten/Innen statt. Diese wurde durch den kommissarischen Anti-Dopingbeauftragten der ARGE, Ralf Pfeifer, durchgeführt. Insgesamt waren an beiden Tagen 38 Teilnehmer/Innen auf den Matten vertreten.
Gez.: Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Kampfrichterlehrgänge in Rastatt

Anlässlich des gleichzeitig in Rastatt durchgeführten Kaderlehrganges der ARGE Ju-Jutsu Leistungssportes B-W, wurden am 24.02.08 zwei Kampfrichter-Lehrgänge durchgeführt.
In der ersten Gruppe befanden sich 16 DAN-Anwärter zum 1. DAN aus Baden, welche für ihre bevorstehende Prüfung diesen Lehrgang zu besuchen hatten. Die Gruppe wurde von Frank Piaskovy (7. DAN Ju Jutsu), einem DJJV-Kampfrichter der ersten Stunde, in die Grundzüge der Ju-Jutsu-Regelwerke und Sportordnungen eingeführt.
Die zweite Gruppe, in welcher sich die Anwärter auf eine KR-Lizenz, sowie die „alten Hasen“ der Kampfrichterei befanden, wurden durch Ralf Pfeifer (7.Dan Ju Jutsu), dem Kampfrichterreferenten des JJV Baden betreut. Hauptziel dieser Gruppe waren die Neuerungen zum 1.1.2008, sowie die Praxisverbesserung auf der Matte. Hier konnten die anwesenden Kaderathleten/Innen des ARGE-Kaders einige Wettkampfrunden im DUO und Fighting unter der „Beobachtung“ der Kampfrichter und Kampfrichterinnen durchlaufen. Dem ausrichtenden Verein, dem JJKSV Rastatt, möchte ich recht herzlich für die gute Ausrichtung danken.
Gez.: Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Techniklehrgang in Hemsbach

Zum Jahresbeginn wurde erneut der erste Techniklehrgang des JJVB, am 26.01.08 in Hemsbach durchgeführt. Das Dojo des BC-Hemsbach bot wie immer für die angereisten Teilnehmer einen optimalen Rahmen für 4 Stunden Training. Als Thema wurden alle Bodentechniken aus den Programmen gewählt, welche mit den notwendigen Trainingsformen und Bewegungsabläufen begleitend trainiert wurden. Zu Beginn stellte Lehrreferent Achim Hanke, 7. Dan, den im JJVB neu ins Amt berufenen Jugendreferenten Sven Harz aus Ludwigshafen vor und begrüßte ihn im großen Team der Verantwortlichen im Landesverband. Knapp 40 Teilnehmer/innen aus allen Teilen des Landes fanden sich zu dieser Maßnahme ein. Vom Gelbgurt, bis zum 4. Dan. Alle Grade waren zusammen gekommen um hier neues aus der Trainingslehre und Technikschulung zu trainieren. Beginnend mit Laufarbeit zum „warm up“ und anschließenden Übergängen vom Stand zum ersten Haltegriff ereiferten sich die Teilnehmer durch permanenten Partnerwechsel. Aus dem ersten Haltegriff, Kesa-Gatame, wurden dann gleich die ersten Befreiungen aus dem nächst höheren Grad des Gürtelprogramms trainiert, ebenso bei Yoko-Shiho-Gatame. Die ersten Hebeltechniken bei Bodenlage des Gegners wurden besprochen, differenziert und beispielhaft trainiert. Hier kristallisierte sich heraus, der Seitstreckhebel (Juji-Gatame) ist eine der favorisierten Techniken aller Grade im Ju-Jutsu. Einige Teilnehmer zeigten Ihren ersten Hebel und die dargebotenen Ausführungen wurden besprochen. Der Themenbereichen Gegen- & Weiterführung wurde für viele Teilnehmer neu, erstmalig auch bei Bodenlage trainiert und am Beispiel Seitstreckhebel (Juji-Gatame) anhand vieler Beispiele ausprobiert. Ein Knackpunkt gab es bei Beispielen der Nervendrucktechniken zur Festlegung des Gegners am Boden. Hier konnten sich die meisten Teilnehmer auf die bekanntesten Technikbeispiele ohne größere Anstrengung herauswinden/drehen oder gar den Verteidiger mit in die Bodenlage ziehen. Die Gründe wurden an den zu Verfügung stehenden Partnern gezeigt und schnell wurde allen Teilnehmer klar, um was es bei den Nervendruckpunkten geht. Eigensicherung und maximale Kontrolle über den Angreifer. Ein zusätzlich ausgeübter Druck/Nervendruck erzeugt enorme Reaktionen, die von den meisten Ju-Jutsuka nicht erwartet werden. Nach soviel Info und Vielfalt der Möglichkeiten und konnten sich die Teilnehmer/innen die letzte Viertelstunde dann austoben. Bodenrandori/Freie Anwendung der Bodentechniken im Gi, oder T-Shirt auch mit Boxhandschuhen und Schlagangriffen standen zum Angebot. Kontrolliert und dynamisch wurden Angriffe und Abwehrmöglichkeiten bis hin zur Kontrolle und Festlegung unter Belastungsbedingungen trainiert. Wer nicht mehr konnte, dehnte sich zum Schluss oder lies sich den Rücken massieren. Achim Hanke, konnte nach 4 Stunden alle Teilnehmer unverletzt, gesund, verschwitzt und zufrieden entlassen.

Work out ...
Work out ... 
... und Fun in Hemsbach
... und Fun in Hemsbach 

gez.: Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Prüfer-Fortbildung in Rastatt

Am Samstag, 19.01.08 fand die diesjährige Prüferlizenzverlängerung sowie der Techniklehrgang/Arbeitstagung im Dojo des JJKSV Rastatt statt. Am Vormittag konnte der Prüfungsbeauftrage des JJVB, Heiko Mitschke, 5. Dan, die 32 Teilnehmer/innen zur Theorieeinheit begrüßen. Heiko ging auf die Veränderungen im Programm ein, referierte fachmännisch über die neuen Kriterien der Bewertung, gab Beispiele und stellte die neue digitale Prüfungsliste vor, die selbstausfüllend gestaltet wurde und auf der JJVB Homepage zum herunterladen eingestellt wird. Auch über fehlerhaft ausgefüllte Listen und das Handling mit den Anmeldungen wurden erneut besprochen.

Heiko Mitschke, Prüfungsbeauftragter im JJVB
Heiko Mitschke, Prüfungsbeauftragter im JJVB 

Nachdem auch die letzten Landesprüfungen in einigen Detailbereichen angesprochen, diskutiert worden sind, konnte der erste Teil des Lehrganges erfolgreich abgeschlossen werden. Der Ausrichter hat mit wenigen gekonnten Handgriffen ein kleines Brötchen- Büfett gezaubert, so dass die kleine Mittagspause zur Stärkung genutzt werden konnte. Nach der Pause gingen die Prüfer/innen zur Praxis über. Lehrreferent Achim Hanke, 7. Dan, sowie Vizepräsident Michael Korn, 5. Dan, hatten einige Unterlagen vorbereitet, auf denen die Teilnehmer ihre Mitarbeit/Vorschläge/Ausarbeitungen schriftlich niederbringen konnten. Die Aufgaben waren schnell in 5 Gruppen/Teams aufgeteilt und so wurden Gegen- & Weiterführungen bei Hebel, Waffenumgang und Knöchelwürge, sowie Würgetechniken mit der Kleidung ausgearbeitet und nach einer Stunde der Eruierung entsprechend vorgetragen. Michael Korn & Achim Hanke moderierten entsprechend die Vorträge und die restlichen Teilnehmer/innen konnten ihre Anmerkungen dazu loswerden. Rundherum eine gelungene Veranstaltung. Alle Anregungen werden gesammelt, ausgewertet und bei nächster Gelegenheit umgesetzt.

gez.: Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Vorstandssitzung im JJVB

Am 11. Dezember 2007 traf sich der JJVB-Vorstand zu seiner Jahresabschlusssitzung in Sinsheim-Dühren. Dass der Ju Jutsu Verband Baden zu den innovativen Verbänden des Deutschen Ju-Jutsu´s zählt, stellte der Vorstand in dieser Sitzung erneut unter Beweis. Gemeinsam wurde die bevorstehende Umstrukturierung des Verbandes diskutiert und vorangetrieben. Bereits bei der Mitgliederversammlung wurde ein entsprechendes Konzept vorgestellt, welches nur seinen letzten Schliff erhielt. Wichtig für einen innovativen Verband ist die Einbeziehung vieler in die Entwicklung und in die Arbeit des Verbandes, genau so wichtig ist die Zusammenführung von Ideen und die Steuerung. Das neue Modell wird diesen Anforderung entsprechend Rechnung tragen. Zukunftsfähig zu sein, bedeutet den Anforderungen eines modernen Non-Profitcenters gerecht zu werden und auch vorausschauend zu planen und sich zu entwickeln. Die Aufgaben der Zukunft, die sozial-politischen Themen, wie Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Kinder, Jugendliche, Frauen und Senioren warten, aber auch andere wichtige gesellschaftliche Projekte, wie Integration oder verbandsinterne Entwicklungen warten, um entsprechend bedient zu werden. Ju-Jutsu hat, da es sich nicht nur um Sport handelt auch in Zukunft enorme Entwicklungspotenziale und um diesen Rechnung zu tragen, muss der Verband entsprechende Strukturen zur Verfügung stellen. So wird es in Baden u.a. ein Lehrteam/Lehrausschuss, sowie ein Referententeam für die technische Belange geben.
Projekte, die junge Sportler an eine Referententätigkeit heranführen und das soziale Talent fördern, werden die Zukunftsentwicklungen des Verbandes begleiten, um nur einige Eckpunkte zu nennen. So sucht der Verband aktuell einen Referenten für Öffentlichkeitsarbeit und Medien, so wie eine Referentin/Referenten für Frauenselbstverteidigung (Ausschreibungen folgen).

gez.: Vorstand

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Landesprüfungen in Baden

Landes-Kyu- und Dan-Prüfungen in Mannheim
Traditionell stehen in Baden am zweiten Dezemberwochenende die Landes-Kyu und Landes-Dan-Prüfungen im Terminkalender. Der Prüfungsreferent Heiko Mitschke konnte den Taekwon-Do-Club Mannheim als Ausrichter für dieses Event gewinnen. Zur Landes-Kyu-Prüfung stellten sich insgesamt 27 Sportler- und Sportlerinnen um den nächst höheren Kyu-Grad zu erlangen. Die zwei Prüfungskommissionen mit Günter Beier, Angelo Fassulo, Siggi Löffler und Michael Korn konnten insgesamt gute Leistungen feststellen, so dass nur 4 Sportkameraden/-innen das Prüfungsziel nicht erreichten.

Bei den Dan-Prüfungen am Sonntag stellten sich insgesamt 21 Prüflinge der Herausforderung. Hier konnten alle Prüflinge ihr gestecktes Ziel erreichen. Die Prüfungskommission zum 1. Dan, Matthias Huber, Siggi Löffler und Thomas Wernet (vom ausrichtenden Verein) sahen eine insgesamt stabile Prüfung mit guten Leistungen. Da beide Prüfungen parallel in einer gemeinsamen Halle abgehalten wurden, konnten die Zuschauer auch die Leistungssteigerung und technischen Unterschiede zu den höheren Dan-Graden gut erkennen. So machten die Prüflinge in der Gruppe 2 Dan und höher es der Prüfungskommission Günter Beier, Rainer Schwarz und Michael Korn einfach, ein einstimmiges Prüfungsurteil festzustellen. Erfreulich ist die Tatsache, dass die Gruppe der Dan-Träger um einen 5. Dan gewachsen ist. Uli Sudhölter vom BC Emmertsgrund wurde auf Grund seiner guten Leistung der 5. Dan zuerkannt.

Der Vorstand des Ju-Jutsu Verband Baden e.V. gratuliert auf diesem Weg allen Prüflingen zu bestandenen Prüfung und wünscht weiterhin viel Erfolg auf dem Weg - den der Weg ist das Ziel!
gez.: Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Nikolauslehrgang in Philippsburg

Ju-Jutsu Landes-Technik-Lehrgang für Kinder, Jugendliche und Trainer
Schon zur Tradition geworden ist der Jahresabschlusslehrgang in Philippsburg. Am 02. Dezember 2007 trafen sich 125 junge und jung gebliebene Sportler zum letzten Lehrgang des Jahres in der Philippsburger Schulsporthalle ein. Die Matte war durch diesen riesigen Andrang sehr gut gefüllt, so dass zum technischen Training auch soziale Eigenschaften, wie Rücksichtnahme zu trainieren waren.
Mit Achim Hanke (7.Dan), Michael Korn (5.Dan), Corina Endele (3.Dan) und Swen Harz (1.Dan) standen hohe badische Fachkompetenz auf der Matte. Der Lehrreferent des Ju Jutsu Verband Baden Achim Hanke unterrichtete die „Großen“ Teilnehmer mit Technikübergängen vom Stand zu Boden mit daraus resultierenden Eingängen zu Würgetechniken mit der Kleidung oder speziellen Umdreh- und Haltetechniken mit der Jacke. In der zweiten Einheit wurde das Thema Beinhebel erarbeitet. Die über 80 Kinder wurden spielerisch von Swen Harz und Michael Korn an das Thema Abwehr von Mehrfachangriffen herangeführt. Mit Spiel, Spaß und technischen Finessen wurden die Kids in den Bann der Referenten gezogen. Corina Endele unterrichtetet im Dojo des Vereins die Prüfungsteilnehmer der anstehenden Landes-Kyu-/Dan-Prüfungen, die sich bei diesem Lehrgang den letzten Schliff holen konnten und Techniktipps von einer Duo-Weltmeisterin erhalten konnten. Wie jedes Jahr wurde dieser Lehrgang zu einem technischen Highlight für Alt und Jung. Der Dank des Landesverbandes und der Referenten folgte zum Schluss. Alle Teilnehmer erhielten je eine Nikolaustüte.

Lehrreferent Achim Hanke ...
Lehrreferent Achim Hanke ... 
... erklärt die Beinhebel
... erklärt die Beinhebel 

Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Sportabzeichen

Lehrgang Ju-Jutsu Sportabzeichen am 01.12.2007 in Stegen

Erstmals im Landesverband Baden fand ein Landeslehrgang zum neuen Thema Ju-Jutsu Sportabzeichen statt. Zum Lehrgang versammelten sich 25 neugierige Ju-Jutsu-Ka erwartungsvoll in Stegen, um unter Leitung des Sportreferenten des Landesverbandes Baden, Markus Ridder, 2. Dan JJ, in die neue Materie eingearbeitet zu werden.

Markus leitete direkt nach einer kurzen, abwechslungsreichen Aufwärmeinheit zum eigentlichen Thema über. Zunächst stellte er die einzelnen Bereiche des Sportabzeichens kurz vor und ließ dann ausreichend Zeit, die Techniken und Abläufe zu üben. Im Anschluss musste man sich schließlich der Überprüfung stellen. Hierbei sind die Anforderungen jedoch so gewählt, dass jeder die Hürde mit etwas mehr oder weniger Übung meistern kann. Ziel sollte schließlich nicht das Bestehen sein, sondern um bei einem erneuten Ablegen des Sportabzeichens seine eigenen Leistungen vergleichen zu können.

Am Ende erfüllten alle Teilnehmer die geforderten Leistungen und sind nun glückliche Träger des ersten Ju-Jutsu Sportabzeichens in Bronze. Einer Wiederholung im nächsten Jahr steht somit nichts mehr im Wege.
gez.: Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
WM 2007
U18-Weltmeisterin 2007 Sylvia Gayny
U18-Weltmeisterin 2007 Sylvia Gayny 


Weltmeisterschaften U18 und U21 am 06./07. Oktober 2007 in Hanau:


Weltmeisterin U18 im Fighting (-70 kg) wurde Silvia Gayny (JJKSV Rastatt)!
Vizeweltmeisterin U18 im Fighting (+70 kg) wurde Andrea Kornherr (BC Sinsheim)!
Vizeweltmeisterin U21 im Fighting (-70 kg) wurde Natalie Gayny (JJKSV Rastatt)!

Dritte Plätze bei der U21 WM belegten:
-56 kg Andy Klein (JJ KSV Rastatt)
-40 kg Dominka Zagorski (FZC Philippsburg)
Duo w Frauke Kühni und Stephanie Konop (KSV Budo Dragons Walldorf)

Einen 5. Platz belegten im Duo mix Joana Spindel und Manuel Spindel (Dokan Bühl)


Herzlichen Glückwunsch an alle Wettkämpfer und herzlichen Dank an alle Trainer, Betreuer, Funktionäre und Vereine für ihre Unterstützung.


Weitere Informationen des DJJV [mehr ...]

___________________________________________________________

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
DEM 2007


Der JJVB gratuliert sehr herzlich den badischen Siegern bei den Deutschen Meisterschaften 2007:


Deutsche Meister

Jugend A, männlich, -56 kg: Andy Klein (JJ KSV Rastatt)
Jugend A, weiblich, -66 kg: Natalie Gayny (JJ KSV Rastatt)
Jugend A, Duo weiblich: Frauke Kühni und Stefanie Konop (KSV Budo Dragons Walldorf)

Deutsche Vizemeister

Damen, -70 kg: Sonja Kinz (JJ KSV Rastatt)
Herren, + 95 kg: Joseph Geddert (JJ KSV Rastatt)
Senioren, Duo Mixed: Johanna Spindel und Manuel Spindel (Dokan Bühl)
Jugend A, Duo Mixed: Silvia Rösch und Michael Kunz (Dokan Bühl)

Dritter Platz für:

Damen, -55 kg: Dominika Zagorski (FZC Philippsburg)
Herren, -85 kg: Harald Born (BC Hemsbach)
Jugend, A männlich, + 85 kg: Tim Streib (BC Sinsheim)
Jugend, A weiblich, - 66 kg: Tina Veith (TuS Durmersheim)

Der JJVB gratuliert auch allen weiteren badischen Teilnehmern der DEM, die bei dieser DEM den Landesverband hervorragend repräsentiert haben. Ein besonderer Dank gilt auch den engagierten Trainern, den zahlreichen Betreuern und Helfern sowie dem ausrichtenden Verein JJ KSV Rastatt.
Download der Ergebnisliste der DEM 2007 (Excel-Datei)
Berichte zur DEM 2007

__________________________________________________________

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Rigi Open 2007 in Udligenswil/Schweiz

Die diesjährigen Rigi Open in Udligenswil/Schweiz nutzten 3 Duo-Paare von der ARGE Baden-Württemberg als Vorbereitung auf die German Open bzw. Junioren-Weltmeisterschaften im Oktober in Hanau.

Um ihre Kondition zu testen nutzten die beiden Bundeskaderathletinnen aus Walldorf Steffi Konop und Frauke Kühni den Wettkampf und starteten sowohl in der „U18“ als auch in der „Elite-Klasse“. In der Schweiz tritt man in die Altersklassen U14, U18 und Elite (=Senioren) an.
In der Elite-Klasse kämpften sich die Walldorfer bis ins Finale vor. Hier mussten sie sich nur den starken österreichischen Zwillingen Becirovic geschlagen geben. In der „U-18-Klasse“ standen sie im Halbfinale wieder den Zwillingen (ebenfalls Doppelstart) gegenüber. Auch hier zeigten sich die Österreicher in guter Form und verwiesen die ARGE-Wettkämpfer auf den dritten Platz.

Siegerehrung Rigi Open 2007
Siegerehrung Rigi Open 2007 

Für Weikersheim starteten die beiden Duo-mixed-Paare Sarah Weller/Marius Wirth und Alena Büchner/Axel Sauer. Nicht so glücklich war die Auslosung für beide Paare an diesem Tag. Gleich in ihrem ersten Wettkampf trafen beide Weikersheimer Paare aufeinander. Alena und Axel konnten sich durchsetzen. Sarah und Marius verloren dann den nächsten Kampf in ihrem Pool ebenfalls gegen ein Paar aus Österreich. Somit war ein Treppchenplatz nicht mehr erreichbar. Alena und Axel verloren im Halbfinale gegen die gleichen Gegner knapp. Beide Weikersheimer Paare zeigten an diesem Tag Konzentrationsschwächen. Für beide war der letzte offizielle Wettkampf im Mai, eine so lange Wettkampfpause zeigt ihre Spuren.

Die Rigi Open haben sich trotz der langen und anstrengenden Anfahrt gelohnt, da die Wettkämpfer wichtige Erkenntnisse für die nächsten Turniere und das Training gewinnen konnten. Mit den starken Österreichern ist auch auf der German Open bzw. Junioren-Weltmeisterschaft zu rechnen.

Die erfolgreichen ARGE-Kämpfer/innen
Die erfolgreichen ARGE-Kämpfer/innen 

An diesem Wettkampftag war auch zu erkennen, dass in den drei Ländern, Schweiz, Österreich und Deutschland, auf unterschiedliche Stile Wert gelegt wird. Die Trainer der ARGE müssen sich darauf einstellen und ihre Paare darauf vorbereiten.

Zum Abschluss kann gesagt werden, dass die Schweizer sehr gute Gastgeber waren, die sich stets gut um ihre Gäste aus Österreich und Deutschland gekümmert haben. Dies ist auch ein Grund für uns im nächsten Jahr gerne wieder kommen.

gez.: Manfred Büchner, JJVB-Medienteam
Download als PDF-DokumentErgebnisse Rigi Open 2007
_______________________________________________________

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Gruppenmeisterschaft Süd 2007

Traditionell wurde die GEM Süd an 2 Tagen ausgetragen und fand am 12./13. Mai 2007 in Durmersheim (Baden) statt. Die Abteilung Ju Jutsu des TuS Durmersheim hatte die Organisation darauf ausgerichtet einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sicherzustellen, was ihr auch nach Meinung der Verantwortlichen gelungen ist.

Am Samstag fanden neben dem Fighting der Jugend A und B auch sämtliche Duo-Wettkämpfe statt, d.h. im Klartext über 100 Fighter und 22 Duo-Paare. Trotz einiger -teilweise schweren Verletzung-, die dem Sanitätspersonal unter Leitung von Doc Schachler einen arbeitsreichen Tag bescherten, konnte der Zeitplan eingehalten werden, so dass die Siegerehrungen um 17:00 Uhr beginnen konnten.
Bei den Duokas gab es sehr interessante Kämpfe, die teilweise äußerst knapp ausgingen. Manch ein Kampf musst in der Verlängerung entschieden werden.
Bei den A Jugendlichen waren unter anderem die Bundeskaderathleten Max Ryssel (WB) und Andy Klein (BA) am Start, beide ließen nichts anbrennen und gewannen
all ihre Kämpfe. Zur Belohnung wurden sie Süddeutscher Meister. Hier darf bei der anstehenden DEM gespannt sein.

Am Sonntag durften dann die Senioren im Fighting ran, um die Fahrkarten zu den Deutschen Meisterschaften im benachbarten Rastatt zu lösen. Nachdem schon nach der Meldung einige Gewichtsklassen mangels ausreichender Beteiligung abgesagt werden mussten, war nach dem Wiegen klar, dass es sich um ein "intimes" Treffen handelt. Beim Angrüßen standen dann auch fast so viele Kampfrichter wie Kämpfer auf der Matte. Die wenigen Zuschauer wurden dafür mit teilweise sehenswerten Kämpfen etwas versöhnt. Oldie but Goldie, hieß es unter anderem am Sonntag. Der Vizepräsident Breitensport des DJJV, zeigte mal wieder das er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Harald Born konnte sich durchsetzen und wurde Süddeutscher Meister.

Das Fazit von Heinz Pritzl, der aufgrund beruflicher Verhinderung von Gruppenleiter Süd Vinzenz Oschmann die Veranstaltung leitete, war: Eine durchaus gelungene Veranstaltung mit 2 Wermutstropfen, nämlich den vielen und teilweise schweren Verletzungen am Samstag und der mangelnden Beteiligung am Sonntag.

Viele gute Wettkämpfer aus der Gruppe Süd haben sich nun für die DEM in Rastatt qualifiziert und man darf gespannt sein, wer sich davon auch dort durchsetzen kann.

(Gertrud Huber / Markus Ridder)

Download als PDF-DokumentErgebnisse der GEM 2007

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Schnee? Ein Aprilscherz?

So ähnlich haben sicher einige Kaderathleten der ARGE Leistungssport Baden Württemberg gedacht, als sie am 01.04. zum Trainingslager den Feldberg gefahren sind. Denn dort oben lag noch ein halber Meter Schnee und die Lifte waren in Betrieb.
Wie immer haben die Verantwortlichen Gerhard Bräuninger, Joe Thumfart und Markus Ridder für einen strahlenden Sonnenschein gesorgt. Da tat der Schnee keinen Abbruch.
Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, ging es gleich mit der ersten Trainingseinheit los. Selbstverständlich durften dann einige Rangel- und Raufspiele nicht fehlen. Das Moorhuhnspiel trug sehr zur Erheiterung bei.

Alternative Trainingsmittel
Alternative Trainingsmittel 
Training im Schnee
Training im Schnee 

Gleich am nächsten Morgen ging es zum Frühsport. Joggen über verschneite Waldwege. Durch ein Frühstück gestärkt ging es dann aufgeteilt in drei Gruppen, Fighting Senioren/A und Fighting B/C, sowie Duo auf die Matte beziehungsweise zum Training im Freien.
Einige Skifahrer dachten schauten verwundert unseren Einheiten zu. Selbstverständlich wurden alle Athleten über die Anti Doping Richtlinien belehrt, sowie darauf hingewiesen, welche Anforderungen an Kaderathleten gestellt werden. Am letzten Tag fuhren dann die beiden Sportreferenten mit den Kaderathleten Schlitten. Bei so viel Trainingsfleiß der Athleten, darf man auf die anstehenden Meisterschaften gespannt sein. Der ein oder andere Platz auf dem Treppchen ist sicher drin.

Bericht: Markus Ridder, Sportreferent JJVB

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Talentlehrgang in Rastatt

Am 31.03.2007 fand im Dojo des JJ KSV Rastatt ein Kaderlehrgang für Talente statt. Die Arge Leistungssport Baden Württemberg gibt hier jungen Talenten die Chance sich auf der Matte zu präsentieren und dadurch die Möglichkeit in den Landeskader aufzusteigen.

Angelo Fasulo und Markus Ridder konnten 35 junge Talente begrüßen, welcher sich der Herausforderung des Lehrgangs stellen wollten. Unter den Teilnehmer war auch der frischgebackene Deutsche Meister im Sambo Joseph Geddert, welcher es sich nicht nehmen lies, kurz vor einem Judowettkampf sich auf der Matte aufzuwärmen.

Angelo erwärmte zunächst die Teilnehmer indem er bereits im Vorfeld Elemente aus dem Wettkampf einbaute. Ball- und Würfelspiele rundeten das Ganze ab.
Nun wurden über Part 3 hin zu Part 1 alle Aufgaben durch die Teilnehmer abgearbeitet. Auch bei kleinen Anfällen von Müdigkeit gelang es Angelo immer wieder die Sportler zu motivieren.
Der Lehrgang wurde dann durch zahlreiche Randoris abgerundet. Die meisten Sportler gingen zufrieden und erschöpft nach Hause. Ein toller Lehrgang beim Ausrichter der diesjährigen Deutschen Meisterschaft.

Bericht: Markus Ridder, Sportreferent JJVB

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Beitrag aus der Philippsburger Tagespresse

Weltmeistertitel im Ju-Jutsu Duo-System geht nach Philippsburg

Vom 17. - 19. November 2006 fanden in Rotterdam die Ju-Jutsu-Weltmeisterschaften statt. Aus Philippsburg nahm unser Spitzenduoteam mit Corina Endele und Matthias Huber zum 3. Mal an einer Weltmeisterschaft teil. Im Auftaktkampf mußte unser Team gegen die EM-Dritten aus Dänemark ran. Gleich in diesem Kampf demonstrierten Corina und Matthias, dass sie ganz nach oben auf das Treppchen wollten und gewannen diesen Kampf.
In den nächsten Kämpfen traf unser Team auf Rumänien und Slowenien. Obwohl sowohl die Rumänen, als auch die Slowenen keine gefährlichen Gegner darstellten, gaben die beiden Philippsburger Alles und blieben auf hohem Niveau und konnten auch diese Kämpfe deutlich für sich entscheiden. Im Finale ging es gegen die französischen Spitzen-Duos David und Severin Heiremans, die zuvor die favorisierten Holländer Silvia Alvarez und Barry van Bommel überdeutlich ausgeschaltet hatten. Hier zeigten Corina und Matthias die wohl beste Leistung ihrer Laufbahn. Technisch auf Höchstniveau und extrem ausdrucksstark konnten sie die hoch favorisierten Franzosen verdient mit 99,5:99 hinter sich lassen und den Weltmeistertitel nach Deutschland holen.
Wir sind Weltmeister - Weltmeister im Ju-Jutsu Duo Mixed 2006. Nach 5 Deutschen Meistertiteln, dem Worldgamessieg, dem 3. Platz bei der WM 2002 und nun dem Weltmeistertitel gehören Corina Endele und Matthias Huber zu den ewig weltbesten Duoteams in der Geschichte des Deutschen Ju-Jutsu.

Medienteam Philippsburg

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Landesjugendlehrgang und Trainerfortbildung

Landesjugendlehrgang und Trainerfortbildung in Philippsburg
Am 08.10.2006 fand in Philippsburg ein Kinder- und Jugendlehrgang zum Thema Pratzenarbeit, Kombinationen und Bruchtest statt. Zu diesem Lehrgang fanden sich ca. 60 Teilnehmer aus den Baden, Württemberg und Rheinland-Pfalz ein. Als Referenten standen Michael Korn (5. Dan) und Matthias Huber (2. Dan) auf der Matte. Die Fortbildungsmaßnahme wurde in den Lehrgang integriert, so dass die Teilnehmer viele praktische Erfahrungen machen konnten.
Seit der Überarbeitung des Ju-Jutsu 2000 Programms hat die Pratzenarbeit einen deutlich höheren Stellenwert erhalten. Das Abprüfen der Kombinationen im Dan-Programm ist zwar gestrichen, aber dafür können bei allen Prüfungen alle Atemitechiken zusätzlich an Pratzen abgeprüft werden. So müssen sich alle Übenden schon frühzeitig mit diesem Thema beschäftigen. Die beiden Referenten zeigten gekonnt, wie man geschickt die Arbeit mit der Pratze ins alltägliche Training integrieren kann.
Sinnvolle Ju-Jutsu-Kombinationen mit und ohne Pratze oder Schlagpolster stellten den gewonnenen Mehrwert und die Aufwertung der Pratzenarbeit deutlich dar. Beide Referenten ließen immer wieder kleine Spiele aus ihrem reichhaltigen Programm zur Auflockerung einfließen. Den Abschluß der ersten Einheit bildete der Bruchtest - für viele Teilnehmer Neuland und ein wirkliches Erlebnis, welches die Kinder nach bestandenen Bruchtest mit geschwelter und stolzer Brust nach Hause kehren ließ. Der Abschluss des Lehrganges bildet ein kleiner Einblick in das Duo-System.
Matthias Huber gehört mit seiner Partnerin Corina Endele zu den erfolgreichsten Deutschen Duo-Teams. Dieses Team hat 5 Deutsche Meitertitel in Folge gewonnen, waren World Games-Sieger 2005 und 3. der WM 2002, um nur die wichtigsten Erfolge zu nennen.
Im Anschluß an den Lehrgang wurde noch die Möglichkeit genutzt sich im Fighting und Duo für die nächsten Turniere vorzubereiten. Diese Vorbereitung wurde von Michael Korn (Trainer A) geleitet. Erfreulich ist, dass 4 neue Duo-Paare, die im Jahr 2007 starten wollen, diese Möglichkeit genutzt haben.

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
1493 Meter bis zum Erfolg
Konzentration ...
Konzentration ... 

1493 Meter zum Erfolg

Eines der Geheimnisse des erfolgreichsten Landesverbands im Ju Jutsu, der ARGE Leistungssport Baden Württemberg, ist das alljährliche Trainingslager auf dem 1493 m hohen Feldberg im Schwarzwald. Die Athleten erwarten hier optimale Bedingungen. Hohe Berge, frische Luft, wenig Freizeitmöglichkeiten und eine gute Versorgung der örtlichen Jugendherberge. Damit sich unter den Teilnehmern nicht der alljährliche Trott einschleicht, haben sich Landestrainer Joe Thumfahrt und Sportreferent Markus Ridder, auch dieses Jahr wieder einiges einfallen lassen.

Einer der diesjährigen Schwerpunkte war die Ausdauer und Grundlagenarbeit. Selbstverständlich durfte dafür der morgendliche Waldlauf nicht fehlen. Hinzu kamen Einheiten, in welchen die Athleten Fußtechniken, Wurfeingänge, Sprints usw. den Berg hinauf machen durften. Um zu motivieren, nahmen im Wechsel auch beide Trainer immer wieder an den Übungen teil.

Fitness ...
Fitness ... 

Bei einer Gebirgs-Nordic-Walking-Einheit dachte zunächst jeder, dass dies einfach ist. Da jedoch Gipfel erklommen und zahlreiche Steigungen bewältigt werden mussten, trennte sich immer wieder die Spreu vom Weizen. Für diese besondere Einheit wurde Andrea Kötting, eine Fitnesstrainerin aus dem nahe gelegenen Lenzkirch verpflichtet. Ihr gelang es wunderbar, alle über die zwei Stunden dauernde Gebirgseinheit zu motivieren. Immerhin galt es einige Flachlandbewohner zu pushen.

und Entspannung
und Entspannung 

Selbstverständlich wurde immer wieder Abwechslung durch Duo und Fighting Einheiten in den Tag eingebracht. Eisern, wie Südwestdeutsche Ju Jutsukas nun mal trainieren, waren auch alle bei einer speziellen Nachttrainingseinheit morgens um drei Uhr aus dem Bett gekrochen.

Abgerundet wurde das ganze mit Vorträgen über Ernährung und einem Lagerfeuer. Und manch einer nahm sich als Andenken ein Muskelkater mit nach Hause.

Markus Ridder, Sportreferent

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Neue Trainer braucht das Land!

Trainer-A-Lizenz im DJJV

Der neue Bundeslehrreferent Steffen Heckele konnte am Donnerstag 27. Juli 2006 zehn frischgebackenen Trainern gratulieren. Die Trainer-A-Lizenz ist die höchste Lizenz, die der DJJV im Rahmen seiner Aus- und Weiterbildung zu vergeben hat. Der Schwerpunkt bei dieser Ausbildung liegt im Leistungssport. Das bedeutet, dass der Ju-Jutsu-Wettkampf (Fighting und Duo) im Vordergrund stehen.

Die Ausbildung startete im Februar 2006 an der Landessportschule Thüringen in Bad Blankenburg. Themen wie Reaktivkrafttraining, Trainingsformen im Fighting und Duo, Physiologie, Methodik und Didaktik standen im ersten Ausbildungsabschnitt auf dem Programm. Ergänzt wurde das Ganze durch einen Vortrag vom damaligen Leistungssportkoordinator Silvio Klawonn über Doping.

Während dieses ersten Ausbildungsabschnittes bekamen alle zehn Teilnehmer folgende Aufgabe mit auf den Weg: „Einen Kämpfer im Fighting oder ein Duo-Paar“ mehrere Monate lang zu betreuen, eine genaue Trainingskonzeption (Trainingsplan, Trainingstagebuch, Training) zu erstellen und mit den Athleten ein Ziel (Meisterschaftserfolg) anzugeben, das es zu erreichen gilt. Darüber musste dann eine schriftliche Hausarbeit geschrieben werden, die Bestandteil der Prüfung war.

Aus Baden-Württemberg nahmen gleich vier Trainer an dieser Ausbildung teil. Aus Baden der Sportreferent Markus Ridder, der württembergische Jugend- und Sportwart Gerhard Bräuninger, der neue Lehrwart des WJJV Stefan Stöhr und der Heimtrainer aus Weikersheim Manfred Büchner. Da einige Top-Wettkämpfer des DJJV aus Baden-Württemberg kommen, war es für alle vier ein Leichtes, gute Wettkämpfer auszuwählen, die es dann mehrere Monate lang zu betreuen galt. Das einzig ausgewählte Duo-Paar bei dieser Ausbildung, Lukas Schmidt und Marc Büchner aus Weikersheim, konnten ihr Ziel (Deutscher Meister) sogar noch weit übertrumpfen, denn sie wurden im Juni in Polen Junioren-Europameister U17.

Die eigentliche Prüfung fand dann im Rahmen des diesjährigen Bayernseminars an der Landessportschule Bayern in Oberhaching statt. Eine Woche lang hatten diverse Prüfer (Steffen Heckele, Jörn Meiners, Holger Heubeck) Zeit, die Teilnehmer auf Herz und Nieren, oder besser Fighting und Duo, zu überprüfen. Am Dienstag lief die praktische Prüfung. Von den Teilnehmern wurden diverse Kombinationen verlangt, eine Duo-Serie musste vorgeführt und ein Randori absolviert werden. Der amtierende Weltmeister Wolfgang Heindel oder der World-Games-Sieger Mario Staller, die ebenfalls die Trainer-A-Ausbildung absolvierten, waren dabei die Gegner bzw. sehr gute Partner.
Am Mittwochnachmittag fand dann nach einem Tapingseminar, gehalten vom Verbandsarzt Dr. Roland Schachler, die schriftliche Prüfung statt. Zwei Stunden lang hatten die Prüflinge dann Zeit, auf ein ausgewähltes Kämpferprofil einen Trainingsplan zu erstellen und Fragen aus der Trainingslehre zu beantworten.

Steffen Heckele hielt die Prüfungsergebnisse vor den Teilnehmern bis zum Donnerstagabend geheim. Da nämlich fand die Sportgala mit Buffet des Bayernseminars statt. In diesem würdigen Rahmen konnte der Bundeslehrreferent allen seinen Prüflingen zur bestandenen Prüfung gratulieren und die Urkunde aushändigen.

Wer aber jetzt gedacht hatte, es sei nun Schluss mit Stress, wurde eines Besseren belehrt. Am Freitagmorgen, während einige Bayernseminarteilnehmer schon mit der Abreise beschäftigt waren und andere die Augen vom Fest am Vorabend noch nicht aufbekamen, machte die ganze Truppe noch das neue „Ju-Jutsu-Sportabzeichen“.

Als Resümee lässt sich sagen, dass es eine gute Sache ist, diese Ausbildung seitens des DJJV anzubieten. Alle Teilnehmer waren sich einig, viel dazugelernt zu haben und sind damit prima auf die kommenden „Wettkampfereignisse“ vorbereitet worden. Da die Leistungsspitze in Europa immer enger wird, die anderen Länder nicht schlafen, wird es für Deutschland immer schwerer werden, die Erfolge der vergangenen Jahre auf einem so hohen Niveau zu halten. Mit dieser Ausbildung hat der Verband aber einen Schritt in die richtige Richtung getan. Die neuen Trainer-A-Lizenz-Inhaber werden auf jeden Fall ihren Beitrag dazu leisten, die Athleten und den Wettkampfnachwuchs bis in die Spitze zu bringen.

gez.: MB

Neue Trainer auf den Stufen des Erfolgs
Neue Trainer auf den Stufen des Erfolgs 
Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Internationaler Deutschland Pokal 2006 in Norderstedt

Der Süden macht den Norden unsicher!

Wie jedes Jahr fuhren wieder mehrer Sportler der ARGE Baden-Württemberg in den hohen Norden zum 8. Internationalen Deutschland Pokal 2006 nach Norderstedt bei Hamburg. Dieses Jahr wurde ein Bus angemietet und 8 Wettkämpfer konnten somit, unter der Regie vom württembergischen Sportwart und Jugendreferenten Gerhard Bräuninger (Gerdle), daran teilnehmen.

Unser jüngster Teilnehmer Fabio Fasulo (JJKSV Rastatt) startete in der C-Jugend, alle anderen in der B-Jugend. Elmar Esslinger (Budokwai Schwäbisch Hall), Benjamin Braun (Hemsbach) und Christoph Konnerth (SfS Kappelmeyer) waren schon zum zweiten Mal dabei. Philip Deigner (Budokwai Schwäbisch Hall), Roman Apolonov (JJKSV Rastatt), Jonas Krause (SfS Kappelmeyer) und Kevin Horvath (Budokwai Öhringen) sind zum ersten Mal auf solch einem großen Turnier gewesen. Es soll noch erwähnt werden, dass auch Evelyn Sperle ihren Urlaub in Norddeutschland unterbrochen hat, um an diesem Turnier teilnehmen zu können.

Die lange Fahrt zum Wiegen am Vortag verlief ohne Probleme. Es waren weit über 200 Teilnehmer aus dem In- und Ausland anwesend. Die anwesenden Ausländer erwiesen sich als sehr starke Gegner.

Fabio durfte als Erstes ran. Zu Anfang hatte er einen schwachen Gegner und somit war der Sieg nicht schwer. Als zweites kam ein Holländer. Hier viel es Fabio schwerer, denn dieser Gegner war westlich stärker. Am Ende konnte der Holländer den Kampf denkbar knapp für sich entscheiden. Nach einer kurzen taktischen Besprechung mit Gerdle ging Fabio taktisch jetzt richtig eingestellt in den nächsten Kampf. Diesen hatte er schnell mit Full Ippon gewonnen. Im Finalkampf stand er wieder dem Holländer gegenüber. Diesmal, mit der richtigen Motivation und Einstellung, hatte der Holländer keine Chance gegen Fabio. Fabio gewann diesen Kampf und wir hatten unseren ersten Sieger.

Um ca. 15:00 Uhr begann für Christoph sein erster Kampf. „Als ich auf die Matte ging, dachte ich, ich wäre auf der Falschen, den meine Gegner waren einen Kopf größer und irgendwie doppelt so breit“, meinte Christoph zu seinen Kämpfen. Er hatte nie, bis auf einen Kampf, wirklich eine Chance. Am Ende musste er alle seine Kämpfe abgeben und erreichte somit einen 7. Platz.

Kevin hatte mit 10 Gegnern die meisten Kämpfe zu absolvieren. In seinem ersten Kampf setzte er sich mit einem Ippon in Part eins in Führung. In all seinen Kämpfen konnte er immer den Part 1 sehr schnell für sich entscheiden. Diese Führung konnte er bis kurz vor Schluss halten. Hier machte er jedoch einen kleinen taktischen Fehler und musste somit den Kampf abgeben. Man merkte eben, dass er noch nicht viel Kampferfahrung hat, sonst wäre ihm so ein Fehler nicht passiert. Im zweiten Kampf musste er sich ebenfalls knapp geschlagen geben. Seinen dritten Kampf konnte er dann für sich entscheiden. Den vierten und letzten Kampf konnte er ebenfalls für sich entscheiden. Trotzdem langte es ihm am Ende nur zu Platz 7. "Es hat mir viel Spass gemacht zu kämpfen und die anderen hatten nur mehr Ippons, sonst hätte es mir zum 3. Platz gelangt", meinte Kevin am Ende, als Resümee.

Elmar hatte 4 Gegner in seinem Pool. In all seinen Kämpfen war er seinen Kontrahenten überlegen und lies ihnen nie einen Hauch einer Chance. Dies zeichnete sich unter anderem durch vorzeitiges Beenden aller Kämpfe durch Full Ippon aus. Beim ihm dürfen wir für die Zukunft noch viel erwarten.

Roman hat alle seine Kämpfe gewonnen. „Der Erste ging schwer, da ich noch nicht für die Kämpfe richtig aufgewärmt war," meinte er lakonisch. Der 2. Kampf ging ziemlich schnell (20sek.), denn er gewann mit FULL-IPPON…erst ein Handrückenschlag...gleich Ippon...einen Seo Nage und abgehebelt. Der 3. Kampf war mit Sören Kilian. „Mit dem hatte ich noch eine Rechnung offen, von den German Open, da hatte er mich besiegt“, bemerkte Roman nach dem Kampf. „Der letzte Kampf war der schwerste. Das Finale mit Benjamin Braun .... ging die volle Zeit durch und ich gewann knapp mit 21 zu 20“, freute sich Roman.

Für Philipp war leider das Kämpfen schnell vorbei, er ging motiviert in den Kampf holte sich auch gleich den Ippon in Part 1 und ging sofort in Part 2 über. Hier überrannte ihn sein Gegner und Philipp ist unglücklich gestürzt. Es war im Nachhinein nix Schlimmes, aber er konnte im Moment nicht weiter kämpfen. Somit erreichte er den letzten Platz.

Bei Jonas hat man gesehen, dass er noch Anfänger im Kämpfen ist. Seinen ersten Kampf hat er eindeutig verloren. Mit Glück kam er aber ins Halbfinale, hatte hier aber auch nie eine Chance und damit den 3. Platz belegt. „Dafür, dass ich so wenig Wettkampferfahrung habe, bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden“, freut er sich überglücklich.

Benjamin wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Alle seine Vorrundenkämpfe konnte er für sich entscheiden. Beim letzten Kampf musste er alles geben. Total fertig stand es am Ende Unentschieden und er musste noch einmal eine Runde durchstehen. Am Ende hat er aber doch gewonnen! Total ausgepowert stand er im Finale Roman gegenüber. Dieser war relativ fit und führte sehr schnell den Kampf an. „..habe schon drei Mal gegen Ihn gewonnen, jetzt hat es am Ende eben nicht mehr gereicht. Ich gönne ihm den Sieg“, meinte Benjamin erschöpft.

Evelyn durfte erst um ca. 19.00 Uhr auf die Matte. Sie hatte zwei Gegnerinnen. Im ersten Kampf war sie eindeutig überlegen. Im zweiten Kampf hatte sie einen hohen Vorsprung an Punkten, aber Konditionsprobleme. Da ihre Gegnerin die gleichen Probleme hatte, aber wesentlich weniger Punkte, konnte sie den Sieg mit nach Hause nehmen. Sie belegte damit ebenfalls den 1. Platz.

Hier noch einmal alle Ergebnisse in der Zusammenfassung:
Elmar Esslinger 1. Platz -66kg, Budokwai Schwabisch Hall, Württemberg
Roman Apolonov 1. Platz -44kg, JJKSV Rastatt, Baden
Fabio Fasulo 1. Platz -51kg C-Jugend, JJKSV Rastatt, Baden
Evelyn Sperle 1. Platz -60kg, SfS Kappelmeyer, Württemberg
Benjamin Braun 2. Platz -44kg, Hemsbach, Baden
Jonas Krause 3. Platz -48kg, SfS Kappelmeyer, Württemberg
Kevin Horvath 7. Platz -54kg, Budokwai Öhringen, Württemberg
Christoph Konnerth 7. Platz -60kg, SfS Kappelmeyer, Württemberg
Philipp Deigner 8. Platz -48kg, Budokwai Schwäbsisch Hall, Württemberg


gez.: Gerhard Bräuninger

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Deutsche Meisterschaften 2006 in Norderstedt

Der JJVB gratuliert seinen Athleten, die an der Deutschen Meisterschaften 2006 teilgenommen haben und insbesondere den Medailliengewinnern, die erneut für Baden die Länderwertung gewinnen konnten. Plätze 1 bis 3 haben belegt:

1. Platz: Natalie Gayny, JJ KSV Rastatt
1. Platz: Matthias Huber / Corinna Endele, FZC Philippsburg
1. Platz: Joanna und Manuel Spindel, Dokan Bühl
1. Platz: Dino Pfeiffer, Dokan Bühl
1. Platz: Stephanie Konop / Frauke Kühni, KSV Budo Dragons Walldorf

2. Platz: Marcel Sobotta, BC Hemsbach
2. Platz: Witold Golonka, BC Emmertsgrund
2. Platz: Andrea Kornher, BC Sinsheim

3. Platz: Joseph Geddert, JJ KSV Rastatt
3. Platz: Tim Streib, BC Sinsheim
3. Platz: Lisa Stingaciu, JJ KSV Rastatt
3. Platz: Tobias Klumpp / Sylvia Rösch, Dokan Bühl

Der JJVB gratuliert auch Andy Klein vom JJ KSV Rastatt, der bei der Europa-Meisterschaften 2006 der U21 den dritten Platz erkämpft hat!!!

Die diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Ju Jutsu Fighting und Duo fanden am 13.05.2006 in Norderstedt, bei Hamburg statt. Dazu machten sich 63 Athleten, aus ganz Baden Württemberg, Trainer, Betreuer, Eltern und Schlachtenbummler am Freitag auf den Weg in den hohen Norden, um am Abend in ihren jeweiligen Gewichtsklassen einzuwiegen. Ein Großteil fuhr mit einem gemeinsamen Bus, in welchem schon früh das Motto des derzeit im Radio präsenten Klinscamp folgendermaßen abgeändert wurde: „Wir sind die, die gewinnen werden!“ Das mag sicher für den einen oder anderen Außenseiter überheblich klingen, doch bestätigte sich das Ganze am Wettkampftag. Da auf fünf Kampfflächen gekämpft wurde, überschlugen sich manchmal die Ereignisse. Nachdem alle Informationen zusammen waren, stellte man fest, dass es badische Halbfinale gab und zahlreiche Athleten sich für die Finalkämpfe qualifiziert hatten.

Im Einzelnen zu den Wettkämpfen:
Im Duo Mixed starteten die beiden World-Games-Sieger 2005, Corina Endele und Matthias Huber vom FZC Philippsburg. Jeden ihren Kämpfe gewannen sie deutlich und die mitgereisten Schlachtenbummler konnten sich schon einmal für Kommendes warm trommeln. Am Ende wurden sie Deutscher Meister 2007.

Bei der Jugend A, ebenfalls im Duo Mixed, starteten gleich zwei badische Teams. Joana und Manuel Spindel, sowie Sylvia Rösch und Tobias Klumpp, alle vom Dokan Bühl. Mussten die Geschwister letztes Jahr noch aufgrund einer Erkrankung frühzeitig aufhören, konnten sie sich dieses Jahr gegen alle anderen Paare in ihrer Klasse deutlich durchsetzen. Da dies auch der anwesende Bundestrainer Markus Breuer bemerkte, werden sie zur nächsten Bundeskadersichtung eingeladen. Am Ende wurden die Geschwister Spindel Deutscher Meister 2006 und Tobias Klumpp und Sylvia Rösch dritter in dieser Klasse.

Nun fing die Halle bei Kämpfen mit badischer Beteiligung an zu brodeln. Aufgestellte Werbebanden wurden zu Trommeln umfunktioniert. Unter dem Takt von „We will rock you“ begann das Duo Finale der Jugend A weiblich. Durch Gewinn aller Vorrundenkämpfe konnten sich Frauke Kühni und Stephanie Konop, vom KSV Budo Dragons Walldorf ihren Einzug in das Finale sichern. Und das obwohl Frauke eigentlich erst 14 Jahre alt ist und somit deutlich jünger wie ihre Gegner. Unter dem nicht müde werdenden Trommelwirbel der Schlachtenbummler wurden beide verdient Deutscher Meister 2006. Nach der Siegerehrung erhielten sie noch überraschend den Pokal für die besten Techniker im Duo.

Heiß her ging es auch in der Klasse Jugend A über 80 Kilogramm. Nach den Vorrundenkämpfen hieß ein Halbfinale Tim Streib (BC Sinsheim) gegen Witold Golonka (BC Emmertsgrund) und im anderen Halbfinale stand Dino Pfeiffer vom Dokan Bühl. Damit drei badischer Athleten im Halbfinale. Leider konnten nur zwei weiter kommen. Witold Golonka konnte sich in seinem ersten Wettkampfjahr gegen Tim Streib im Halbfinale knapp durchsetzen und traf dann im badischen Finale auf Dino Pfeifer, welcher den Sieg errang und zum dritten Mal in Folge Deutscher Meister wurde.

Bei den Senioren bis 70 kg, konnte sich unsere fünffache Deutscher Meisterin Sonja Kinz vom JJ KSV Rastatt ihren 6. Titel sichern. Auch sie gewann ein Vorrundenkampf nach dem anderen und errang mit diesem Arbeitssieg den Titel.

Ihre Vereinskollegin Natalie Gayny, in ihrem ersten Jahr bei der Jugend A, drehte Kampf für Kampf mehr auf. Im Finale gewann sie dann gegen eine Bayrin mit Full Ippon und wurde Deutsche Meisterin.

Ebenfalls in ihrem ersten Wettkampfjahr konnten sich Andrea Kornherr vom BC Sinsheim und Marcel Sobotta vom BC Hemsbach den Einzug ins Finale sichern. Wo sie beide knapp unterlagen und den zweiten Platz belegten. Lisa Stingaciu vom JJ KSV Rastatt musste sich in einem badischen Halbfinale gegen Andrea Kornherr geschlagen geben und belegte den dritten Platz.

Joseph Geddert, gewann zunächst alle seine Vorrundenkämpfe zügig. Im Halbfinale tat er sich dann schwer, und musste sich mit einem Punkt Unterschiede geschlagen geben. Somit belegte er den dritten Platz.

Dieser zahlreiche Medaillenregen auf badische Häupter, ergab am Ende wieder den Gewinn der Länderwertung. So belegte Baden erneut den ersten Platz bei der Länderwertung der Junioren vor Bayern und Württemberg. Bei den Senioren errangen wir gleich viele Goldmedaillen wie Berlin. Diesen hatte dann eine Bronzemedaille mehr und wir belegten hier den zweiten Platz.

Da jedoch auch hier am Ende abgerechnet wurde, belegte der Ju Jutsu Verband Baden e.V. in der Gesamtwertung den ersten Platz. Dies veranlasste andere Landesverbände uns mit einem kleinen gallischen Dorf zu vergleichen und es wurde nach Möglichkeiten gesucht, hinter das Geheimnis des Erfolges zu gelangen.

Aus dem Blickwinkel der Arbeitsgemeinschaft Leistungssport Baden Württemberg kamen weitere Erfolge hinzu. Das ganze wurde dann in einer kleinen Meisterschaftsfeier in Norderstedt gefeiert. Denn über Nacht fuhr unser Bus wieder heim ins Ländle. Nochmals einen herzlichen Glückwunsch an die Athleten für die erfolgreiche Teilnahme und vielen Dank an alle Mitgereisten, welche uns vor Ort unterstützt hatten.

Markus Ridder, Sportreferent JJVB

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Rotkreuzlehrgang in Rheinstätten-Forchheim

Rotkreuzlehrgang
oder „Geschichten aus dem Leben eines Sani´“

Wir trafen uns am Samstag, den 29.04.2006 um 9.00 Uhr früh im Rotkreuz-Haus Rhst.-Forchheim. 11 doch sehr ruhige Zeitgenossen wurden von Klaus Schorb vom DRK empfangen. Die Stimmung stieg allerdings rasant, denn Klaus´ Referatsmethode war klasse!
Informationen in lustige Geschichten verpackt, Einsatzerfahrungen und schräge Ereignisse mit Unfallteilnehmern spickten die Schilderungen mit Farbe und latentes Dauerlachen zog sich durch den ganzen Kurs. Zudem wurden wir professionell und umfassend mit Infomaterialien und Telefonnummern versorgt. Die Freiwilligen für Demonstrationen von Rettungsübungen markierten souverän Schwerverletzte und Bewusstlose und Klaus kommentierte seine Demos mit Sprüchen a la „Der Monninger-Spoiler (Ranzen) von älteren Herren erschwert doch sehr den Rettungstransportgriff“ und „... wenn ihr den Kerl dann aus der Gefahrenzone zieht, also von einer Pfütze in die nächste, und ihn auf der linken Fahrbahn – da is viel Platz - ablegt, und die Schleifspur ist erst braun , dann rot, dann weiß, wisst ihr, ihr seit durch“.

Wir haben auch viel über Körperfunktionen gelernt wie: „ Was macht das Hirn? Es macht uns aus!“ oder über Atemhilfe bei Bewusstlosen: „Erste Hand an den Haaransatz oder da, wo der mal war, Kopf nach hinten biegen, nicht bis zum hörbaren Einrasten“ ebenso wie bei Sonnenstichgeschädigten „man zieht ihn aus der Sonne und macht ihn kalt -den Kopf!“ Tipps bei Insektenalarm: „... die mögen auch Cola, aber wenn se reinfallen, löst die Cola sie ned so schnell auf bis ichs trinke ... und ich warne vor unkontrollierten Luftröhrenschnitten, das gibt ne Mordssauerei, wenn es die Schilddrüse trifft.“

Wir haben auch wertvolle Informationen erhalten, wie man zu weiteren Helfen kommt: „Wenn man um ‚Hilfe’ ruft, kommt keiner, denn das heißt ja, oh ich muss schaffen, ruft man ‚Feuer’ ist die Bude voll, denn das heißt ja, oh ich kann gaffen!“ Selbstverständlich haben wir alle wichtigen Übungen wie die Stabile Seitenlage, Beatmen in Verbindung mit Herzmassage an Puppen (und das 10 Minuten am Stück zu Musik) und das Befüllen von leeren Mägen mit Pizza absolviert. Details der Reanimation – wann muss ich, wann muss ich nicht – wurden mit logischen Schlüssen begründet.
Auch JJ-Technikbereiche wurden gestreift. Jetzt wissen wir: Würgen dürfen nur JJ-Ka, nicht aber Sanis, denn „spätestens bei Kollegen zwischen 60 und Scheintot sieht die Aorta aus wie ein Steinbruch und der Kalk rieselt bei Maßnahmen am Hals sehr schnell. Ebenso haben wir erfahren dass ein Fauststoß zur Brust durchaus einen Ausschlag auf dem EKG verursacht.

Danke Klaus für einen wahrhaft gelungenen, äußerst informativen und kurzweiligen Rotkreuzlehrgang!

Medienteam Baden

Klaus Schorb bei der Arbeit
Klaus Schorb bei der Arbeit 
Wie ging das noch mal???
Wie ging das noch mal??? 
Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Frühjahrslehrgang in Pforzheim

Frühlingslehrgang des JJVB zum 10 –jährigen Bestehen des Budozentrum Pforzheim e.V.
Welch schöneres Geschenk hätte man sich wünschen können, als ein volles Haus und so interessierte Teilnehmer zu unserem Jubiläumlehrgang zum 10–jährigen Bestehen des Budozentrum Pforzheim e.V.
Ganze 63 Teilnehmer aus 9 Vereinen fanden sich am 25.03.2006 im Dojo „Schillerhalle“ des BZP auf 300 qm Mattenfläche ein, um mit Kris Strinz, 4. Dan und Frauenbeauftragte des JJVB aus Pforzheim, sowie Angelo Fasulo, 3.Dan aus Rastatt, zu trainieren.
Von weiß bis schwarz war alles vertreten. Ein Großteil der Anwesenden stellten eine Gruppe Orangegurte, die den Lehrgang als letzte Feinschliffmöglichkeit für die eine Woche später stattfindende Prüfung nutzten und eine Gruppe von Grün und Blaugurten, für die der Lehrgang als Prüfungsvorbereitung auf die Sommerlandeskyuprüfung, die ebenfalls in Pforzheim stattfinden soll, ausgeschrieben war.

Kris demonstriert Armbeugehebel
Kris demonstriert Armbeugehebel 

Nach einem anstrengenden Aufwärmtraining von Angelo mit Musik wurden die Teilnehmer in 3 Gruppen aufgeteilt.
Während die Danträger die Möglichkeit nutzten weitgehend autark das von Kris gestellte Thema „Weiterführung und Gegentechnik bis hin zum Konter gegen Konter“ (1. Halbzeit); und „Ausheber und Beinroller“ (2. Halbzeit) mit Angelo erarbeiteten, wurden die Kyu-Prüfungsanwärter intensivst betreut.
Kris referierte in beiden Gruppen über die im jeweiligen Prüfungsprogramm enthaltenen Hebeltechniken. Unter besonderer Berücksichtigung der Prinzipien, bewusstem Einsatz von Druck und Zug, ließ sie ihre Partner ganz schön laufen bis hin zum Drehwurm und verknotete sie anschließend im Boden nach allen Regeln der Kunst zu einem Päckchen, welches die Teilnehmer mit Begeisterung nachmachten.

Quo Vadis?
Quo Vadis? 

Bei Angelo gab es privaten Flugunterricht mit den Airlines „Schulterwurf, Beinroller und Ausheber“. Er hatte die Ausführung der Würfe als Techniken in prüfungsrelevanten Kombinationen vorbereitet, variierte diese aber auch auf Teilnehmerwunsch als situationsbetonte, unkonventionelle Varianten.
Auch der Spassfaktor stimmte, die Stimmung war super und die Motivation so hoch, dass alle Teilnehmer bis zum Schluss durchgehalten haben. Es gab viele „Aha-Erlebnisse“. Kommentare von Teilnehmern waren „… jeder von uns hat viel Neues dazugelernt und Bekanntes verbessern können“; „… wir haben viel gelacht, allen waren gut drauf, auch die Trainer“; „… ich dachte das funktioniert nie im Leben und dann hat`s doch geklappt“ (mit einem glücklichen Grinsen nach einem Ausheber).
Die Zeit verging wie im Flug und das Ende des Lehrgangs war viel zu schnell da.

Die Teilnehmer nach ihrem Lehrgang mit Kris und Angelo.
Die Teilnehmer nach ihrem Lehrgang mit Kris und Angelo. 

Bleibt noch zu erwähnen, dass sogar der Auf- und Abbau der Matten mit super Teamwork schnell bewerkstelligt werden konnte, wobei die Hälfte der Matten aus einer benachbarten Halle hin und zurücktransportiert werden mussten.

Fazit: Das war ein richtig guter Lehrgang !!!!! Vielen Dank an alle.

Beitrag: Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Trainerschulung in Karlsruhe
Ashi Jime
Ashi Jime 

"Würgen" - Ein oft vernachlässigtes, aber hochinteressantes Gebiet war Thema der Trainerschulung am 18.02.2008 im Dojo des JJKSV in Rastatt.
Vier Stunden lang - oder besser gesagt, viel zu kurz – gab Achim Hanke den 20 anwesenden Trainer einen Einblick in die Kunst des Würgens.

Um die Wirkungsweise von Würgetechniken näher zu bringen, schaltete Achim eine theoretische Einheit vor den späteren technischen und methodischen Teil. In der Theorie erläuterte er die Abläufe, die im Körper einer gewürgten Person ablaufen, um so auch besser den Trainern die Gefahren einer Würgetechnik näher zu bringen. Darüber hinaus erhielten die Trainer auch noch wichtige Informationen über die Bedeutung des Würgens im sportlichen Wettkampf, Hintergründe und Zusammenhänge sowie auch über weitere Informationsquellen zu diesem spannenden Thema.

Okuri-Eri-Jime
Okuri-Eri-Jime 

Nach dieser theoretischen Einführung folgten erste Schritte in Richtung Methodik und Trainingslehre der verschiedenen Würgetechnikgruppen. Zunächst erklärte Achim die Klassifizierung von Würgetechniken an Hand verschiedener Merkmale in die einzelnen Gruppen wie Würgen mit Armen, Beinen oder Händen. Am Beispiel von Technikuntergruppen wie Einhand- und Beidhandwürgen brachte Achim der Trainergruppe die technischen Spezialitäten näher wie z.B. Trainingsmethoden zur Griffsicherheit und sinnvoller Einsatz von Würgetechniken.

Darüber hinaus erhielt die Gruppe auch Einblicke und Trainingsmethoden zur Verbesserung des Umgangs mit der Stresssituation beim Würgen an sich, d.h. z.B. Methoden wie sich ein gewürgter Sportler auf diesen Stress einstellen kann. Selbstverständlich wurde den Trainer Mittel auch an die Hand gegeben, wie sie sich im Falle eines abgewürgten Sportlers um diesen kümmern sollten.

Den Ausklang bildete ein kurzer Ausflug in die Möglichkeiten kombinierter Techniken wie Haltetechniken in Verbindung mit Würgen bzw. Hebeln und Würgen.

Die Zeit dieser Trainerausbildung verging wie im Flug, und die 20 Teilnehmer waren sich am Ende des Lehrgangs einig, dass solche Maßnahmen nicht nur unbedingt erforderlich sind und von daher einen festen Bestandteil der Trainerausbildung im JJVB darstellen sollten, sondern dass auch das Thema Würgetechniken noch lange nicht abgeschlossen ist. Daher blieb am Ende des Lehrgangs eigentlich nur eine Frage offen: „Achim, wann begeisterst Du uns mit Teil 2?“.

BC Karlsruhe, Beate C. Kopp

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Ju Jutsu Verband Baden e.V., Landesmeisterschaften 2006
Die Jugend zeigt ...
Die Jugend zeigt ... 

Die Spiele sind eröffnet!!!

... klang es nicht nur in Turin bei den Olympischen Winterspielen, sondern auch zeitgleich in Rastatt bei der diesjährigen Badischen Meisterschaft.

Der ausrichtende Verein JJ KSV Rastatt, zeigte erneut dass, er über eine gute Mannschaft verfügt, welche zum Gelingen solch einer Veranstaltung beitragen kann. Somit war die diesjährige Badische Meisterschaft eine Generalprobe für die Deutsche Meisterschaft 2007.

Am Samstag den 11.02.2006 zeigten die jüngsten (Jugend E – B) ihr können auf der Matte. Es kam zu schönen und verletzungsfreien Kampfbegegnungen. Die eingesetzten Kampfrichter zeigten ein geschicktes Händchen bei der Punktevergabe. Am Ende waren alle Gewinner, sei es an Wettkampferfahrung oder auf dem Treppchen.

Der Sonntag stand im Zeichen der Jugend A und Senioren. Dieses Jahr bemerkenswert, dass große Starterfeld aus Deutschen Meistern sowie weiteren Bundeskaderathleten. Viele waren dieses Jahr aufgrund ihres Geburtsjahrgangs in die Jugend A aufgerückt.

... wie es geht!!!
... wie es geht!!! 

So konnte sich Andy Klein aus Rastatt vor heimischem Publikum erneut einen Titel erkämpfen. Benjamin Braun vom BC Hemsbach gewann alle seine Kämpfe, man darf gespannt sein, ob das auch in Zukunft so bleibt. In einer kleinen Pause gab es eine Einlage der JJ-Robic Gruppe des Samurai Lichtenau.

Die Siegerehrungen wurden erneut gemeinsame durch die gesamte anwesende JJ Prominenz durchgeführt. Darunter der Vorstand des JJVB, Joachim Thumfart,, sowie Sonja Kinz und Joseph Geddert.

Dank der vielen Helfer im Hintergrund, sowie den anwesenden Kampfrichtern, war die Veranstaltung ein toller Erfolg. Ich denke man kann gespannt auf die Erfolge unserer Athleten bei den weiteren anstehenden Meisterschaften dieses Jahr warten.

Download als PDF-DokumentErgebnisliste Jugend und Senioren (Download)

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
German Open 2005


Sonja Kinz vom JJ KSV Rastatt gewinnt bei der German Open 2005 den 1. Platz!

German Open und WM U21 in Hanau, eine Veranstaltung der Superlative

Insgesamt über 1000 Teilnehmer an zwei Tagen, 23 Nationen, weit über 100 vertretene Vereine und 80 Kampfrichter auf zehn Matten – so eine Veranstaltung gab es weltweit im Ju-Jutsu noch nie. ... [mehr ...]

Ergebnisse der Badener bei den German Open 2005
Senioren:
- 70 kg (w) 1. Platz Sonja Kinz JJ KSV Rastatt
Jugend A:
- 57 kg (A, m) 3. Platz Andy Klein JJ KSV Rastatt
- 55 kg (A, w) 3. Platz Ann-Kathrin Leide BC Hemsbach
- 60 kg (A, w) 2. Platz Natalie Gayny JJ KSV Rastatt
Duo mix (A) 3. Platz Manuel Spindel / Joana Spindel Dokan Bühl

Newcomer:
Senioren:
- 77 kg (m) 3. Platz Thomas Graser BC Emmertsgrund
- 55 kg (w) 2. Platz Corinna Endele FZC Philippsburg
Jugend B:
- 42 kg (B, m) 2. Platz Benjamin Braun BC Hemsbach
Duo W (B) 2. Platz Rösch / Roxanne Pfeiffer Dokan Bühl
Jugend C:
- 33 kg (C, m) 2. Platz Roman Apolonow JJ KSV Rastatt
- 42 kg (C, m) 3. Platz Martin Fleig JJ KSV Rastatt
- 40 kg (C, w) 1. Platz Claudia Cozma BC Hemsbach
- 40 kg (C, w) 1. Platz Claudia Cozma BC Hemsbach
- 45 kg (D, m) 1. Platz Fabio Fasulo JJ KSV Rastatt
Weiterhin:
1. Platz Kristina Ott JJ KSV Rastatt
1. Platz Sylvia Gayny JJ KSV Rastatt

Die Ergebnisse zur GO und WM U21 sind im Einzelnen auf der ARGE-Homepage im Artikel zur WM U21 zu finden.

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Talentförderpreis geht nach Rastatt

PRESSEINFORMATION
Frankfurt am Main, 17. Oktober 2005

Grünes Band für vorbildliche Talentförderung an 21 Vereine, Dresdner Bank fördert junge Spitzensportler


Die Dresdner Bank unterstützt die Talentförderung in deutschen Sportvereinen mit weiteren 100.000 Euro. 21 Vereine aus 17 Spitzenverbänden erhalten für vorbildliche Leistungen das „Grüne Band“, das mit jeweils 5000 Euro dotiert ist. Dies ist das Ergebnis der dritten Jury-Sitzung in diesem Jahr.

Das „Grüne Band“ wird gemeinsam von der Dresdner Bank und dem Deutschen Sportbund (DSB) ausgeschrieben. Die Dresdner Bank fördert durch die Auszeichnung die sportlich-leistungsorientierte Nachwuchsarbeit in den Sportvereinen. In diesem Jahr werden insgesamt 70 Vereine oder Vereinsabteilungen die begehrte Auszeichnung erhalten.

Vier Vereine erhalten das „Grüne Band“ bereits zum zweiten Mal: Der EV Landshut im Eishockey, der DSV Hannover 1878 im Rugby, der Universitäts Judo- und Kampfsportclub Potsdam sowie die Basketball-Abteilung des TSV 04 Bayer Leverkusen für die herausragende Nachwuchsarbeit bei der männlichen Jugend.

Mit je vier Prämierungen lagen die Landessportbünde Sachsen und Bayern erneut an der Spitze. Auffallend ist, dass die Sachsen im Wintersport nun dominieren. So werden der WSC Erzgebirge Oberwiesenthal für seine erfolgreiche Arbeit im Rodeln ebenso ausgezeichnet wie der Chemnitzer Eislaufclub und der Crimmitschauer Eislaufverein für den Bereich Eisschnelllauf.

Die 21 Preisträger der dritten Jury-Sitzung sind:
Sektion Oberland des DAV (Deutscher Alpenverein), Badminton-Verein Gifhorn 1968 (Deutscher Badminton-Verband), TV Langen, TSV 04 Bayer Leverkusen (Deutscher Basketball-Bund), WSC Erzgebirge Oberwiesenthal (Bob- und Schlittenverband für Deutschland), AC Germania 1896 St. Ilgen (Bundesverband Deutscher Gewichtheber), Chemnitzer Eislaufclub, Eislaufverein Landshut, Crimmitschauer Eislaufverein (Deutscher Eissport-Verband), TSG Rohrbach (Deutscher Fechter Bund), UJKC Potsdam(Deutscher Judo-Bund), Jiu-Jitsu Kampfsportverein Rastatt (Deutscher Ju-Jutsu-Verband), Banzai Berlin (Deutscher Karate Verband), Verein der Kegler von Aschaffenburg (Deutscher Keglerbund), AC Jugendkraft/Concordia Zella Mehlis (Deutscher Ringer Bund), DSV Hannover 1878 (Deutscher Rugby Verband), SC DHfK Leipzig (Verband Deutscher Sporttaucher), SRC Sportpark Hünxe 1993 (Deutscher Squash Verband), SV Neckarsulm (Deutscher Tischtennis Bund), FT Jahn Landsberg/Lech, TG Grün-Weiß Schermbeck (Deutscher Tanzsportverband).

Die Auswahl der Preisträger erfolgt erstmals nach den Richtlinien für das Nachwuchs-Leistungssport-Konzept 2012 des DSB, bei dem nicht nur sportliche Erfolge zählen, sondern auch Kooperationen mit Schulen, die Nutzung von Verbandsmaßnahmen, die systematische Sichtung oder die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Trainer bewertet werden. Ausgezeichnet werden in diesem Jahr wiederum 70 Vereine aus über 50 dem DSB angeschlossenen Verbänden.

Seit der Gründung des Wettbewerbes im Jahre 1987 haben 1186 Vereine die begehrteste Auszeichnung für erfolgreiche Nachwuchsarbeit im deutschen Sport erhalten. Bei der 4. und letzten Jury-Sitzung in diesem Jahr stehen noch einmal 14 Entscheidungen an - hauptsächlich über Bewerbungen aus Mannschaftssportarten.

Kontakt: Organisationsbüro „Das Grüne Band“
Liebigstraße 20, 60323 Frankfurt am Main
T: 069 - 72 68 68, F: 069 - 72 79 10
e-mail: orgabuero@dasgrueneband.de

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Erneute Erfolgsmeldung von zwei Badenern!

Sonja Kinz und Andy Klein vom JJ KSV Rastatt erkämpften sich am Wochenende bei den Slowenja Open jeweils den Titel Europa-Cup Gewinner 2005.

Souverän setzte sich Andy Klein in seiner Kategorie (Juniors 15-21 Jahre, bis 56 Kg) durch. All seine Vorrundenkämpfe gewann er durch vorzeitige Siege. Im Endkampf traf er auf Jürgen Bosse, seinen Finalgegner von den Deutschen Meisterschaften 2005. Andy gewann den Finalkampf mit 8 Punkten Vorsprung.

Nicht weniger erfolgreich startete Sonja Kinz in ihrer Kategorie bis 70 Kg. Sie gewann all ihre Kämpfe in der ersten Minute vorzeitig.

Sonja und Andy
Sonja und Andy 


Herzlichen Glückwunsch vom Ju Jutsu Verband Baden!!!

Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Allgemeiner Deutscher Hochschulsport (ADH)

So war's bei den Meisterschaften der Vereinigung "Allgemeiner Deutscher Hochschulsport"

Am Freitag den 30.09.05 machten sich sieben unerschrockene Kämpfer und Kämpferinnen aus Baden und ihr Anführer Markus Ridder, unser verehrter Sportwart, Richtung Aachen auf, um an den adh-Open Ju-Jutsu 2005 teilzunehmen und ihr Bestes zu geben. Mit dabei waren Johanna Seemann, Uni Mainz, Kerstin Obernosterer, FH Mannheim, Phuong Bui, Modefachschule Sigmaringen, Regina Kern, Mark Hettmanczyk, Martin Rühl und Thomas Graser von der Uni Heidelberg, allesamt Mitglieder in Vereinen unseres Badener Landes! Nach dem Einzug in der Jugendherberge am Abend und dem erfolgreichen Wiegen folgte ein ausgiebiges Aufladen der Energiespeicher in Form von Pasta bei einem Italiener in der Innenstadt Aachens. Danach ging es ohne Umschweife auf die Zimmer, um am nächsten Tag für die anstehenden Wettkämpfe fit zu sein.

Nach der Begrüßung durch Phillip Neuwirth, dem Initiator dieser großartigen Veranstaltung, den Präsidenten des DJJV Herbert Freese, den Präsidenten des Nordrhein-Westfälischen JJ-Verbandes Thomas Müller und den Leiter des Hochschulsportes in Aachen Nico Sperle konnte auf zwei Flächen pünktlich mit den Kämpfen begonnen werden.

Nach einem eher schleppenden Auftakt Badens mit Thomas Graser bis 77 kg, der sich leider schon in seinem ersten Kampf gegen seinen Gegner aus Rostock geschlagen geben musste und ausschied, stieg die Stimmung im Badischen Lager beträchtlich als Mark Hettmanczyk in der Klasse bis 69 kg und Martin Rühl bis 94 kg das Wettkampfgeschehen in ihren Gewichtsklassen deutlich dominierten. Beide schafften es ins Halbfinale, wobei für Mark Hettmanczyk allerdings aufgrund der mangelnden Bereitschaft seines Gegners mit ihm den Part 2 zu bestreiten, was durch die Kampfrichter jedoch nicht geahndet wurde, leider nur ein Dritter Platz herauskam. Martin Rühl konnte bis ins Finale einziehen und siegte auch dort spektakulär mit Full House. Ein großer Erfolg für den eigentlich aus dem Judolager stammenden Sportstudenten aus Heidelberg, der erst seit kurzem begonnen hatte, auch den Part 1 zu trainieren.

Voller Motivation waren auch die Damen der Badischen Truppe in der Lage sich gegen ihre Gegnerinnen durchzusetzen. Kerstin Obernosterer schaffte in der Klasse bis 62 kg den Einzug ins Finale und siegte dort in einem spannenden Endkampf, obwohl sie Verletzungszeit in Anspruch nehmen musste! Der Kampfeswille von Phuong Bui in der Klasse bis 70 kg wurde mit einem dritten Platz belohnt. Es hätte auch hier sicherlich für einen zweiten Platz gereicht, jedoch ging Phuong den vernünftigeren Weg und entschied sich aufgrund einer chronischen Schulterverletzung für die Aufgabe, nachdem sie Verletzungszeit in Anspruch nehmen musste. Johanna Seemann schlug sich tapfer in der Klasse bis 55 kg und schaffte es, nachdem sie harte Kämpfe durchstanden hatte, gleich in ihrem ersten Wettkampf mit einem dritten Platz aufs Siegertreppchen. Auch der Kampfgeist von Regina Kern konnte nicht gebrochen werden, obwohl sie mehrere schwere Treffer einstecken musste. Durch harten Einsatz und unbeugbaren Kampfeswillen konnte sie in der Klasse bis 62 kg den dritten Platz für sich gewinnen.

Und jetzt noch mal zur besseren Übersicht:


Johanna Seemann, Uni Mainz: bis 55 kg, dritter Platz
Kerstin Obernosterer, FH Mannheim: bis 62 kg, erster Platz
Regina Kern, Uni Heidelberg: Bis 62 kg, dritter Platz
Phuong Bui, Modefachschule Sigmaringen: bis 70 kg, dritter Platz
Mark Hettmanczyk, ISSW Heidelberg: bis 69 kg, dritter Platz
Martin Rühl, ISSW Heidelberg: bis 94 kg, erster Platz

......SO SEHEN BADNER AUS, SCHALALALALAAAAA.......... (Bild kommt noch)

Nach einem abschließenden Abendessen machten sich acht glückliche Badener wieder auf den Heimweg. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der Badener war die organisatorische Leistung der Extraklasse durch unseren Sportwart Markus Ridder. Er kümmerte sich im Vorfeld um das Fahrzeug und die Unterkunft in der Jugendherberge. Er war auf der langen Reise unser Fahrer und brachte uns sicher nach Aachen und wieder zurück. Während des Wettkampfes versorgte er uns mit allen wichtigen Informationen und fungierte noch als Ersatzkampfrichter. Wäre er nicht gewesen, wäre der Ablauf niemals so reibungslos gewesen und wir hätten wohl ziemlich gestresst antreten müssen. Auf diesem Wege ein dickes Dankeschön. Die Vorfreude auf das nächste Mal ist bei allen groß!!!!

Thomas Graser

Der JJVB gratuliert den badischen Kämpfern zu ihren Erfolgen bei den Meisterschaften der Vereinigung "Allgemeiner Deutscher Hochschulsport":

Insgesamt haben 9 badische Studenten teilgenommen:
1. Plätze:
- 69 kg w: Kerstin Obernosterer (BC Walldorf/FH Mannheim)
- 94 kg m: Martin Rühl (Uni Heidelberg)

3. Plätze:
- 55 kg w: Johanna Seemann (BC Walldorf; Uni Mainz)
- 70 kg w: Phuong Bui (JC Pforzheim, Modefachschule Sigmaringen)
- 62 kg w: Regina Kern (BC Walldorf; Uni ??)
- 69 kg m: Marc Hetmanczyk (BC Emmertgrund / Uni Heidelberg)




Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Oxford gegen Cambridge

"Oxford gegen Cambridge" oder "Feldberg 2005 zum Zweiten"
Unter dem Kommando der erfahrenen Seebären Joe Thumfart, Gerhard Breuninger und Marcus Ridder gingen Wettkämpfer der ARGE Baden Württemberg an Bord, die einmal mehr bewiesen, dass Ju-Jutsukas die Zehnkämpfer unter den Budosportlern sind. Als vorübergehende Gasttrainer konnten Frank Haist, Florens Goldbeck und Uli Muchow begrüßt werden. So ging es frei nach dem Motto „Qualität in Quantität“ schon Dienstag nach dem Abendessen in die erste Runde.

Bodentechniken unter der Anleitung von Jugendreferent Gerhard Breuninger, der mit seiner C-Kader Athletin Heidi Dietering das Trainingslager als Vorbereitung für die U-21 WM im Oktober nutzte. Der erste Tag also noch in bekannten Gewässern und auch der Berglauf am nächsten Morgen kam für die meisten nicht überraschend.

Danach ein Bild hingegen, das zu Beginn noch unbekannt, jedoch bald Gewohnheit werden sollte: Pfeifender Atem, zitternde Arme, jeweils zwei schmerzverzerrte Gesichter nebeneinander, gerade so, als ob man sich auf der Zielgerade des berühmtesten Ruderwettbewerbes der Welt befände. Von Wasser zwar, außer auf den Gesichtern der Ruderer, keine Spur, aber das war wahrscheinlich auch besser so, denn angesichts des Zustandes in dem so mancher nach 500 Metern auf Zeit aus seinem „Boot“ kippte, hätte sein Weiterexistenz an der Wasseroberfläche wohl nicht gewährleistet werden können. Ausgenommen unsere alten Seebären Joe und Marcus, die wohl schon in einem ihrer früheren Leben Strafdienst auf der Galeere ableisten mussten. Deren Rekorde somit im Sprint als auch im reinen Streckenrudern bis zum Schluss nicht geknackt werden konnten. Am Nachmittag dann der zweite Schritt auf neues Terrain. Und obwohl sich so mancher nach dem Film Shaolin Soccer, fliegen zu lernen wohl etwas einfacher vorgestellt hatte, kam der Großteil mit Tiger, Adler und Co gut zu Recht.

Wie nach dem Kraftausdauertraining am Abend bei Ex-Bundeskaderathlet Frank Haist einige Sportler immer noch dazu fähig waren mitten in der Nacht die Etagen und ihre Betten zu wechseln bleibt ein Rätsel. Jedenfalls kann man daraus schlussfolgern, dass zumindest das Teambildungstraining zuvor seine Wirkung nicht verfehlt hat. Auch unsere drei Seebären zeigten sich vom Durchhaltevermögen mancher Athleten, die des Nachts weiter Niedersprungtraining von ihren Betten machten, beeindruckt.

Der Herbergsvater stand ihnen in nichts nach und so konnten die drei Zivildienstleistenden der Herberge einen freien Nachmittag einlegen. Die Reihe der Gasttrainer endete schließlich am vorletzten Tag mit Bundestrainer Uli Muchow. Während die Duo Teams mit Hilfe von Videoanalyse und Pyramidentraining ihren Techniken den Feinschliff verpassten, vermittelte er bei bestem Wetter draußen vor der Jugendherberge Grundkombinationen in Part 1. Eine Randori- und ein Massageeinheit rundeten den Tag ab.

Du kriegst mich doch nicht!!!
Du kriegst mich doch nicht!!! 

Spekuliert wurde viel, aber was ein echter feldberggeprüfter Ju-Jutsuka ist, der wusste, dass ihn nur noch eine sportliche Leistung von der Heimfahrt trennte. Der 9-Minuten-Test am nächsten Morgen, bei dem es sich auch die Invaliden nicht nehmen ließen teilzunehmen. Vielfältige Variationen der Übungen kamen so zusammen.

Beim letzten Mittagessen zeigte sich die Jugendherberge wie auch die Tage zuvor von ihrer besten Seite. Und obwohl einige Athleten Schwierigkeiten hatten sich diesem Niveau anzupassen hoffen wir natürlich, das nächste Mal auch wieder willkommen zu sein.

Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Drei Badener werden durch den DJJV geehrt

Beim diesjährigen Ehrungsempfang des Deutschen Ju-Jutsu Verbands in Dresden wurden drei Sportler des JJVB für ihre hervorragenden ehrenamtliche Leistungen im und für das Ju-Jutsu geehrt: Heike und Siggi Löffler (Samurai Lichtenau) und Jörg Hill (PSV Karlsruhe).

Heike und Siggi Löffler waren in den letzten 10 Jahren waren maßgeblich dafür verantwortlich, dass aus dem zunächst kleinen Jiu-Jitsu-Verein Samurai Lichtenau e.V., mit angemieteten Trainingsräumen in städtischen Anlagen, ein inzwischen relativ großer Ju-Jutsu-Verein mit eigenem Dojo geworden ist, in dem nicht nur auf sehr hohem Niveau Ju Jutsu und weitere Kampfsportarten unterrichtet werden, sondern in dem es auch ein umfassendes Angebot an eigenständiger Ergänzungsmaßnahmen gibt, wie z.B. Ju-Jutsu Robic- oder AEROBAR-Trainingseinheiten.
Heike hat im JJVB die Ju-Jutsu-Robic-Instructor-Ausbildung neu gestaltet und führt in diesem Jahr gemeinsam mit Siggi schon zum zweiten Mal Aus- und Fortbildungsmaßnahmen durch.

Bei ihrer Vereinsarbeit sind sie ein ständiger Motivator für die Vereinsmitglieder des Samurai Lichtenau, sich nicht nur im Breitensport weiterzuentwickeln (Prüfungen, ÜLF- und Trainerausbildung), sondern auch im Wettkampf erfolgreich auf "Titeljagd" zu gehen. Ein Highlight der Vereinsarbeit war sicherlich auch die Durchführung einer großen Budoshow (2002), bei der nicht nur das breite Leistungsspektrum der "Lichtenauer" deutlich wurde, sondern auch viele international bekannte Sportler aus allen bekannten Kampfsportsystemen die zahlreichen Zuschauer begeisterten.

Für ihre langjährige und hervorragende Vereinsarbeit im Samurai Lichtenau e.V. und ihr Engagement bei der Entwicklung der Ju-Jutsu Robic-Instructor-Ausbildungsinhalten im JJVB, sowie für ihr vorbildhaftes persönliches Verhalten auf und abseits der "Matte" wurden sie nun durch den DJJV geehrt.

Heike und Siggi mit den Präsidenten des DJJV und JJVB (Bild: G. Kulot)
Heike und Siggi mit den Präsidenten des DJJV und JJVB (Bild: G. Kulot) 

Jörg Hill wurde in Dresden für seine Verdienste im DJJV geehrt. Jörg war maßgeblich an der Entwicklung und Gestaltung des neuen DJJV-Logos beteiligt und hat dieses wunderbare und wirklich sehr gut gelungene Logo gestaltet (siehe unten, im Bildhintergrund, oben links). Anscheinend war das Logo aus Baden sehr inspirierend für die Entscheidungsträger im Entwicklungsteam des DJJV und ein hervorragendes, positives Beispiel für ein Verbandslogo, so dass sie sich dafür entschieden haben, das Bundeslogo ebenfalls in den badischen Farben Rot und Gelb zu gestalten.

Auch im badischen Landesverband und seinem Heimatverein PSV Karlsruhe ist Jörg maßgeblich für Drucksachen und Werbegestaltung tätig. Ob es sich um die Gestaltung von Werbeflyern für Kurse oder um die Gestaltung und Umsetzung von individuellen Werbematerialien für Veranstaltungen und Seminare geht, stets bringt Jörg seine professionellen Fähigkeiten zum Einsatz. Jörg gestaltet schon seit längerem die Ehrenurkunden des JJVB, die jeweils individuell auf die zu Ehrenden "zugeschnitten" sind, z.B. die Danurkunde für Harald.

Danke Jörg!

Jörg (Mitte) mit Vertretern des DJJV-Präsidiums (Bild: G. Kulot)
Jörg (Mitte) mit Vertretern des DJJV-Präsidiums (Bild: G. Kulot) 

Der JJVB freut sich sehr herzlich mit den drei Badenern, die in Anerkennung ihrer Leistungen durch den DJJV geehrt wurden und wünscht ihnen auch in Zukunft weiterhin so großen Erfolg bei ihrem Engagement für das Ju-Jutsu.

Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Aktionstag Ju-Jutsu/Sport gegen Gewalt in Baden-Württemberg

Am 09. Juli 2005 fand die zweite Großveranstaltung innerhalb einer Woche im badischen Philippsburg statt. Nach dem fachspezifischen Budoseminar, das weit über 300 Jugendliche und Erwachsene lockte, veranstaltet der badische Verband in Kooperation mit Württemberg und der Jugend des DJJV den Aktionstag „Ju-Jutsu/Sport gegen Gewalt“. Eine derartige Veranstaltung hatte es bisher nicht gegeben. Sportliche Angebote, Spiel- und Aktionsmöglichkeiten, Präsentationen, Shows, Ju-Jutsu-Training, JutsuRobic und weitere Mitmachangebote waren Bestandteil dieser Großveranstaltung – kurz eine Veranstaltung der besonderen Art, die zum Nachmachen auffordert. Der badische Verband war schon immer innovativ und ein Vorreiter im besonderen Maße. Mit dem Aktionstag sollte ein Zeichen in der Gesellschaft und im Großraum Karlsruhe – Heidelberg – Mannheim gesetzt werden. Ju-Jutsu als gesellschaftspolitisches Thema! Die Ju-Jutsu-Jugend beschäftigt sich sehr intensiv mit dieser Thematik und bearbeitet dieses Betätigungsfeld u.a. mit den Projekten „Nicht mit Mir“. Die Polizei (Polizeirevier Philippsburg und das Polizeipräsidium Karlsruhe, das Deutsche Rote Kreuz, die freiwillige Feuerwehr Philippsburg, die Aktion „Kinder stark machen“ (mehr Info´´s unter www.kinderstarkmachen.de) , der Württembergische Ju-Jutsu Verband mit Gerdle Bräuninger und die Badische Sportjugend unterstützten tatkräftig mit zahlreichen Aktionen die Veranstaltung. Kinder, Jugendliche, Lehrer, Eltern und interessierte Bürger konnten sich über Themen aus den Bereichen Gewalt- und Suchtprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung von Kindern informieren und beraten lassen. Vorträge, Diskussionsrunden und Präsentationen der jeweiligen Institutionen rundeten den informativen Teil der Veranstaltung ab. Ein Spielepark mit Spielaktionen, wie Bungeerun, Shark-Attack, Sumo-Wrestling oder Hüpfburgen und Rutschen bot den Kindern und Jugendlichen ein breitgefächertes Angebot, das diese auch rege nutzten. Show´s der Philippsburger Kinder- und Jugendshowgruppe den Fire Dragons, die von Corina Endele trainiert werden und den Worldgamessiegern im Duo-Mixed Corina Endele und Matthias Huber gegeisterten die Zuschauer und animierten zu den nachfolgenden Mitmachangeboten. Selbstverteidigungstraining für Kinder mit Matthias Huber, Selbstverteidigungstraining für Mädchen mit Martin Gerstner (Polizeipräsidium Karlsruhe, Stuntschule mit Bundesjugendreferent Michael Korn, JutsuRobic mit Stefan Mai und Erlebnispädagogik vervollständigten das Gesamtprogramm. Im Rahmen dieser Maßnahme wurden zusätzlich eine Kinder- und ein Jugendlehrgang Ju-Jutsu angeboten, der den Besuchern Einblicke in das Ju-Jutsu geben sollte. Als Referenten konnten Gerhard Bräuninger 2. Dan (Jugendreferent Württemberg) und Heiko Mitschke 5. Dan gewonnen werden. Insgesamt wurden über 60 Schulen im Landkreis Heidelberg und Karlsruhe angeschrieben, zahlreiche Presseartikel veröffentlicht und 5000 Flugblätter verteilt. Leider konnten nur ca. 500 Personen auf dieser Veranstaltung begrüßt werden, doch die Stimmen der Teilnehmer und der Presse sind eindeutig – Veranstaltungen dieser Art sollte es mehrere geben und der Informationsbedarf ist riesig. Und so soll es auch sein – nächstes Jahr wieder, mit noch mehr Werbung und noch mehr Power. Das Gesamtkonzept dieser kooperativen Gewaltpräventionsmaßnahme ist beim Jugendreferenten Michael Korn anzufordern.

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
WORLD GAMES 2005, Erfolge der badischen Athleten

Gold - Gold für Deutschland!,
so halte es durch die Kraftzentrale in Duisburg am 22. Juli 2005 um 17.30 Uhr. Das Philippburger Ju-Jutsu-Team mit Corina Endele und Matthias Huber hatte es nun endlich geschafft und ihr großes Ziel erreicht und die Goldmedalie im Ju-Jutsu Duo-Mixed gewonnen. Nach zahlreichen nationalen und internationalen Titeln, nach unglücklichen Niederlagen bei den letzten Welt- und Europameisterschaften konnten die beiden symphatischen Sportstudenten das bedeutenste Turnier der nichtolympischen Sportarten gewinnen.
Der bisher größte Erfolg in der Geschichte des Ju Jutsu Verbands Baden seit dem Weltmeisterschaftserfolg 1998 von Joachim Thumfart und Sascha Vetter im Duo/Männer!

Nur die weltbesten Teams konnten sich für dieses Turnier qualifizieren, d.h. mindestens eine Platzierung bei einer Weltmeisterschaft in den letzten 4 Jahren. Im Halbfinale galt es das starke französische Team zu bezwingen, um ins Finale einzuziehen. Und diesmal wollten sich Corina Endele und Matthias Huber, nach einer 4-jährigen Vorbereitungsphase nun nicht nehmen lassen.

Präzise, dynamisch und schnell konnten sie die Franzosen nicht nur in die Trostrunde verweisen, sondern mit dem deutlichen Ergebnis von 93,5:90,5 (das sind 6 Wertungen Unterschied) auch ihre derzeit perfekte Form unterstreichen. Diese steigerten die beiden noch im Finale gegen die amtierenden Weltmeister aus Holland, welches sie unangefochten mit 97,5:96 gewinnen konnten. Riesenfreude beim gesamten Deutschen Team und den 25 mitangereisten Philippsburger Fans, die an diesem Tag auch weitere deutsch Medallien bejubeln konnten. Insgesamt gehört das Deutsche Ju-Jutsu-Team mit 7 Medallien zu den erfolgreichsten deutschen Sportarten bei diesen Weltspielen.

Corina Endele und Matthias Huber, Sieger bei den WORLD GAMES 2005
Corina Endele und Matthias Huber, Sieger bei den WORLD GAMES 2005 

Julia Eckel vom BudoClub Hemsbach war für die WORLD GAMES 2005 im Fighting in der Klasse bis 55 kg nominiert worden. In eine deutsch-deutschen Begegnung trafen Julia Eckel und Britta Hatzky aufeinander. Mit vollem Einsatz, hauptsächlich durch Schlag- und spektakulär hohe Tritttechniken ging Julia in der ersten Runde in Führung. Im zweiten Durchgang holte Britta zwar auf, wurde dann aber doch klar nach Punkten in die Trostrunde verwiesen.

Im Kampf um den Einzug ins Finale traf Julia auf die Weltmeisterin Jeanne Rasmussen. Während Julia in der ersten Halbzeit noch gut mithalten konnte, spielte die Dänin in der zweiten Runde ihre Erfahrung aus und kam zu einem überzeugenden Sieg. Julia Eckel machte, nun ebenfalls in der Trostrunde, kurzen Prozess mit der Schwedin Linda Lindström und zog so in den Kampf um Bronze ein. Doch musste sie sich im Kampf gegen die mehrfache Welt- und Europameisterin Annabelle Reydy aus Frankreich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.

Julia beim Ippon!
Julia beim Ippon! 
Julia mit Fußstoß
Julia mit Fußstoß 

Duisburg hatte die Weltspiele perfekt organsiert und die Veranstaltungen der über 40 offizielle Sportarten und der 6 Einladungssportarten (Aikido, American Football, Drachenbootrennen, Beachhandball, Hallen-Hockey und Indoor-Trial zählten zu den Einladungssportarten) koordiniert. Über 500.000 Besucher konnten die Worldgames 2005 verbuchen. Am Samstag, den 23. Juli 2005 folgten dann für unser Teams zahlreiche Pressetermine, Fernsehinterviews und ein Ehrenplatz in der VIP Longe beim Rugby. Es gab über die Erfolge der deutschen Ju-Jutsukas Berichte in Zeitungen und im Fernsehen (ARD/ZDF, WDR, MDR, ...). Am Abend wurden die Goldmedalliengewinner auf dem Plazza vor der MSV Arena einem breiten Publikum präsentiert. Über 3.000 Gäste zollten den Medalliengewinnern ihren Respekt und Achtung.

Für unsere Ju-Jutsukas ein unvergessliches Erlebnis eine der 19 deutschen Goldmedallien errungen zu haben, aber auch die gute und positive Atmosphäre, die in Duisburg herrschte, wird unvergesslich bleiben.

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
WORLD GAMES 2005 in Duisburg
Einzug der Wettkämpfer des Deutschen Ju-Jutsu Verbands
Einzug der Wettkämpfer des Deutschen Ju-Jutsu Verbands 

Die Berichte zu den Worldgames befinden sich auf der Homepage des Deutschen Ju-Jutsu Verband.

Bilanz nach dem 1. Wettkampftag Ju-Jutsu: 4 Medaillen für die Athleten des DJJV!!!

Bilanz nach dem 2. Wettkampftag Ju-Jutsu: 3 weitere Medaillen für die Athleten des DJJV!!!

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Budoseminar 2005

Budoseminar 2005 in Philippsburg

„Baden rockt und die Erde bebt..."
... klingt zunächst und zugegebenermaßen nach einer gewagte Aussage aus der Kategorie „Größenwahn“, doch da es sich hier um den Originalzitat eines begeisterten Teilnehmers handelt, lassen wir den Spruch als „eye-catcher“ gern mal hier stehen, dann liest vielleicht auch der eine oder andere Nicht-Badener diesen Bericht.
Bereits zum wiederholten Male war Philippsburg Austragungsort des badischen Budo-Seminars, welches 2005 weit über 300 Ju-Jutsu an diesem Samstag im Juli auf die Matten lockte.

Wohin nur mit allen?
Wohin nur mit allen? 

Zahlreiche Referenten aus dem Ju-Jutsu und Jiu-Jitsu konnten für diese Verbandsmaßnahme verpflichtet werden, die angetreten waren, das Leitbild unseres Dachverbands zu vermitteln und in perfekter Form zu präsentieren: „Mit Sicherheit Lebensgefühl“! Hier das „who is who“ dieses Tages:

Herbert Frese 6. Dan, Präsident des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes,
Harald Born 6. Dan, Vizepräsident des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes,
Michael Korn 5. Dan, Vizepräsident und Jugendreferent des Ju Jutsu Verband Baden und Bundesjugendreferent im DJJV,
Ralf Pfeifer 7. Dan, Bundeskampfrichterreferent des DJJV, Kampfrichterreferent des JJVB, Leistungssportkoordinator der ARGE Baden-Württemberg,
Joe Thumfart 5. Dan, Bundesjugendsekretär, Technischer Direktor des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes und Landestrainer der ARGE Baden-Württemberg,
Martin Gerstner 6. Dan Jiu-Jitsu und Vizepräsident des WJJV Deutschland,
Rainer Schwarz 7. Dan, als Präsident des Ju Jutsu Verbands Baden sozusagen Gastgeber,
Heinz Lamade, 8. Dan, Ehrenpräsident des Ju Jutsu Verbands Baden, Vizepräsident der JJIF und Bundesseniorenreferent,
Achim Hanke, 7. Dan, Lehr- und Prüfungsreferent im Ju Jutsu Verband Baden,
Christian Braun, 5. Dan,
Thomas Wernet, 3. Dan Ju-Jutsu und 5.Dan Taekwondo,
Kris Strinz, 4. Dan Frauenbeauftragte des Ju Jutsu Verband Baden,
Jeannette Schwarz, Physiotherapeutin.

Die Referenten stellen sich vor.
Die Referenten stellen sich vor. 

Wer nun jedoch dachte, dass angesichts der hohen Funktionärsdichte ein politischer Lehrgang abgehalten werden sollte, wurde eines besseren belehrt.
Inter pares, ohne Ansehen der Person, gab jeder für jeden in seinem Spezialgebiet alles. Hier ging es nicht um Selbstbeweihräucherung oder um die Sicherung von Pfründen, hier war die Vermittlung eines effektiven Systems gefragt, welches Tradition und Moderne sinnvoll vereint.
Das „warm up“ bewältigten Jeannette und Rainer, die dazu ein interessantes, innovatives Trainingsgerät als Hilfsmittel einsetzten - den Aerobar. Dieses Hilfsmittel verbindet Kraft- und Ausdauertraining, Tiefenmuskeltraining, Koordinationstraining, Haltungsstabilisation und Bewegungssensibilisierung. Der AEROBAR ist ein Hilfsmittel im Haltungsverbesserungs- und Figurtraining und auch als Therapiegerät bei Rücken- und Gelenkerkrankungen einsetzbar. Diesen "Zauberstab" aus Kunststoff in einfache Schwingungen zu versetzten, war sicherlich noch eine der leichteren Übungen. Koordinatorisch anspruchsvoller wurde es im fortlaufenden Programm. Zusätzliche Schlag- Tritt- und Bewegungsmuster baute Rainer didaktisch sinnvoll in die Übungsabläufe ein, verschaffte somit eine spielerische Abwechslung, welche die physische Belastung fast vergessen ließ. Durch die ständig wechselnden Reize bei der Verwendung des Aerobar wird die Muskulatur bis hin in die tiefen Muskelschichten beansprucht. Ein Effekt, der in der Krankengymnastik und Rehabilitation schon lange bekannt ist und dort für schnellen Muskelaufbau genutzt wird. Jeannette und Rainer, nicht nur auf der Matte ein Paar, verstanden es durch ihre ruhige und kompetente Art, die Teilnehmer ständig zu motivieren und die Begeisterung für dieses kostengünstige und effektive „heiße Teil“ zu wecken.

Jeannette zeigt Übungen mit dem AEROBAR
Jeannette zeigt Übungen mit dem AEROBAR 

Ralf Pfeifer, 7. Dan Ju-Jutsu, stellte Konzepte gegen Messerangriffe aus seiner Sicht als Polizeibeamter vor. Schnelles und intuitives Reagieren sollte ermöglichen, den raptusartigen Angriff mit möglichst wenig Verletzungen zu überstehen. Leider musste Ralf aus dienstlichen Gründen das Seminar nach einer Einheit verlassen, ein Umstand, der von vielen Teilnehmern bedauert wurde.

Ralf bei der Messerabwehr
Ralf bei der Messerabwehr 

Michael Korn, 5. Dan Ju-Jutsu konnte in seiner Einheit über 100 Jugendliche begrüßen. Wer einmal erlebt hat mit welcher Souveränität Michael diese Massen von Jugendlichen in seinen Bann zieht, versteht, warum die Jugendarbeit des DJJV selbst im deutschen Sportbund anerkannt ist und besonders gefördert wird. (Leider noch kein Bild zur Verfügung).

Martin Gerstner, 6.Dan Jiu-Jitsu, stellte mehr als klar, dass Tradition nicht nur formale Äußerlichkeiten darstellt. Mit dem tiefen Verständnis des „woher“ und „warum“ erreichte Martin verblüffende Klarheit und Effektivität der Techniken, begeisterte auch diejenigen Ju-Jutsuka für die „überliefert“ fälschlicherweise nur „veraltet“ bedeutet.

Martin erklärt den Kipphandhebel
Martin erklärt den Kipphandhebel 

Harald Born, 6. Dan, sprang für Ralf Pfeifer kurzfristig ein. Harald dient als sportliches Vorbild der Klasse 40+, wurde er doch in diesem für Leistungssportler hohen Alter dieses Jahr wieder mit Meisterehren belohnt, Dementsprechend flexibel und engagiert führte er das Konzept von Ralf mit passiven Abwehrtechniken, Konter- und Fluchtmöglichkeiten weiter, verband so das Trainings- und Prüfungsprogramm mit realistischen SV- Situationen. (Leider noch kein Bild verfügbar).

Heinz Lamade, 8. Dan und Lehrgangsältester konnte auf Grund seiner umfassenden Kampfsportbiograhie ein Potpourri aus 50 Jahren Budosport abspulen. Angriffe mit Fäusten aus jeder Lage wurden ebenso abgedeckt wie ein abschließendes mit verschiedenen Regelwerken. Sichtlich Spaß hatte der Referent beim Raufen mit den „Jungen Wilden“ und konnte hier wieder bestätigen, dass Ju-Jutsu Fitness auch im gesetzteren Alter ermöglicht.

Heinz bei einer Atemikombination
Heinz bei einer Atemikombination 

Rainer Schwarz „frischgebackener“ 7. Dan Ju-Jutsu, zeigte in seiner Einheit hebelunterstütze Wurftechniken in verschiedenen Variationen. Selbst über die Sprachbarriere unserer französischen Gäste hinweg gingen die Techniken durch die hervorragende Demonstration auch ohne Dolmetscher sofort in Fleisch und Blut über.

Rainer demonstriert Kipphandhebel, kombiniert mit Hüftrad
Rainer demonstriert Kipphandhebel, kombiniert mit Hüftrad 

Nach einer Mittagspause und vorbildlichem Catering wurde der Nachmittag eingeleitet durch Ehrungen und Verleihungen des Landesverbands, ausreichend Zeit, zu verdauen.
Joachim Thumfart übernahm als Landestrainer der ARGE Baden-Württemberg die Aufgabe erfolgreiche Sportler/innen der Saison 2004/2005 auszuzeichnen. Hier wurde deutlich, dass durch die Synergieeffekte in der der ARGE ein großes Potential an Nachwuchssportlern heranreifte, welches schon für mancherlei positive Überraschung sorgte. Der hervorragende 1. Platz bei der Länderwertung der letzten Deutschen Meisterschaft steht hier als Erfolgsbeleg für die gute und effektive Arbeit der Vereins- und Landestrainer, sowie der Sportreferenten in Baden-Württemberg.

Für seine phantastischen Wettkampferfolge in der nach oben offenen Schwergewichtsklasse und seinem Vizeweltmeistertitel 2004 im Ju-Jutsu-Fighting wurde Josef Geddert aus Rastatt der 1. Kyu Ju-Jutsu verliehen. Mehr darüber findet ihr im nachfolgenden Artikel auf dieser Seite.

Ein weiterer, bewegender Moment folgte, Heinz Lamade überreichte als Ehrenpräsident an seinen Nachfolger Rainer Schwarz in alter badischer Tradition den 7. Dan mit einer Verbeugung. Beiden konnte man die tiefe Hochachtung voreinander anmerken und hier begrüßten sich zwei Großmeister auf Augenhöhe. Eine kurze Laudatio auch seitens des DJJV-Präsidenten Herbert Frese, zeugte von Rainers Anerkennung über die Landesgrenzen hinaus.

Weiter ging es mit Einheiten von „Joe“ Joachim Thumfart 5.Dan. Der 10-fache deutsche Meister und Weltmeister von 1998 führte die Teilnehmer in die Prinzipien und Konzepte des Bodenkampfes ein. Kurze, klare und effektive Techniken wurden für verschiedene Aufgaben modifiziert, so dass auch ein „Brummer“ wie Josef Geddert damit „eingewickelt“ werden konnte, unter einer Voraussetzung! Zitat Joe: „Du musst mindestens um so viel in deiner Technik besser sein, wie dein Partner schwerer ist“

Joe zeigt was am Boden so geht.
Joe zeigt was am Boden so geht. 

Christian Braun, 5. Dan Ju-Jutsu, weithin bekannter Referent und Grenzgänger in Sachen Budo, zeigte aus dem Bereich der philippinischen Stocktechniken den Umgang mit Einzelstock und stellte die Verknüpfung zum Prüfungsprogramm des DJJV her. Unter dem Motto „Sicher durch die Prüfung, auch wenn es gefährlich wird“ zeigte er Grundlagen des Ausweichens bis hin zur möglichen Entwaffnung und Klärung der Situation.

Christian bei der Abwehr eines Stockangriffs
Christian bei der Abwehr eines Stockangriffs 

Thomas Wernet, 4. Dan JJ und 5. Dan Taekwondo, stellte die Sportler vor weitere koordinative Schwierigkeiten. Fußtritte aus und für alle „Lebenslagen“, Pratzenarbeit und die Vorstufe zum Bruchtest ermöglichten es den Trainierenden, sich auf eher ungewohntem Terrain auszutoben.

Thomas demonstriert Beintechniken
Thomas demonstriert Beintechniken 

Kris Strinz, 4. Dan JJ, war als Frauenbeauftragte des Ju Jutsu Verbands Baden natürlich in ihrem Ressort aktiv.. Rollenspiele und simulierte Notwehrsituationen stellten hier nicht alltägliche Trainingselemente dar. Diese für viele doch noch neuen Impulse, auch für das Kinder- und Jugendtraining zeigten hier auf, welchen gesellschaftlichen Auftrag unser Sport erfüllen kann und muss.

Kris hilft immer gerne!
Kris hilft immer gerne! 

Der auch in Baden gern gesehene und sehr beliebte Herbert Frese 6. Dan, konnte durch seine routinierte und methodisch sichere Art die Gruppe in seinen Bann ziehen. Der Theorieteil wechselte sich mit dem praktischen Arbeiten am Gegner ab, kämpferische Elemente forderten die Ju-Jutsuka ebenso wie psychische Stressfaktoren.

Herbert motiviert!
Herbert motiviert! 

Achim Hanke, 7. Dan Ju-Jutsu, zeigte viele Wege zum Ziel, nämlich, den Partner zu Werfen. Auf Zuruf und Wunsch einiger Teilnehmer/innen wurden die Techniken Hüftwurf, Hüftfegen und Körperwurf erarbeitet. Ausgefeilte Neuheiten und „Altbekanntes", mitunter nur um Nuancen verändert, präsentierte der Badener alternierend, so dass jeder entsprechend seines Gusto etwas zum Bereichern des eigenen Repertoires fand. In der weiteren Einheit wurden Handlungskomplexe um die bei einseitigem Griff am Partner möglichen Wurftechniken unter Einbezug der Aktion Reaktion (Gegen-& Weiterführungen) eruiert.

Achim mit Körperwurf
Achim mit Körperwurf 

Ein offenes Randori für Alle brachte dann als Krönung die Halle endgültig zum kochen. Alle Varianten des sportlichen Zweikampfs wurden ausprobiert, vom Semikontakt bis hin zum vollkontaktorientierten Freefight. Die Tatsache, dass dieses Angebot hauptsächlich von den älteren Teilnehmern mit sichtlich dem meisten Spaß exerziert wurde, spricht wiederum für das geschlechter- und altersunabhängige Potential unseres Sports.
Somit fand ein Budo-Seminar erster Güte mit Teilnehmern aus fast allen Teilen Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz ein fulminantes Ende . Mit tosendem Applaus, rhythmischem Stampfen und zahlreichen „La ola“ - Schüben bedankten sich die Angereisten abschließend beim Ausrichter, den Referenten und dem Organisationsteam,
Baden rockt sicher auch 2006...

Bis zum nächsten Jahr!!!
Bis zum nächsten Jahr!!! 


Medienteam Baden

Zum Anfang dieser SeiteZum Seitenanfang
Info über ...
Verleihungen
mehr...



Zuletzt veröffentlicht am:
30.07.2010
© Ju Jutsu Verband Baden e.V. · Home · Druckversion der Seite